#blimm18: Möbel und Trends in Köln mit der Blogst-Crew!

Frau Piepenkoetter I Trendspotting auf der imm 2018

Wenn man vorher noch so ein bisschen im Winter/Weihnachts/Neujahrsvakuum dahin dümpelt und in Sachen Planung irgendwie immer fürs ganze Jahr denkt und nicht konkret für nächsten Sonntag, dann, dass habe ich in 2017 schon festgestellt, stellt sich mit der Blogstlounge (#blimm18) auf der imm cologne quasi via Festivität das Alltagsleben ein. Denn wenn du mit gut 20 Kolleginnen schnatternd und knipsend einen Messetag hinter dir hast ist zum einen der Rest deiner über Weihnachten evtl. aufgebauten Kraftreserven hinüber und zum anderen bist du so voller Idee, Motivation und Inspiration, dass kurzfristig was raus muss. Nicht „in 2018“ sondern jetzt. Nennen wir es den Kickstart ins Blogjahr 2018!

Die Blogstlounge auf der imm

Für diejenigen die mit der Blogstlounge oder der imm weniger anfangen können, sei kurz erklärt, dass es sich bei der imm um die Internationale Möbelmesse in Köln handelt. Die einmal jährlich stattfindende Messe bezeichnet sich selbst als die wichtigste Einrichtungsmesse und deckt die Bereiche Möbel und Design ab. Unter der Woche ist der Messebesuch Fachbesuchern und Pressevertretern vorbehalten, aber zum Ende jeder Messe gibt es zwei Besuchertage, an denen es jedermann möglich ist, sich ein Bild von den Neuerungen und Trends zu machen, die das Jahr 2018 für uns bereithält bzw. die dieses Jahr prägen wollen.

Clara Moring und Ricarda Nieswandt , die Menschen hinter Blogst, organisieren für ihr Netzwerk auf dieser Messe die Blogstlounge, und das darf man sich gern ein bisschen wie Klassenausflug mit der neunten Klasse des Mädchengymnasiums vorstellen. Es wird ganz viel gequatscht und gefachsimpelt, Messestände werden zwecks Foto mal eben umgeräumt, Kontakte werden geknüpft oder vertieft und die Blogst Girls haben manchmal die Mühe einer Klassenlehrerin (das war in diesem Falle Clara die ja nicht nur hinter Blogst, sondern auch hinter tastesheriff steckt), die Gruppe zur Ruhe zu bringen und ohne Verluste durch das wohl ausgewählte und super organisierte Rahmenprogramm zu bringen ( DANKE nochmal für die tolle Orga!)

Unsere Gastgeber

Frau Piepenkoetter I Das dänische Lable Montana Furniture

Montana Furniture

In diesem Jahr startete unser Rundgang in der Design Post am Stand von Monatana Furniture, die sogar darum baten, dass wir ihre eigentlich doch so schöne Standdekoration auseinanderpuzzeln und für ein Instagram-Foto selbst inszenieren. Ziemlich mutig, aber auch ziemlich schlau, denn wer unter dem Hashtag #montanafurniture bei Instagram schaut, wird feststellen das sich das aus 36 Modulen in 4 Tiefen und 42 Farben erhältliche Regalsystem derart flexibel gestaltet, dass es quasi zu jedem Style passt und unendliche Möglichkeiten bietet.

Frau Piepenkoetter I Die internationale Möbelmesse 2018 in Köln

 

Neben dem Regalsystem, an dem mich vorallem die Gestaltungsmöglichkeit mit den unterschiedlichen Tiefen ansprach, hab ich mich ein bisschen in das Pantone Wire Regal verschossen.

Frau Piepenkoetter I Pantone Wire

 

Joop Living

Weiter ging es für uns dann in die muckelige Bude von Joop Living. Das Joop Team hat sich ganz bewusst dazu entschieden, seine „Dependance“ ausserhalb des allgemeinen Messetrubels im Übergang zwischen den Messehallen zu platzieren. Wer also rechts abbog und die Treppenstufen hinaus zum geschmackvoll gestalteten Eingang durchschritt, war schlagartig in einer anderen Welt. Calm. Dark. Moody.

Frau Piepenkoetter I Wohntrends auf der imm 2018

Das Joop Living Sortiment bestach durch ruhige, dunkle, gedeckte Farben und sehr hochwertige Materialien. Ich hätte mich eigentlich bisher nicht für den klassischen Joop-Kunden gehalten, aber die Sofas, Esstische, die Badeinrichtung und auch die Wohntextilien sprachen mich tatsächlich an. Sehr. Ausserdem erzählten mehrere teilnehmende Blogger, dass sie Handtücher aus dem Joop Living Sortiment besitzen, die nach 10 Jahren intensivem Gebrauch leider immer noch aussehen wie neu. Das ist natürlich für die betroffenen Damen tragisch, da sie sich nicht regelmäßig mit trendfarbenden Neuheiten eindecken müssen und auch Joop schneidet dabei natürlich schlecht ab, da die Langlebigkeit ihrer Produkte für sie Umsatzeinbußen bedeutet. Das ist es dann wohl. Das schwere Los der guten Qualität 😉

Frau Piepenkoetter I Die internationale Möbelmesse Köln

Tom Tailor Home

Eine Marke mit der ich bereits wesentlich mehr Berührungspunkte hatte ist Tom Tailor Home, unser nächster Messehalt. Und hier hätte der Unterschied zwischen den Messeständen wohl kaum größer seien können. Nach dem ruhigen, reduzierten und fast schon düsteren Joop-Auftritt, präsentierte sich Tom Tailor als das Haus bunte und vollgestopfte Haus der Familie T. Tailor. Auf relativ kleinem Raum ist es dem Team von Tom Tailor Home gelungen, ein Haus mit Wohnzimmer, Küche, Bad, Esszimmer, Bad, Kinderzimmer u.v.m. zu gestalten, dass farbenfroh und vielfältig daher kam, wie es eben auch Familien sind.

Frau Piepenkötter I Farbenfrohe Wohntrends

Gerade die Betten und Sofas aus dem Haus Tom Tailor haben es mir angetan und es handelt sich dabei dann eben auch um Dinge, die ich mit meinem Budget realisieren kann ohne das Gefühl zu haben, qualitative Abstriche zu machen. Das petrolfarbende Sofa im Eingangsbereich des Hauses T. Tailor steht in meinen Gedanken schon in Jules Kinderzimmer. Das wär ein Knaller!

Frau Piepenkötter I Wohninspiration und Trendmöbel

Piure

Frau Piepenkoetter I Möbeltrends

Luxus pur gab es dann wieder bei Piure. Spannend zu sehen, wie das Piure Team aus seinem Solisten, der Nex Box, doch immer wieder etwas Neues schaffen kann. Sie erfinden „ihr Rad“quasi immer wieder neu und überraschten in diesem Jahr mit Nex Glamour, in dem sie ihrem System wunderschöne, hochwertige und in Handarbeit hergestellte Spiegelfronten verpasst haben. Und so wird, mit Front, ohne Front, verspiegelt oder nicht das relativ einfach und reduziert gestaltete Möbel immer wieder anders in Szene gesetzt.

Frau Piepenkoetter I So wohnt man 2018

 

Gira

Ein Aspekt der mir auf der imm in diesem Jahr viel stärker präsentiert vorkam als noch im letzten Jahr ist der Smart Home Bereich. Wundern tut es mich allerdings nicht, denn auch wenn es etwas wie „Amazon Alexa“ schon seit 2015 gibt und viele Neubauten schon Smart Homes sind, habe ich das Gefühl, dass es diese Technik jetzt aus der Schublade „technische Spielerei“ heraus gechafft hat und langsam aber sicher normaler Standard wird. Wir sind selbst dabei unseren Haushalt auf solche Möglichkeiten hin zu überprüfen. Etwas das uns, wie gesagt, beim Neubau 2016 noch als unnütze Geldausgeberei vorkam. Gira bietet in der Hinsicht durchdachte Möglichkeiten für sozusagen jede Art von Haus.  Im Neubau direkt als KNX Technik installiert oder im neueren Altbau nachgerüstet und im steinalten Altbau ggf. auch per Funk können Licht, Jalousien, Heizung etc. bequem zentral gesteuert werden. Durchaus ein Thema, für das ich mich Dank Alexa mittlerweile interessiere.

Design House Stockholm

Schon in 2017 waren wir bei Design House Stockholm zu Gast und ich habe noch gut in Erinnerung wie uns Claudia Gabriel damals davon erzählte, dass das Unternehmen ganz unterschiedliche Entwürfe einzelner Designer produziert. Im letzten Jahr war das Gewächshaus eines der vielleicht meist fotografiertesten Motive auf der Messe (zumindest kam es einem bei Instagram so vor) und in diesem Jahr war eines der Highlights des Teams um Gründer Anders Färdig definitiv die Luna Lamp, die Kugellampe die scheinbar ohne Befestigung auskommt. Der große, runde, weiße Mond hat eine innovative und fast unsichtbare Befestigung an der Oberseite und sie kann ggf. noch mit dem Designobjekt Kosmos ergänzt werden. Auf dem Messestand waren die Lampen auch tiefhängend montiert und lösten in so manchem von uns die Versuchung aus, einen persönlichen Miley Cyrus Moment zu durchleben ( Wrecking Ball, you know?). Mein heimlicher Star an diesem Stand war aber definitiv, der Mörser aus Mamor <3

Frau Piepenkoetter I Inspiration und Trends im WohnbereichTapeten.de

Am Stand von tapeten.de gab es diesmal gefühlt einen kleinen Ausflug in die Wüste. Als „urbane Nomaden“ verweilten wir auf Hockern die aus Tapetenrollen gebaut waren auf einem aus Tapete bestehenden „Sandboden“ und unter Zeltbahnen aus Tapete. Das Team von tapeten.de machte wiedermal einen hervorragenden Job, wenn es darum ging zu zeigen, wie vielseitig Tapete doch eigentlich ist. Was ich ja gern mal vergesse, ist wie einfach die modernen Tapeten nicht nur an die Wand zu bringen sind, sondern eben auch wie einfach sie diese wieder verlasse, Stichwort „trocken abziehbar!“. Eigentlich eine viel zu selten genutzte Möglichkeit Räume grundlegend zu verändern. Ich schrecke selbst oft davor zurück, weil ich so traumatische „Abtapeziererinnerungen“ habe, aber eigentlich sind diese Zeiten ja längst vorbei. Vielleicht muss da bei der Schlafzimmergestaltung nochmal einen tieferen Blick in die Tapetenbücher werfen.

Frau Piepenkoetter I Wohntrends von der imm 2018

Ein grandioser Abschluss mit Grohe

Mein Tageshighlight war definitiv das gemeinsame Abendessen mit Grohe in der Kochschule Marieneck. Ja, ihr lest richtig! Kochschule!

Die Firma Grohe hatte eingeladen und 18 von uns folgtem diesen Ruf ins Kölner Marieneck, wo wir unter dem strengen Blick einer professionellen Köchin schnippelten, brieten und anrichteten. Drei Gänge bereiteten wir zusammen zu und genossen sie später gemeinsam, nachdem wir zuerst etwas über die Grohe Sense Produkte gehört haben. Ich durfte meine nicht unbeachtlich lange „Wasserschaden-Liste“ zum besten geben und habe gelernt, dass ich mir viel Leid und nasse Böden hätte ersparen können, wenn es zu der Zeit schon den Grohe Sense Wassersensor gegeben hätte. Den stellt man nämlich einfach z.B. hinter die Waschmaschine oder in den Keller, verbindet ihn mit dem Wlan und ZACK kriegt man eine Mail aufs Handy bzw. es löst ein Alarm aus, wenn die Kontakte mit Wasser in Kontakt kommen. Ich finde das ne ziemlich gute Sache. Fast so geil, wie das Essen!

Meine Quintessenz

Wo fang ich an? Würdet ihr mich jetzt nach meiner Prognose für 2018 fragen, so wäre meine Antwort wohl

Samt, Grün, Spiegel, Rosa, Dark/Moody, Messing

Im Gesamten waren viele Dinge denen des Vorjahres sehr ähnlich. Grün- und Rosatöne, messingfarbende Wohnasscessoires, alles etwas ruhiger, dunkler. Das cognacfarbene Leder ist etwas weniger geworden, ebenso die Grünpflanzen.

Die Esstische kamen mir in diesem Jahr filigraner vor und Smart Home war definitiv stärker repräsentiert, aber ansonsten waren viele Dinge denen des letzten Jahres sehr ähnlich. Aber ist das schlecht?

Mein erster Gedanke war tatsächlich, dass mich wenig so richtig kickte. Viel war dem letzten Jahr schon sehr ähnlich. Zum Teil auch die Präsentation der Dinge auf den einzelnen Ständen. „Schade!“ dachte ich im ersten Augenblick, aber wenn man ein bisschen länger auf diesem Gedanken kaut, ist es dann aber fast genau das Gegenteil. Wie schlimm wäre es, wenn sich alles von Jahr zu Jahr komplett ändern würde? Wenn dein heißes Teil von 2017 in 2018 schon wieder so „alt“ ist, dass du es in den Keller stellen willst?  Design as fast as Fast Fashion? Gut, dass es nicht so ist. Wenn du mit dieser veränderten Sichtweise auf die Messe schaust, dann siehst du es positiv, dass sich Dinge nicht komplett geändert haben, dass bestehendes Design im Kleinen abgewandelt wird, Klassiker immer noch ihre Bühne finden und die Übergänge langsam und fließend scheinen. Warum ich zwar immer interessiert an aktuellen Trends bin, auch wenn ich nicht vorhabe mich diesen zu unterwerfen ist übrigens schon zu anderer Zeit hier Thema gewesen. Wenn es dich interessiert, findest du den Artikel hier.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei allen Gastgebern auf unserer Messetour, beim Blogstteam für die liebevolle Organisation und bei Grohe und dem Marieneck für den Knallerabend bedanken. Es war mir, wie immer, ein Fest! Wer von euch noch ein bisschen mehr von der Tour und dem Abend sehen will, schaut z.B. bei Instagramm unter dem Hashtag #blimm18 oder in den gesammelten Posts der Kolleginnen auf der Seite von BLOGST.

So, und jetzt fernab jeden Trends ab auf die Couch und Füße hoch!

Liebste Grüße,

Vanessa

 

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4 Comments

  • Reply
    Marion Stukenbrock
    21. Januar 2018 at 19:43

    Vanessa, du hast die schönsten Bilder aus Köln mitgebracht ! Den Text und ein bisschen mehr Verweilen werd ich mir morgen gönnen Liebe Grüße

  • Reply
    Flo | Tasteboykott
    22. Januar 2018 at 13:29

    Danke für die vielen Einblicke, ich habe es leider auch dieses Jahr nicht auf die Messe geschafft, so kann ich wenigstens ein bisschen dabei sein. Und du hast Recht, die Trends müssen und sollen sich nicht jedes Jahr komplett ändern, das würde auch keinen Spaß machen!

  • Reply
    HAMMAmama
    26. Januar 2018 at 09:40

    Hi Vanessa,

    danke für den schönen Bericht. Ich kann selber kaum glauben, dass ich in nächster Nachbarschaft zu Köln wohne und bisher nie auf der IMM Cologne war?!?!?! Aber nachdem ich deine Instastories und die der anderen Blogger gesehen habe, gab es kein Halten mehr: https://hammamama.blog/2018/01/26/auf-der-suche-nach-ideen-fuers-wohnen-3-grosse-wohntrends-fuer-2018-der-fabuloese-freitag/

    Ich finde auch eher angenehm, wenn nicht jedes jähr was neues kommt. Trends sind auch schon so manchmal leicht anstrengend, oder?

    Ich habe deinen schönen IMM Bericht gerne verlinkt.

    Ganz liebe Grüße!
    Die Barbara

  • Reply
    Clara
    26. Januar 2018 at 13:07

    Piepenkötti – ich bin so gerne Deine Klassenlehrerin und Deine Reisebegleitung und überhaupt!
    Ich drück Dich und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.. morgen vielleicht?!
    <3 Deine Claretti

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