Draussen/ Unterwegs

Mein erstes Festival : Das A Summers Tale Festival in Luhmühlen!

Blaudzun auf dem A Summers Tale Festival

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Letztes Wochenende war ich auf dem A Summers Tale Festival. Auf Bloggerklassenfahrt. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich das vor einiger Zeit hier schon mal angekündigt hatte. Mein allererstes Festival.

Eigentlich dachte ich, ich schreib euch morgen was zu. So steht es auf der obligatorischen To-Do-Liste. Und jetzt sitze ich hier doch schon und tippe, denn gerad jetzt ist der Moment dafür. Gerad jetzt hab ich dieses Gefühl.

Warum? Weil ich gerade auf dem Sofa lag und bei Facebook rumdaddelte, als mir ein Youtube Videounter kam. Eine Aufzeichung einer NDR Talkshow, in der Julia Engelmann einer ihrer Texte zum Besten gab. Einen Text, in dem es darum geht, mehr zu wagen und zu erleben und sein Leben in erzählenswerten Geschichten zu leben und nicht in der Warteschleife. Und in einer Zeile hieß es dann:

„…lass mal Dopamin verschleudern…“

Genau das habe ich in der letzten Woche gemacht. Und darum schreibe ich das jetzt eben auf. Das A Summers Tale Festival in einem Satz:

Ich habe getanzt, gesungen, gelacht, in Weißwein gebadet ( ;-)) und bin am Ende wie ein Kleinkind satt, glücklich und erschöpft im Bus eingeschlafen.

Es war ein Tag, den ich als vollen Erfolg verbuche. Ja, dass war er. Ich habe Leute getroffen, die ich schon kannte und Leute die ich dort kennenlernen durfte. Ich habe Menschen beobachtet. Ich liebe das. Und ich habe viele bunte und entspannte Familien gesehen. Eine deratige Babydichte erlebe ich sonst nur bei Ikea. Würde mich jetzt jemand fragen „Was trägt man denn auf Festivals?“ und ich müsste meine visuellen Eindrücke dahingehend auswerten, so hieße die Antwort „Ein Baby!“. Und das obwohl das Publikum auf dem Festival wohl in jeder Hinsicht absolut bunt gemischt war. Ich sah junge, ich sah alte Menschen. Männer in Batikroben und sogar eine Frau in einem T-shirt mit Strassstein-Thermomix-Applikation (letzteres hat mich nachhaltig verändert). Da waren Familien, Paare, Gruppen, Cliquen, Menschen die scheinbar allein unterwegs waren und an einer Stelle glaube ich sogar eine Gruppe gesehen zu haben, die ich für eine Betreuungseinrichtung für Kinder halte. Ganz großartig! Aber mal der Reihe nach.

A Summers Tale, dass waren ….

 

Jana auf dem A Summers Tale Festival

Jana von www.nom-noms.de

…entspannte Menschen!

Wir sind morgens um 9 Uhr am Busbahnhof Altona gestartet und da waren neben netter flüssiger Verpflegung von sechzisch vierzisch und Nupsy auch noch ein bunter Haufen Blogger mit an Board des Reisebusses. Auf dem Festivalgelände sah es dann so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Da war Platz, es war grün, alles wirkte nett und entspannt und ebenso sahen auch die Menschen aus. Fröhlich, entspannt und farbenfroh.

 

A Summers Tale- Ein Festival für Kinder und Kleinkinder

…Plätze für Kinder!

Ich schrieb es ja eingangs schon. Eine hohe Babydichte! Gefühlt überall liefen Männer und Frauen mit Babys, Kleinkindern und Kindern herum. In Tragetüchern, Rückentragen, Bollerwagen; karren und zu Fuß traf man sie überall auf dem Festivalgelände und nicht nur in der Zwergenstadt. Und das passte auch, denn es war wirklich überall sauber und alles so weitläufig angelegt, dass niemand Angst haben musste unter die Räder zu kommen. Horden alkoholisierter Festivalgänger suchte man tatsächlich vergebens.

 

Familienfreundlich und entspannt I Das A Summers Tale Festival

…spannende Wortduelle!

Der erste offizielle Programmpunkt den ich mir herausgepickt hatte, war ein Poetry Slam. Und das war auch tatsächlich man aller erster. Ich war sehr gespannt darauf, diese Kunstform, die ich bislang nur aus Videobeiträgen kannte, einmal live zu erleben. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Vier Leute und eine Bühne. Mann. Frau. Alt. Jung. Gab es alles. Von Beiträgen die ein Gefühl von Fremdscham verursachten, bis zu Worten die echten Lachmuskelkater machten. Es war super. Am meisten beeindruckten mich Rita Apel, die ein bisschen nach Grande Dame des Poetry Slam aussah und sich über das Kinderfernsehn ausließ, und Andy Strauß, der 35 jährige Ostfriese, der nach eigenen Angaben vergeblich versucht aus seinem Sohn einen anständigen Gamer zu machen. Letzterer hat den Wettstreit der Poeten übrigens an diesem Tag gewonnen. Zu recht, wie ich finde!

Rita slammt auf dem A Summers Tale

 

… viele Unterschiede die nicht ins Gewicht fielen!

„Wenn alle anders sind, sitzen alle im selben Boot“ oder so ähnlich könnte man es sagen. Zumindest fühlte es sich so an, als ob das was so oft als „inklusiver Gedanke“ in den Alltag verpflanzt werden soll, hier schon erste Knospen trug. Denn alle waren irgendwie anders und dadurch fiel keiner aus dem Raster. Ich fand es tatsächlich ganz zauberhaft, dass da kahakijackentragende Rentnerpaare neben bärtigen Alternativen in Pluderhosen standen. Vom Baby bis zur Oma. Alle waren da. Alle hatten Spaß.

A Summers Tale für jedes Alter

…richtig gute Musiker!

Als wir gerade an der Waldbühne einen Platz suchten um uns von Rocko Schamoni beschallen zu lassen und er in  einer Volksweise mit Namen „Die Raute“ unser aller Kanzlerin besang, tickerte auch schon jemand aus dem Zeltraum, dass Blaudzun, dessen Konzert dort gerade stattfand, echt coole Musik machen würde und so flippten wir wieder quer übers Gelände hinüber in das große Zelt in dem auch schon geslammt wurde. Und es hat sich echt, echt gelohnt.

BlaudunI Singer Songwriter auf dem A Summers Tale

 

Da ich ja ohnehin einer großen Liebe für die Niederlande erlegen bin, war es nicht verwunderlich, dass mir diese „richtige Musik mit Instrumenten und so“ des holländischen Singers/Songwriters Blaudzun wirklich gut gefiel. Die ging vom Ohr durch den Bauch in die Beine und am Ende stand dann fest: In meinem nächsten Leben, werde ich Tambourinegirl!

Blaudzun A Summers Tale Festival 17

…leckere Foodtrucks und erlesene Tropfen!

Ich habe Erdgold um eine Kartoffel mit mexikanischem Topping erleichtert, der Bauckhof verwöhnte mich mit Bio-Pulled-Pork und neben Wasser (Viva con Agua) und dem Festivalwein fand ich am Ende des Abends dann noch auf den letzten Drücker den Gin des Lebens. What a dream!

 

…illustre Toiletten!

Ich hatte ja tatsächlich schon davon in der Süddeutschen gelesen. Späne-Klos. Und tatsächlich liefen sie mir auf dem Festival mehrfach über den Weg. Ausprobiere war ja wohl Ehrensache und was für unseren Hieronymus gut ist, kann für mich ja nicht schlecht sein. Also: Ein Becher Späne abgefüllt und ab ins Separee.

Mein Fazit: Coole Geschichte. Es war sauber, es stank nicht und auch ansonsten kann ich nur Positives von den Goldeimer-WCs berichten. Daumen hoch für „Schöner sch….“ ! Haha!

Goldeimer Toiletten

…Stunden mit toller Stimmung!

Essen, Menschen, Musik und nachhaltige Toilettenlösungen sind aber nicht alles. Zumindest waren sie das an diesem Tag nicht. Es war ganz einfach diese wunderbare entspannte und gelassene Stimmung. Diese Offenheit die man gespürt hat. Nie wurde gerempelt oder gepöbelt. Keine biernassen Klamotten und zertretenen Zehen. Alles was so easypeasytrallala. Von vorne bis hinten und von Morgens bis Abends.

Frau Piepenkötter auf dem A Summers Tale Festival

Fazit:

Wer Freude an Kultur hat, Livemusik hören, Lesungen verfolgen, Workshops entdecken will, der kommt zum A Summers Tale.

Wer gutes Essen schätzt, sich gern auch mal mit drei Gängen an drei Buden bekochen lässt und in ein Glas guten Weißwein und faires Wasser nicht reinspuckt, der kommt zum A Summers Tale.

Wer ein kinderfreundliches und anregend vielfältiges Umfeld sucht um mit der Familie eine schöne Zeit zu verbringen, der kommt zum A Summers Tale Festival.

Und auch wenn ich auch wenn ich ja Menschen jeden Alters getroffen habe, möchte ich hier nochmal ganz besonders junge Familien ansprechen. Macht das mal! Ich glaube nicht, dass ihr das bereuen werdet. Vielleicht ist das auch eins von diesen Abenteuern, die Jule immer gern erleben möcte. ich werde ihr das vorschlagen und wenn sie will, sehen wir uns vielleicht in 2018 auf dem A Summers Tale Festival. Ich bin die mit dem knalligen Regenmantel und dem vollen Weißwein-Glas 😉

Liebste Grüße,

Vanessa

 

Mehr zu dem Festival findest du schon hier:

das tuten der schiffe

Luzia Pimpinella

goingweird.de

—-Dieser Blogpost ist im Rahmen einer Kooperation entstanden und enthält somit Werbung. Eindrücke, Erlebnisse und Empfehlungen sind aber definitiv authentisch, absolut meine und unabhängig von jeglicher Entlohnung. Verlasst euch drauf!——-

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4 Comments

  • Reply
    anja // das tuten der schiffe
    13. August 2017 at 09:56

    meine liebe, hattest du eine zusatzkarriere als bühnen-star-fotografin schon erwogen? nein…? dann aber los! es war schön, den tag mit dir zu erleben! herzlich aus hamburg, anja

  • Reply
    A Summer’s Tale Festival – folge dem Lustprinzip! | Märchen für Pärchen
    17. August 2017 at 13:30

    […] Anja von das tuten der schiffe hat einen wunderbaren Bericht geschrieben, Bloggerklassenfahrt zum A Summer’s Tale, und Nic von luziapimpinella hatte sogar ihre ganze Familie dabei, Ein Festival wie ein Familienurlaub. Und Nike von goingweird schreibt äußerst humorvoll und mit Zeitangaben, wie sie den Tag erlebt hat, Tagebuchbloggen. Und auch für Frau Piepenkötter war es das erste Festival… […]

  • Reply
    A Summer´s Tale: 6 Momente, die Familien glücklich machen | Wortkonfetti
    28. August 2017 at 13:08

    […] einlus. Einige davon haben ebenfalls über Ihren Tag geschrieben, zum Beispiel Vanessa alias Frau Piepenkötter, Ricarda alias Pech & Schwefel, Anja alias Das Tuten der Schiffe, Ruth von Edelfrosch und Nic […]

  • Reply
    Frau Piepenkötter I 10 Dinge für den September und Review August
    1. September 2017 at 20:45

    […] 3. Zum A Summers Tale fahren. JAAAAA! Ich war da und es hat so Spaß gemacht. Ich nenne mich seither selbst liebevoll “Die Weinkönigin der Herzen” und habe einen ganzen Sack gute Erinnerungen an den tollen Tag mit so vielen lieben Kollegen/Koleginnen. Wer mehr darüber wissen will liest hier oder hier. […]

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