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Bucketlist und Review: 10 Dinge für den Juli!

So, es ist nun offiziell. Wir sind zurück aus Holland. Sieben wunderbare Tage liegen hinter uns, aber jetzt wogt nicht mehr die Nordsee vor meinem Fenster, sondern wieder das Maisfeld. Aber das ist auch gut so! Umso mehr freue ich mich darauf, schon bald mal wieder ans Meer zu kommen und euch ganz demnächst in einem Post von der wunderschönen Zeit in Holland zu erzählen.

Jetzt wollen wir aber mal eine kleine Rückschau auf die 10 Dinge für den Juni halten. Los gehts!

Das waren die 10 Dinge für den Juni:

1. Die Radtour überleben. GESCHAFFT!!!! Ich könnte mich dafür immer noch feiern, wie so nen alten Galopper der das große Rennen gewonnen hat. Das Feld von hinten aufgeräumt, sozusagen. Und ich kann Radwandern auch echt nur empfehlen. Ich bin euch noch einen Post mit Tipps und Tricks schuldig. Das hab ich nicht vergessen, aber hier überschlugen sich ja quasi die Ereignisse. Kommt aber noch! Wer die Blogposts zur Radtour verpasst hat, fängt am besten hier an.

 

2. “Den Blogpost” veröffentlichen. Es ist nicht wirklich DER BLOGPOST geworden, aber einer der aus seiner Richtung winkt. Es geht um Körperempfinden und Selbstliebe und die Fortsetzung die sich ein bisschen mehr mit dem Begriff des #bodyshamings beschäftigt, steht im opf zumindest schon zur Hälfte. Ich hab mich sehr sehr sehr über eure Reaktionen auf den Post gefreut. Nicht ganz ohne Hintergedanken habe ich den Veröffentlichungs-zeitraum auf den Freitag gelegt, an dem die Radtour startete. Ich hatte keine Chance mehr, so ohne Netz im Mecklenburger Hinterland, ihn zurückzuhalten und auch kaum Zugriff auf Kommentare. Ganz umsonst war aber scheinbar meine Angst, dass ihr mein Geschreibsel rührselig und doof finden würdet (bzw. das auch so sagen würdet). Ich habe nur nette, mitfühlende und in zweierlei Hinsicht betroffene Nachrichten bekommen und bin motiviert, da noch ein bisschen was dazu zu sagen. Danke!

3. Das Blogst-Barcamp 2017 in Hamburg. Da war ich! Da war ich! Hamburg von Freitag bis Sonntag, ne Ottensener Altbaubutzen-WG mit Miri, Bullerei-Bolo, Barcamp und Frühstück mit tutenden Schiffen. Es war mir ein Fest, alte und neue Bloggerbekanntschaften zu treffen bzw. zu machen und ich hab wieder unglaublich viel Input und Ideen mitgenommen. Und die Gewissheit, dass die Dunkelziffer der Schmonzettenleserinnen um ein abermillionenvielfaches so hoch ist, wie bislang vermutet. Haha!

4. Schools out for Summer. Der besagte Sommer hat angefangen und nach erfolgreichem Start mit der Ferienkiste und einer ersten Auszeit in den Niederlanden nehmen weitere Pläne so langsam Form an. Vorausgesetzt dieser Sinnflutregen hört auf. Sonst müsste ich evtl. umschwenken und ein DIY „Arche bauen mit Piepenkötters“ einplanen.

5.Grillen auf Griechisch. Wir hatten einen lustigen Grillabend in brütender Hitze und haben uns die Bäuche mit leckerstem Essen vollgeschlagen. Das Rezept für den Ouzo und für einen Trauben-Feta-Salat hab ich euch schon aufgeschrieben. Den Tzaziki und die Reispäckchen bin ich euch noch schuldig. Leider waren die so schnell aufgegessen, dass ich keine Fotos habe. Aber jetzt, da wir wieder Zuhause sind, kann ich das ja zeitnah nochmal zubereiten und dann eben auch Fotos machen. Freut euch drauf!

6. Strandurlaub und ABSCHALTEN. Bis heute morgen, ich erwähnte es schon, wogte noch die Nordsee vorm Wohnzimmerfenster und riesige Containerschiffe zogen auf ihrem Weg in den Rotterdamer Europoort an uns vorbei. Es war ein total schöner Urlaub, den ich euch bald nochmal genauer auseinander klamüsern werde. Er hat aber auch ne Grundsatzdiskussion im Hause Piepenkötter auf den Weg gebracht, wie wir in Zulunft urlauben wollen. Wir haben bei vier Personen nämlich ganze vier verschiedene Reisepersönlichkeiten und dann ist Verreisen mit vier Personen a auch gefühlt nichts mehr für normalverdienende Menschen. Dem will ich mal ein bisschen auf die Spur gehen. Lösungen müssen da her! Lösungen!

7. Den Garten für die Sommerferien fein machen ***LOW BUDGET***Ja, dass wollte ich machen. ABER WANN? Wann, frage ich euch? Den Punkt nehm ich aber eiskalt mit rüber in den Juli. Bei der momentanen „Luftfeuchtigkeit“ brauche ich eh nicht auf der Terrasse liegen.

8. Die Schweine auswildern. Oh, wie traurig! Anfang Juni sprach ich noch davon, dass ich die beiden Quieker auswildern will, sprich ihnen ein Außengehege verpassen möchte, und quasi schon am nächsten Tag musste Niklas mit Jule zum Tierarzt um Jules Lieblingskind Snöfrid einschläfern zu lassen. Was der kleine Kerl hatte, konnte der Tierarzt nicht sagen. Nicht mal ein Jahr alt ist er geworden und sein Tod stürzte Jule in ein echtes Tal der Tränen.

9.Fructose(intoleranz)  tolerieren. Der Ärztemarathon geht in der nächsten Woche in die hoffentlich letzte Runde. Da testet der Gastroenterologe via Atmentest für die definitive Diagnose. Bislang kommen wir ganz gut damit aus, auch wenn mir irgendwie scheinbar tomatenlose Gerichte fehlen in meinem Repertoire. Aber wofür gibts den Blogs und so, nicht wahr?

10. Vier Chinesen ohne Kontrabass feiern. Morgen Kinder wird was geben. Morgen kommen unsere Freude nach 3,5 Jahren Shanghai endlich wieder GANZ nachhause. Dann ist schon Juli, aber ich hab wieder den Fehler gemacht, ihr Abflugdatum als Ankunftsdatum zu notieren. China ist nicht Chemnitz. Da fliegt man ja schon ein bisschen länger. Aber da die schon im Flieger sitzen mach ich da schon mal nen dicken Haken dran. Ich freu mich auf euch!

So, und wie es das Gesetzt so will, folgen nun die 10 Dinge für den Juli. Da muss ich jetzt mal in mich gehen! Irgendwie war der Juni so übervoll, dass ich mir für den Juli, in dem ich komplett frei habe, noch garnicht so recht Gedanken emacht habe. Wird dann jetzt wohl Zeit. Also, schauen wir mal:

10 Dinge für den Juli

1.#hajmeetup17. Das ist der Hashtag einer Idee, die in Folge des Blogst Barcamps entstanden ist. Am 2.Juli treffen sichein ganzer Haufen Bloggerinnen und Instagrammerinnen mit mir auf dem Obsthof der Familie Wedeking in Lüdersfeld. Inne Bickbeern!! Ich habe nämlich da in Hamburg Britta von Glasgeflüster und Alexandra von Mädchenmutter kennengelernt, die erstaunlicher Weise garnicht so weit von mir weg wohnen. Ich hatte bis dato immer das Gefühl, in und um Hannover gibt es eigentlich nur Fashionblogger, aber scheinbar ist das garnicht so. Umso gespannter bin ich auf die Mädels am Sonntag, die sich alle freudig und freiwillig bereit erklärt haben, sich mit mir/uns zu treffen, gemeinsam zu frühstücken und sich anschließend den Betrieb der Familie Wedeking anzusehen. An dieser Stelle schon mal vielen Dank an Frau Wedeking, die meine erste Überforderung galant überspielte und alles ratzfatz in trockene Tücher brachte.Wer Lust hat uns ein bisschen zu begleiten, hat mit dem Hashtag schon das Rüstzeug an die Hand bekommen. Wer auch aus der Gegend kommt und sich vorstellen kann, bei zukünftigen Meetups dabei zu sein, der schreibt mich einfach an. (vanessa@frau-piepenkoetter.de). Ein nächstes Treffen ist, wenn alles gut geht, für den Herbst geplant!

2.Niedersachsen entdecken. Maja hat von uns für das überstandene Schuljahr und die verheißungsvollen Sommerferien ein Schülerferienticket bekommen und will das auch voll ausnutzen. Gern würde ich mich ihr ein, zwei oder auch drei mal anschließen und gemeinsam mit beiden Kids ein bisschen unser Bundesland Niedersachsen plus Bremen und Hamburg erkunden. Vielleicht machen wir auch noch einen kurzen Abstecher an die Nordsee. Das deutsche Jugendherbergswerk macht da ganz tolle Sachen für Familien und ich hab neulich via Twitter erfahren, dass es da durchaus noch freie Termine gibt.  Da hätte ich richtig Lust drauf. Mal sehen, was die Kinder und ds Wetter so sagen!

3. Eine Landfrau werden. Ohne Spaß, ich bin schon lange großer Fan der Schaumburger Landfrauen. Die stellen viel auf die Beine und sind garnicht so olsch wie ich früher immer gedacht habe. Gerade so Lebensmittel und Genußtechnsich macht es mich ja manchmal mürbe, was es hier bei uns auf dem Land so alles nicht gibt. Wenn ich mal wieder nen Gewürz im Netz bestellen muss und dafür dank Porto 200% Prozent mehr bezahle, als der Warenwert ist. Aber mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es ja eben auch Sachen gibt, die ich hier ohne Probleme kriege und Stadtmenschen nicht. Das Landleben hat so viele gute Seiten. Da will ich mich gern mehr drauf konzentrieren.

4. Mindestens noch 4 gute Bücher lesen. In stabiler Seitenlage, versteht sich. Ich hab bereits eins angefangen und eins noch auf Tasche. Das heißt, zwei Plätze sind noch mindestens zu belegen. Tipps, anyone?

5. Mich quer durch die Türkei kochen. Denn, wenn ich schon nicht in den Urlaub kann, dann hole ich den Urlaub eben zu mir. Der Hölker Verlag hat mir das Buch „Ein Tag in Instanbul“ zukommen lassen und ich dachte, dass wäre eine super Idee, um mein Türkei-Fernweh zu stillen, ABER im Gegenteil. Schon nach drei Seiten will ich mehr denn je in die Türkei, genauer gesagt nach Istanbul. Leider haben die letzten Vorkommnisse die Türkei zu einem NoGo für uns gemacht. Danke für nichts, Recep Tahip Erdogan!

6. Einen Wohnzimmertisch bauen. Ich hab da evtl. zufällig was bei Ebay Kleinanzeigen gefunden. Eventuell. Ganz zufällig. Und da könnte ich mir total gut vorstellen, dass das unser ohnehin benötigter Wohnzimmertisch wird. Gut, dass der Mann das hier nie liest. Der würde mich evtl. entmündigen.

7. Den Schaukelstuhl „ablacken“. Okay, da muss ich evtl selbst lachen, denn der Schaukelstuhl reist seit meinem 20. Lebensjahr mit mir und hat es bis heute nicht geschafft, seinen Lack zu lassen. Er ist ein altes Familienerbstück aus den Kinderzimmern meiner Mutter und ihrer Brüder und ihn zieren Lackschichten in altweiß (irgendwas extrem resistentes) und blauer Acryllack denen ich schon mit Schleifgerät, Heißluftföhn und Abbeizer zu Leibe gerückt bin. Ohne wirklichen Erfolg. Jetzt, wo wir unsere Abstellfläche mit dem Bungalove erheblich verkleinert haben, nölt Niklas verstärkt rum, dass der „blöde Stuhl“ nur unnötig Platz in der Garage wegnimmt und doch evtl ENDLICH auf die Kippe könnte. Aber ich bitte euch! Nicht mit mir! Ich hab jetzt vier Wochen Urlaub und die goldene Kundenkarte ausm Baumarkt. Da geht doch was! So schnell geb ich mich nicht geschlagen!

8. Die Feste feiern, wie sie fallen! Ich gebe es zu. In den letzte Jahren hab ich mich ethisch und moralisch auf unangemessene Art über unser dörfisches Festtreiben , kurz das Schützenfest, erhoben. Das war nicht immer so. Früher war es für mich normal am Hagenburger Schützenfest am Montag bis um frühen Dienstag zu feiern und nach kurzem Stop zum Eier braten und ner Dusche wieder „auf Arbeit“ zu sein. Ich hab das geliebt. Diese Liebe ging mir im Erwachsenenleben irgendwann verloren. Teils durch die Tatsache, dass der Mann als Schütze mit allerlei und für Außenstehende schlecht nachvollziehbaren Pflichten belegt ist und teils dadurch, dass Schützenfest auch immer so ein bisschen das dörfische Schaulaufen der Unzulänglichkeiten ist. „Ach, ist die dick geworden!“ „Guck mal, wie bescheuert die tanzt!“ und so weiter. Irgendwann war mir das alles auch an Dorf zu viel. Versteht ihr das? Alle um mich herum lebten dieses Stadtleben und bei uns kam nicht selten an 30. Geburtstagen die Blaskapelle. Wem willst du das erzählen? Mittlerweile habe ich aber, glaube ich, meinen Frieden damit gefunden. Ich bin lebe gern auf dem Land, ich mag die Leute hier, so seltsam sie manchmal sind. Hier gehör ich hin und das es anderswo anders ist, ist halt so. Ich lebe in der Welt des Schützenfestes samt Holzgewehr und Flintenweiber. Und in diesem Jahr werde ich das feiern und zwar mit Kornschorle. Wenn ihr Glück/Pech habt, nehm ich euch in den Instastories mit. Schnallt euch an, Kinners!

9. Die Küchenschränke durchsortieren. Seit fast genau einem Jahr wohnen wir nun im Bungalove. Und wo mir erst NUR unbedingte Ordnung ins Haus kam, sieht es jetzt schon wieder eher nach Kraut und Rüben aus. Meine große Aufgabe für die „Ferien“ ist es, diese Schränke auf Vordermann zu bringen. Was brauch ich? Was brauch ich nicht? und was lässt sich wie gut verstauen? Spannende Fragen auf die wir hoffentlich eine Antwort finden.

10. Erhol dich! Im Zweifel kann ich ja mit mir selbst reden, wie mit einem unmündigen Kind. „Erhol dich!“ ist so ein Wunsch, der einem Teil von mir für einen Teil von mir entspringt. Ich stelle immer öfter fest, wie schwer es mir fällt, abzuschalten. Mein Nachtschlaf ist ne Katastrophe. Ich wache um drei auf und notiere maßgebliche Dienstplan-Ideen. Ich kaufe im Urlaub Kita-Material. Niemals hab ich nicht auch die Krippe im Kopf. Der Blog ist zwar auch irgendwie Arbeit, aber eher die gute Form. Die, die mich ablenkt und verhindert, das ich 24/7 auf ein Thema (die Kita) fokussiert bin. Und immer öfter muss ich mir selbst auf die Schleppe treten und mir sagen, dass auch Kinder über 10 noch Kinder sind. Die ihre Mutter brauchen. Ansprache. Inspiration. Den sicheren Hafen, wie damals in der Einewöhnung als Krippenkinder. Nicht weniger, nur anders. Und für diese zwei Kinder muss ich eben auch mich gesund erhalten und nicht nur „den Laden am Laufen“, denn genau ich bin es, die sie brauchen. BTW: Ricarda hat mich, wenn man so will, darauf gestoßen. Auf dem Barcamp. Das es kaum mal nen Blogbeitrag gibt, der sich auf diese „alten“ Kinder bezieht. So alt wie unsere. Woran das liegen könnte und wer das vielleicht ändern will, dass erzähl ich euch wann anders. Dafür ist hier nach über 2000 Worten nicht mehr genügend Platz. Ihr sollt ja nicht am Laptop einschlafen!

Ich glaube,mit diesen 10 Dingen habe ich mir die Messlatte für den Juli nicht gerad niedrig angelegt. Aber ich bin trotzdem gewillt, meinen Alabasterkörper da drüber zu hieven. Mit oder ohne Kornschorle. Bis dahin!

Liebste Grüße,

Vanessa

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4 Comments

  • Reply
    Britta
    1. Juli 2017 at 06:32

    Und ich freu mich soooooo auf das #hajmeetup17 ! Dankedankedanke dass du das organisierst!

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      1. Juli 2017 at 07:08

      Ich mich auch! ❤️

  • Reply
    Barbara
    1. Juli 2017 at 10:20

    Ich musste über den Schützenfest Teil schmunzeln. Höhepunkt des Jahres in meiner Kindheit! Und in der Sektbar im Zelt hab ich mit 16 meinen Mann kennengelernt. Das Wochenende endete immer mit Spiegeleiern in irgendjemandes Küche am frühen Morgen . Hach ….

  • Reply
    Claudia
    6. Juli 2017 at 07:53

    Schön deine Liste zu lesen. Den letzten Punkt den nehme ich gleich mal mit. Da habt ihr zwei ( Ricarda und du echt recht.)
    Außerdem muss ich mich mal langsam an meine Summer Bucketliste machen… also wenn all diese Abifeiern vorbei sind und vor allem das Abikleid gekürzt ist… ich sag nur Plisseerock… So viel zu den großen Kindern!

    Alles Liebe vom Deich
    Claudia

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