Bucketlist 2017: Das war mein Jahr!

Frau Piepenkoetter I Das war 2017

So, der letzte Tag des Jahres ist angebrochen und es ist also die Zeit an der wir abrechnen. Ultimo, sagten wir damals bei der Kasse immer. Wer im Januar eine Bucketlist für das Jahr 207 schrieb hat ultimativ gute Vorraussetzungen um strukturiert aufzurechnen, wie gut dieses Jahr gelaufen ist. Oder?

Ich bin ja voll drin in diesem Listen Ding und habe diese Bucketlist 2017 natürlich geschrieben und jetzt sitze ich hier auf dem Sofa, das Internet sitzt auf meinen Knien, der Baum nadelt fröhlich  vor sich hin und ich komme ins Grübeln.

2016 vs. 2017

2017 war ein Jahr, dass mit sehr guten Vorraussetzungen gestartet ist. Und damit meine ich nicht vielversprechende Aussichten, sondern ein katastrophales Jahr 2016. Mein Jahr 2016 hat es 2017 echt leicht gemacht, ein gutes Jahr zu werden. Steilvorlage sozusagen. Und trotzdem blieb diese Chance ungenutzt.

2017 war kein wirklich gutes Jahr. Wir jonglierten mit Krankheiten, sichtbaren und unsichtbaren, rannten uns auf der Suche nach uns selbst die Hacken ab und lernten, dass diese Welt keine mehr ist, in der Dinge lange Bestand haben. All diese Pläne taugen nichts, wenn die Welt um sie herum sich ständig in rasendem Tempo ändert.  Doch nur schlecht, waren beide Jahre nicht. 2016 hat mir, in all seinem Glanz, auf den harten Weg gezeigt, was zu leisten ich in der Lage bin. 2017 hat dann ganz einfach mein Leben genommen und einmal komplett durchgemixt. Es ist zwar alles noch da, aber nichts mehr an Ort und Stelle.

Trotzdem würde ich 2017 auch als ein Jahr bezeichnen wollen, dass mehr als jedes zuvor dazu geführt hat, mich selbst zu erkennen, den Menschen der ich bin, den der ich seien will. Wenn ich den Menschen sehe, der die Bucketlist 2017 geschrieben hat, letztes Jahr im Dezember,  und mich heute, dann sehe ich da einen großen Unterschied. Das ist wohl das Gute daran, wenn man einmal so richtig an seine Grenzen kommt. Und so rechne ich hier heute mit 2017 ab und lache ein bisschen über diese Liste, denn was sagt sie bitte aus? Was hab ich den im Dezember 2016 von dem gewusst, was bis heute passiert ist? Nichts. Und von daher kann ich auch kaum über nicht erreichte Punkte auf der Liste schimpfen, denn das Leben ist ja wohl so viel mehr. Trotzdem werfen wir jetzt nochmal einen Blick darauf:

Frau Piepenkötter I Rückblick 2017

2017 wollte ich….

 

1. Mehr Reisen!

2017, dass waren kalte Tage in Zandvoort und Amsterdam, Köln, ein Ausflug nach Stuttgart, zwei Tage in Reutlingen zum Foodbloggercamp. Wir waren in Hoek van Holland und Rotterdam, Ägypten und Groningen bzw. Nooitgedacht. Ich war in Hamburg (sogar drei mal) und mach 20 Jahren das erste Mal wieder in Berlin (<3). Alles keine Weltreisen, aber trotzdem bin ich weit mehr unterwegs gewesen als die Jahre zuvor. Holland hat in Sachen Familienurlaub ganz sicher unser Herz gestohlen und ich kann euch eins mit Sicherheit sagen: Die viel besungene „Wanderlust“ wird durchs Reisen nicht gestillt, sondern potenziert sich. Ihr kennt das sicher!

2. Bullerei-Bolognese essen!

Zack. Erledigt! Im Juni im Rahmen des BLOGSTBarcamps war ich in HH und hab den Vorabend genutzt um mit Miri von Fernlane DIE Bolo zu essen. Der Mälzer schlich auch durchs Haus und alles in alllem kann ich nur sagen: Ich würde es immer wieder tun?

3. Bloggen! Bloggen! Bloggen!

Das habe ich. In den letzten Wochen nicht so viel wie ich gern würde, aber trotzdem hört bzw. est ihr hier relativ konstant von mir. Und da ist es wie mit dem Fernweh. Ich könnte immer und immer immer mehr…. Auf der BLOGST war ich, auf der MiniBLOGST, auf einem Foodbloggercamp, dem BLOGSTBarcamp, wir haben die #hajmeetups ins Leben gerufen und einen weiteren Bloggerstammtisch für Hannover gibt es jetzt auch. Alles in allem blogtechnisch ein wirklich spannendes und lehrreiches Jahr. Danke dafür!

4. Wieder mehr kochen!

Kochen hat sich in 2017 zu meinem Yoga entwickelt und so stehe ich am Wochenende malnchmal von früh bis spät mit nie endender Begeisterung und regelmäßigen Erfolgen in der Küche. Nur unter der Woche schleifts manchmal….

5. Einen Garten anlegen!

Zwei Beete sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber im Großen und Ganzen war das Gartenjahr 2017 erfolgreich. Der Pool ist fertig geworden und auch die Hochbeete für die nächste Saison haben wir schon angelegt.

6. Sparen!

Ja, nee, eigentlich ist das letzte Jahr zum genauen Gegenteil ausgeuftert. ABER wer neugebaut hat weiß, dass es einfach noch Unmengen Zeug gibt das man so braucht und so. Und ich habe definitiv auch das Verhalten des Frustshoppings nicht ablegen können.

7. Kein Onlineshopping!

Ich hab es tatsächlich ein paar Monate durchgehalten. Als dann die Konfirmation der Großen ins Haus stand und ich schlagartig (haha) Kleider, Schuhe, Einladungen, Stoffservietten etc. brauchte, war der Vorsatz über Board. Tatsächlich waren diese ersten Monate des Jahres aber sehr viel „günstiger“ als die folgenden, denn ich habe mir sehr viel genauer überlegt, ob ich tewas so sehr brauche, dass ich dafür in die Stadt (oder gar DIE STADT) fahren will. Viele Käufe erübrigten sich dann tatsächlich. Und von daher werde ich dieses Ziel definitiv auf die Liste 2018 übernehmen.

8. 10.000 Schritte

Hätte mir im Januar irgendjemand gesagt, dass ich mich im Laufe des Jahres irgendwann als „Fitfluencer“ bezeichnen würde und sogar zwei Blogposts über einen Aktivitätstracker schreiben würde, den hätte ich ausgelacht. Mittlerweile gehören die Fitbitfighter aber zu meinem Alltag, und auch wenn ich immer noch nicht richtig back in the Game bin, sehe ich dieses Ziel als sowas von erledigt an!

9. Abschalten!

Seien wir ehrlich. Ich habe genau das Gegenteil gemacht. Ich hab immer noch eine Kohle mehr in den Ofen geworfen, den Druck erhöht, die Ziele weitergesteckt und am Ende nix erreicht ausser meiner menschlichen Grenze. Allerdings glaube ich, dass es ein großartiges Geschenk ist, dass ich eben diese Grenze erkennen konnte und dann einfach mal voll in die Eisen gegangen bin. Jetzt versuche ich gerade „mein Tempo“ zu finden und meinen Weg runterzukommen. Könnte es am Ende sogar Sport sein? Nicht auszudenken.

10. Einmal im Monat analoge Post an jemanden verschicken,  den ich mag!

Zählen auch 12 Karten zum Jahresende? Okay, okay, ich gebe es zu. Hier bin ich volle Elle gescheitert.

Zum Jahresabschluss 2017 bleibt jetzt noch zu sagen: Danke, dass ihr im Jahr 2017 an meiner Seite ward. Das ihr in der Zahl so unglaublich gewachsen seid. Das ihr soviel beitragt, mitmacht, zurückgebt. Danke, dass ihr zum Teil auch aus dem Netz gestiegen seid und als echte Menschen und echte Freunde an meiner Seite steht. DANKE! Kommt gut ins neue Jahr <3

eure Vanessa

P.S.: Die expermimentell anmutende Fotokunst für Arme hier habt ihr übrgens meiner Kreativaufgabe seit Weihnachten zu verdanken. Da kommt noch so einiges auf euch zu. Sorry!

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6 Comments

  • Reply
    STEFFI
    31. Dezember 2017 at 14:26

    Liebe Vanessa!
    Um es mit Deinen Worten zu sagen:
    2017 gibt 2018 ne gute Steilvorlage ein besseres Jahr zu werden.
    2017 begann mit einem kranken Kind, steigerte sich in ein Schlüsselbeinbruch bei Kind 2, einem Autounfall von mir (nicht meine Schuld, nur Blechschaden zum Glück, Auto trotzdem ein wirtschaftlicher Totalschaden) um nur die „Highlights“ zu nennen.

    Ich lese sehr gerne bei Dir rein und freue mich schon sehr auf neue Posts in 2018.
    Auf Instagram sehe und höre ich Dich ja zum Glück fast täglich. Danke dafür.

    Dir und Deiner Familie einen schönen Jahresausklang, einen guten Rutsch und alles Gute für 2018.

    Liebe Grüße, Steffi

  • Reply
    Susanne
    1. Januar 2018 at 01:50

    Ich lass dir jetzt einfach mal ein bisschen Liebe da! ❤️❤️❤️
    So schön, dass wir uns 2017 endlich live begegnet sind! Ich wünsche dir für 2018 nur das Beste und freue mich auf ein Wiedersehen! 😘

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      1. Januar 2018 at 02:15

      ❤️❤️❤️❤️❤️❤️Hach, Susi!❤️❤️❤️❤️❤️

  • Reply
    lou
    1. Januar 2018 at 19:14

    du hast frankfurt indeiner reiseliste vergessen!
    ich hoffe wir sehn uns 2018 öfter! happy neujahr! 😘😘

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      1. Januar 2018 at 19:50

      Tatsächlich. Aber Frankfurt war ja auch ur halb so schön, wie Eschborn 😉 Tatsächlich decken sich da deine und meine Hoffnungen ganz hervorragend. Dicken Kuss!!

  • Reply
    Frau Piepenkötter I Ich schenk mir dieses Jahr I 2018
    1. Januar 2018 at 19:48

    […] der Rückschau auf die 10 Dinge für 2017 habe ich ja schon durchklingen lassen, dass ich nicht mehr recht einen Sinn darin sehe, heute, zu […]

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