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# blogstlove: Meine erste BLOGST-Konferenz und warum das Internet ein Netz aus Liebe ist!

FRau Piepenkoetter I Blogstlove

Da war sie nun, meine erste große BLOGST-Konferenz voller # blogstlove. Was lange währt, wird endlich gut, oder so. In den letzten Jahren war ich immer digitaler Zaungast, wenn sich das BLOGST-Netzwerk konferierte. Ich switchte auf dem heimischen Sofa zwischen Instagram und Twitter hin und her und schwor mir, dass ich irgendwann auch dabei sein würde. Irgendwann würde ich lange genug regelmäßig bloggen und mir so meine „BLOGST-Reife“ erarbeiten. Und wie ist das dann, wenn man jahrelang auf so etwas hingearbeitet/ hingefiebert hat? Kann das dann den Erwartungen noch gerecht werden? JA, kann es. Aufgedröselt heißt das:

Das Wissen

Nach einem Jahr regelmäßigem bloggen und ein paar Barcamps und tausend Gesprächen weiß ich gefühlt immer noch nichts darüber was ich hier eigentlich tue. Also technisch gesehen und auch mit Blick auf meine Leserzahlen. Na klar sind Zahlen nicht alles, aber ehrlich gesagt glaube ich schon, dass ich manchmal gar nicht so doofe Sachen schreibe und ich freue mich eben, wenn sie möglichst viele Menschen erreichen. Damit erhöht sich die Chance, dass meine Worte genau den Menschen erreichen, der sie gerade braucht und meine Interaktionsrate erhöht sich. Je mehr Leute etwas sehen, umso mehr Leute schreiben mir/ antworten mir/ gehen mit mir ins Gespräch oder in Diskussion und das wiederum hilft mir menschlich zu wachsen. Das ist das was mir das Bloggen zurück gibt. Oder ihr eben. Zumindest würde ich das im Moment so beschreiben. Da ich aber, wie gesagt, nur rudimentär Bescheid weiß, über das was ich da tue, sind die Vorträge auf der BLOGST für mich Gold wert. Ich saß gebannt in Reihe zwei und es traf mich eine Erkenntnis nach der nächsten. Und selbst Dinge die ich schon mal gehört hatte, brachten sich durch die Vorträge wieder in meinen Fokus. Mit dem Internet ist es ein wenig wie mit dem Steuerrecht und mit dem was meine Kinder gerne bzw. überhaupt nicht esse. Es ändert sich ständig. Und das ist gut so.

Die Menschen

Ich hab das nicht so oft. Also so Blogger um mich rum. In echt. Leute die ihr Essen fotografieren, Restaurants für Fotos umdekorieren und in diesem Internet nicht nur angemeldet sind, sondern dort auch Zeit verbringen. So wie ich. Während in Hamburg scheinbar ja alle jeden Tag irgendwo zusammen klüngeln, sitze ich hier in Hagenburg auf meiner Scholle, gucke auf den Acker und freue mich auf die paar Tage im Jahr, die ich diese Internetmenschen sehen kann. Von Angesicht zu Angesicht. EINSPUNKTNULL. Denn viele von denen sind für mich ganz einfach mehr als Blogs oder Blogger. Es sind echte Freunde. Und umso trauriger ist es, dass wir nicht einfach alle Nachbarn sind und uns regelmäßig auf nen Avocado-Brot mit Schnaps zu den sanften Klängen von Justin Timberlakes „Sexy Back“ treffen können. Reih um. Aber statt zu bejammern, was ich nicht habe, habe ich an diesem BLOGST Wochenende eben gefeiert, was ich hatte. Freitag bis Sonntag Zeit mit Lieblingsmenschen. Besser als nichts, nicht wahr?

Die Liebe

Das Motto dieser BLOGST war „BLOGSTLOVE“ und wenn ich dazu neigen würde (schon wieder) ins pathetische abzurutschen, dann würde ich sagen, dass es wohl Schicksal ist, dass ausgerechnet diese BLOGST meine erste war, denn neben meiner Familie ist dieses Internet mein absoluter Happy Place. Ich liebe das Netz und seine Möglichkeiten, die Mensche darin, den Kontakt, das Wachstum von Ideen, den Austausch, die Inspiration. Und ich hätte mir für meine erste BLOGST Konferenz keinen schöneren Abschluss vorstellen können, als die bewegenden Worte von Lutz Staacke von maleknitting, der in seinem Liebesbrief ans Netz deutlich machte, wieviel positive Macht das Internet hat, und damit niemand geringerer als wir. Jeder einzelne von uns hat im Leben und eben auch im Netz die Chance und Möglichkeit etwas zu bewegen, etwas besser zu machen. Im Kleinen, wie im Großen. Für viele oder eben nur für einen. Wir müssen uns dessen nur bewusst sein und diese Macht mit Bedacht einsetzen. Ricarda hat hier für das Gute im Netz auch nochmal sehr schöne Worte gefunden.

Frau Piepenkoetter I Lutz Staacke zu Blogstlove

Meine # blogstlove

Ich möchte dann hier und heute auch mal die Möglichkeit nutzen, mich zu bedanken. Zu allererst einmal bei Clara und Ricarda, die mit viel Herzblut und Arbeit diese Konferenz (Konferenzen, Barcamps, Workshops) möglich machen. Ich sehe in dem Netzwerk, das ihr rund um BLOGST aufgebaut habe, den Platz im Internet in dem ich mein virtuelles Zuhause gefunden habe. Und darum geht der zweite Dank an all euch liebe Leute da draussen, die ihr zu eben diesem Netzwerk gehört. Die ihr meine Fragen beantwortet, wie dämlich sie manchmal auch sind, die ihr mit mir Schnaps trinkt bis zum Morgengrauen, die ihr mir Platz in eurer Hütte und in euren Herzen gemacht habt, die ihr mir mehr als einmal Mut zugesprochen habt und mich immer wieder motiviert, inspiriert und überrascht. Die ihr über die Blogosphäre hinaus zu meinen liebsten und wichtigsten Ansprechpartnern geworden seid. Ihr seid für mich immer wieder Freunde, Kollegen, Verbündete, Ratgeber und Vorbilder. Schön, dass es euch gibt!

Und ZACK isse wieder pathetisch. Ich mach hier dann mal Schluss für heute. <3

 

Liebste Grüße und große #blogstlove,

Vanessa

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2 Comments

  • Reply
    Nic {luzia pimpinella}
    26. November 2017 at 19:36

    Frau Piepenkötti… ick liebe dir! Aber das weißte ja… ❤️ so ein schöner Post und immer noch ganz großer Herzschmerz meinerseits, dass ich in diesem Jahr nicht dabei sein konnte.

    Bis Samstaaaaaaaaag !

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      26. November 2017 at 19:38

      Das ist schon in Ordnung, denn ick liebe dir ja och! Und nächstes Jahr dann. Du und ich. Krawall und Remmidemmi ❤️❤️

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