#Heute ist nicht der Tag nach Valentinstag. Heute ist: KINDERKREBSTAG!

Am Wochenende war das kleinere Kind, dass ja beileibe kein kleines Kind mehr ist, krank. Krank heißt: Fieber, Rotz, Husten, Halsweh.  Wir sagten alle Termine ab, schleppten das Bettzeug auf das große Sofa (vor die Glotze natürlich), kuschelten und schliefen viel, quatschten, wadenwickelten und aßen nur, was uns schmeckte (Quarkauflauf zum Beispiel). So richtig schlecht ging es trotz des Fiebers eigentlich keinem und heute ist das Kind schon wieder topfit und turnt durch die Grundschule. Wir haben es überstanden.

Leider ist das nicht immer so. Leider gibt es Kinder und auch Eltern und Nicht-Eltern die krank werden und lange Zeit krank, sehr krank, bleiben. Und leider gibt es Familien, die dieser Krankheit einen geliebten Menschen opfern müssen.
Eine dieser Krankheiten ist Krebs.Und heute ist Kinderkrebstag. Also legen wir unseren Panzer mal ab und reden drüber! Über Kinder mit Krebs. Über Familien mit Kindern mit Krebs. Habt ihr auch schon einen Kloß im Hals? Ich grundsätzlich ja schon, aber das was ich euch heute vorstellen will, ist etwas ganz positives und wunderwunderwunderschönes.

First of all: Wir können betroffen sein. Wir können diesen Menschen und ihrer Stärke Respekt zollen. Wir können froh sein, dass es uns und unsere Lieben gut geht. Können wir alles machen. Aber: Wir MÜSSEN uns typisieren lassen. Ohne wenn und aber. Wer von euch also noch nicht typisiert ist, der darf erst weiterlesen, wenn er das erledigt hat! Mein Ernst! So wenig Aufwand und du kannst LEBEN damit retten. Stellen an denen du dich als Knochenmarkspender typisieren lassen kannst, findest du hier. Oder du lässt dir ein Typisierungsset zuschicken. Kein Aufwand. Große Wirkung. Darum geht es ja bei Piepenkötters, oder?

Wenn du das erledigt hast, kanns hier weiter gehen. Denn die Typisierung ist bei weitem nicht alles, was du tun kannst, für Kinder und Familien die von Krebserkrankungen betroffen sind. Einen ganz besonderen Weg um diese Menschen zu unterstützen hat Flugkraft gefunden:

„Wir reden nicht über Krebs, wir rocken ihn“ steht gleich auf der ersten Seite der Homepage von Flugkraft und wenn man die frechen, fröhlichen, ausdrucksstarken und lebendigen Bilder sieht, der glaubt das. Ich zumindest. Unglaubliche Frauen sehe ich da und wunderschöne, lachende Kinder. Auch ohne Haare. Und um eben diese Bilder geht es bei Flugkraft! Aber nicht nur.

Flugkraft ist ein Fotoprojekt.

2013 lichtete die Fotografin Marina Porksch das an Krebs erkrankte Kind ihrer Freundin ab. Da diese Fotos so wichtig für die Familie waren und so ausdrucksstark, erkannte die Fotografin deren Wert und ging dazu über auch anderen Familien mit dem gleichen Schicksal dieses Geschenk zu machen. Sie fotografierte die erkrankten Kinder kostenfrei in deren gewohnter Umgebung und macht diese Bilder der Familie zum Geschenk. Und auch Erwachsenen wird dieses Geschenk mittlerweile durch Flugkraft angeboten. Ob ein so entstandenes Bild im Rahmen des daraus entstandenen Fotoprojekts veröffentlch wird, liegt dabei ganz in Hand der Betroffenen und ihren Familien.

 

Flugkraft ist mehr als nur ein Fotoprojekt

Das urprüngliche Fotoprojekt scheint, wenn man sich ein bisschen weiter damit beschäftigt, selbst Flügel bekommen zu haben. So gibt es nun Workshops für erwachsene Betroffene, Flugkraft-Pakete mit Geschenken die für Glücksmomente in der „Sturmzeit“ (so nennen sie den Zeitraum der akuten Erkrankung) sorgen sollen und auch familienentlastende AKTIVE Alltagshilfe wie Gartenarbeit oder eine Renovierung wird vom dem Netzwerk, welches sich um Porksch gebildet hat, für die Familien bereitgestellt und realisiert.
Darüber hinaus ist Flugkraft auch da an der Seite der Betroffenen, wo vielleicht einmal das notwendige Geld für den dringend benötigten Erholungsurlaub fehlt oder finanzielle Unterstützung um einen geliebten Menschen zu beerdigen. Denn auch das kommt vor. Viel zu oft. Das Menschen an Krebs sterben. Aus diesem Grund macht sich diese Organisation auch für Prävention stark. Dafür, dass Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden und man dieses Thema ernst nimmt. Krebs ist ein Arschloch, aber er ist nun mal da und er geht nicht einfach weg, nur weil wir ihn ignorieren. Was wir allerdings tuen können, ist ihm die Stirn bieten, uns typisieren und regelmäßig durchchecken lassen und natürlich die jenigen unterstützen, die einen Weg gefunden haben, Betroffenen auf schöne Art und Weise die Hand zu reichen und ein Lächeln zu schenken.

Manja von Flugkraft schrieb mir:

Derzeit betreuen wir ca 62 Familien. Für uns ist es wichtig das wir die 

 

Familie im Direktkontakt sinnvoll unterstützen können. Je nach Familie 

 

und Bedürfniss entscheiden wir individuell. Die Fotos stehen nach wie 
vor im Mittelpunkt, diese bekommt die Familie immer geschenkt. Sie haben 
eine positive Wirkung auf die Kinder und auch die Eltern, dies ist
therapeutisch sehr wichtig.“

Vielen Dank an Manja und Flugkraft für diese Zeilen und für das zur Verfügung stellen dieser zauberhaften Bilder!

All das, was Flugkraft tut und weitergibt, wird durch Spenden, Sponsoren, Schenkungen und Erbschaften finanziert. Wenn ihr diese gute Sache ein bisschen unterstützen wollt, so könnt ihr das auf vielfältige Weise tun. Als erstes: Spread the Word! Folgt Flugkraft auf Facebook , Twitter, Youtube, Instagram. Helft durch eine Spende oder in dem ihr euch etwas im Flugkraft-Shop kauft.

Anlässlich des heutigen Kinderkrebstages möchte ich auch mein Quäntchen dazu tun und verlose vier mal je eines  der Flugkraft-Armbänder aus dem Flugkraft-Shop. Was ihr dafür tun müsst? Folgt Flugkraft auf Facebook und/oder Instagram, und kommentiert hier im Blog bis zum 1.03.2017 . Klar wäre es auch schön, wenn ihr diesen Post auf Facebook teilt (hier). Das ist aber kein Muss. Viel wichtiger: Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam diese tolle Organisation ein bisschen unterstützen könnten.

Alles Liebe,

Vanessa

P.S.: Wusstet ihr, dass ihr beim Online-Shopping auch mal ganz nebenbei und für euch völlig kostenlos die DKMS unterstützen könnt, in dem ihr eure Shopping-Abenteuer im Internet ab sofort über diese Seite startet? Macht das mal!

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4 Comments

  • Reply
    Ines "eine Familie lebt mit Papas Krabbe"
    15. Februar 2017 at 22:42

    Danke für diesen tollen Beitrag, danke für das Aufmerksam machen, danke für den Hinweis auf die Typisierung. Danke dass du von Flugkraft erzählst, ein unbezahlbar, schönes Projekt.

  • Reply
    nic [luzia pimpinella]
    16. Februar 2017 at 13:40

    Dieser Artikel ist so großartig und wichtig, Vanessa! Danke dafür.

    Krebs ist einer meiner größten Ängste auf der Welt und ich bin ganz oft in Geedanken bei den Menschen, die das rocken müssen und denke, wie schaffen die das nur? Das schicksal mit so einem Dreck ungehen zu müssen kann uns alle treffen.

    Wir sind schon seit 10 jahren typisiert. 😉

    Liebe Grüße
    Nic

  • Reply
    Frau Piepenkötter
    16. Februar 2017 at 14:59

    Liebe Ines, ich habe deine Geschichte schon vor mehreren Wochen gelesen, sie würde mir auf Facebook angespült und ganz ehrlich: Ich muss danke sagen! Danke, dass ihr diese Geschichte teilt und der Krankheit ein Gesicht gebt, es weniger abstrakt macht und die Leute verstehen lasst, dass es nicht nur alte Menschen in Altenheimen oder staubigen Wohnzimmern sind, deren Leben Krebs bedroht, sondern auch ganz normale Menschen ind ganz normaen Familien. Große und kleine. Dicke und dünne. Junge und alte.Danke an euch. Ich drück euch!

  • Reply
    Frau Piepenkötter
    16. Februar 2017 at 15:03

    Danke. Mir bedeutet viel, was du sagst. Und noch viel mehr, dass du mir durch deinen #lesebefehl geholfen hast, dass so viele Menschen diese Worte gelesen haben und sie sich im besten Fall zu Herzen nehmen. Danke Danke Danke!

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