*#blimm17 Desiree von Vosgesparis!

Wie ich ja in meinem ersten Blogpost zur BlogstLounge2017 schon geschrieben habe, gab es im Rahmen der Internationalen Möbelmesse Köln eine Kooperation der Messe mit zwei internationalen Bloggrößen. Heute nehme ich euch mit zu Desiree von Vosgesparis.

Lasst mich aber noch kurz etwas ausholen:Es gab mal eine Zeit, da ließ Instagram mich glauben, alle Bloggerinnen wären in Pastell und Spitze gekleidete Elfen mit neckischen Duttfrisuren. Sie hatten so drahtige Männer die gut verdienten und gut gekleidet waren, urlaubten quasi wöchentlich in Paris, New York und auf den Malediven. Alle beneidenswert hübsch, aber leider auch kaum zu unterscheiden. Gott sei Dank stellte sich heraus, dass das eine Wahrnehmungsstörung meinerseits war. In Wirklichkeit waren diese Bloggerinnen nämlich ganz unterschiedlich. Goß, klein, dick, dünn, reich, nicht reich, aber alle mit ausreichend Persönlichkeit gesegnet um ihre Meinung (sei es politisch oder in Geschmacksfragen) mit der Welt zu teilen. Danke dafür!

Desiree von Vosgesparis war mich , ehrlich gesagt, kein Begriff, bis ich mich auf die #blimm17 vorbereitete. Und dann stand ich da an diesem Stand und ich wusste, Desiree trägt auch keine Bubibluse mit Spitzenkragen. Desiree sah eher aus, als würde ihr eine Bikerkneipe gehören. So cool und so authentisch. Eine Persönlichkeit die dich umbläst.

 
Wenn ich ihren Stil auf der ausgestellten Fläche beschreiben sollte, wären meine Schlagworte vielleicht irgendwie #industrial #urbanjungle #ethno und in jedem Fall #personal. Das „Blumenbeet“ an der Stirnseite des Raumes hatte auch ein bisschen was asiatisches, finde ich. Auf jeden Fall nichts, klar einzuordnendes. Eine Mischung aus unterschiedlichen Einschlägen. Lasst euren Stempel in der Tasche. Wir werden ihn hier nicht brauchen. Guckts euch an!

Desiree erzählte u.a. das es ihr darauf ankommt, einen Bezug zu den Dingen in ihrer Wohnung zu haben. Viele, ganz unterschiedliche, Stücke auf ihrem Booth waren durch Island inspiriert.  Ein Set aus Tellern und Schalen, welches durch seine Farben die Lava, das Eis und das Wasser darstellen und die Kerzenleuchter auf dem Tisch, deren Material aussieht wie Lavagestein. Leider kann ich euch nicht sagen, ob es wirklich Lava ist, denn durch die Erkältung konnte ich katastrophal schlecht hören, aber ihr werdet es mir nachsehen, hoffe ich.

Desiree hat als Dekoration unter anderem auf die Airplants  im filigranen Drahtgeflecht gesetzt. Die an Quallen erinnernde „Installation“ ist ein Entwurf der niederländischen Designerin Carolijn Slottje und DER HEIßE SCHEIß auf der imm. Noch bevor ich einen Fuß auf die Messe gesetzt hatte, hatte ich sie quasi millionenfach bei Instagram gesehen.

Die Lampe Oda von Sebstian Herkner macht zwischen den ganzen Pflanzen wirklich eine hervorragende Figur. Würde ich sie für etwas labradorresistenter halten, würde ich sie definitiv auf meinen Wunschliste setzen. Hübsches Ding!

Die auf Stoff gedruckten Fotografien an den Wänden, ich kenne leider keinen Fachbegriff dafür, zeigen z.B. Szenen aus dem Herkunfstland des Vaters ihrer Kinder. Diese Dinge machen ihre Familie aus und sind deshalb auch bewusst Teil ihres Zuhauses.

  

Und das war letztlich auf mein Gefühl, wenn ich es ja auch nur sehr oberflächlich sagen kann, da wir ja nur sehr kurz dort waren, aber die gestaltete Fläche machte den Eindruck, als sei sie ein Abbild der Person die dort stand. Und darauf sollten wir alle doch im Hinblick auf unser Zuhause und Trends mehr achten. Unser Zuhause sollte unsere Persönlichkeit abbilden. Dinge mit denen wir uns umgeben, sollten uns etwas bedeuten, uns glücklich machen. Materialien sollten uns ansprechen. Und dafür müssen wir uns auch davon frei machen, jeden Trend mitzumachen und die Wand im Wohnzimmer in der Pantone-Farbe des Jahres zu streichen. Klar, trendkonformes Wohnen bringt viele Herzen bei Instagram, aber die auf die es ankommt, spricht es nicht an. Und ganz ehrlich: Willst du dich in 350.000 deutschen Wohnzimmern wie zuhause fühlen, weil ihr die selben Sofa, Stühle, Tische und Kissenbezüge habt?  Och nöö, oder?

Alles Liebe,

Vanessa

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