Kuchen, Crumble, Kekse...

Amarettini: Des Kaffees kleiner Freund…

In meinem ersten Post “Aus Piepenkötters Küche” in der letzten Woche habe ich euch, an meinem ersten Versuch Mandelmilch herzustellen, teilhaben lassen. Einfach und, im Gegensatz zur gekauften Mandelmilch, günstig, freue ich mich immer noch über das Resultat, auch wenn sich herausgestellt hat, dass sie sich auch nach zweimaligem Sieben nicht für den Kaffeevollautomaten eignet. Sie verstopft gegebenenfalls die äh “Milchleitung”.

Das aller beste an der Mandelmilch war aber, dass hier bloggen so funktioniert hat, wie ich mir das immer wünschen würde, denn auf meine Frage hin, was ich wohl mit den Resten der Mandeln machen könnte, kamen sogar gleich mehrere Vorschläge. Yeah, Followerpower!

Ein sehr konkreter Vorschlag kam vom Fräulein Wunderstolz aus der Schweiz. Ja, meine Liebe, so ist es! Ich bin jetzt international! Die Weltherrschaft rückt  in greifbare Nähe! 
Fräulein Wunderstolz empfahl mir den Blog von Malu, speziell ihr Rezept für Amarettini Morbidi. Amarettini kennt man ja als die kleinen, ebenso süßen wie harten Kekse, die gern auf dem Rand der Untertasse im Schatten eines Milchkaffees leben. In der Variante “morbidi” sind sie ebenso klein, wie süß, aber überraschend weich und , meiner Meinung nach, umso “leckererer”. Und da ich ja leidenschaftliche Milchkaffeetrinkerin bin, fand ich die Idee etwas zu backen, dass sich mit diesem Grundnahrungsmittel gut vergesellschaften lässt, auf Anhieb super.



Also habe ich mich mit Malus Rezept ans Werk gemacht.

Du benötigst dafür, neben 200g der Mandelreste, :

  • 220 g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 1 El Mehl
  • 1Tl Speisestärke
  • 1/2 Fläschchen Bittermandelöl (ist das eigentich dasselbe wie Aroma? Ich hab Aroma genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 2 El Puderzucker zum Bestäuben

Garnicht viel und tatsächlich alles Zeug, dass ich sowieso zuhause hatte.

Wichtig ist übrigens, dass man den Ofen tatsächlich auf 100 Grad stellt und nicht auf 180 Grad, denn sonst bekommt man keine weichen Amarettini,  sondern kleine Klopse von der Konsistenz eines Kalksandsteins. Nicht das mir das passiert wäre und ich alles nochmal hätte machen müssen. Keinesfalls! Und jeder der das Gegenteil behauptet bekommt ne Woche Hausarrest!! (Natürlich kann ich das machen. Ich bin ihre Mutter!)


Eine detaillierte Anleitung findet ihr auf Malus Blog, deshalb klemm ich mir das an dieser Stelle und zeige euch ein paar Bilder vom Ergebnis.

 

 

Wirklich übelst leckere kleine Scheißerchen sind das! Probiert es doch mal aus. Keine schnelle Nummer, aber definitiv kleiner Aufwand mit großem Lecker-Lecker-Ertrag!


Schön das ihr da seid (auch die Schweizer seien hier nochmal besonders erwähnt),

eure Vanessa

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2 Comments

  • Reply
    wunderstolz
    18. Mai 2014 at 09:38

    Huch, das seh ich ja jetzt erst! Wie wunderbar- Du hast sie gemacht, die kleinen Morbidileckerchen! Mmmhhhhh, ich sag's Dir, die sehen lecker aus! Deine Fotos machen Lust drauf- muss ich auch mal wieder machen. Aber erst, wenn der Renovierungsmarathon vorbei ist…
    Danke für's Verlinken 🙂
    Neeee, wat schööööön! La Piepenkötters kleine Freunde des Kaffees, sind auch meine.
    Allerliebste Gruesse vom Frollein us dr Schwiiiz!

  • Reply
    MaLu
    13. Mai 2017 at 21:05

    Hui! Da haben sich hier ja gleich mehere Fans der kleinen weichen Amarettis versammelt. Das freut mich wirklich, denn sie sind auch unserer Familie Lieblinge ❤️.
    Liebe Grüße MaLu

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