Jetzt werden wir Weltretter!

Frau Piepenkoetter I Jetzt werden wir Weltretter

Ich habe das Bedürfnis, heute mal ganz am Anfang eins klarzustellen: Dieser Blog, meine Familie, mein Haushalt und mein Leben werden niemals nie ein glänzendes Vorbild für eine nachhaltigere Lebensweise werde. Nicht vollumfänglich. Ich reise, kaufe und nutze viele Dinge, die damit im Widerspruch stehen. Trotzdem öffne ich hier und heute für mich das Nachhaltigkeits-Fass, denn ich bin übrzeugt, dass es sinnvoller ist einen kleinen Teil dazu zu tun, als aus Resignation überhaupt nichts zu machen. Heißt: In den nächsten Monaten möchte ich sehen, wo meine Lebenswelt dahingehend optimiert werden kann. Schritt für Schritt. Ich möchte meine Haltung, mein Verhalten überdenken, kleine Schritte in die richtige Richtung gehen, euch mitnehmen und schauen, wohin sich das Ganze letztlich entwickelt. Wer erwartet, dass ich von jetzt auf gleich alle Bereiche meines Lebens nach dem Nachhaltigkeitsaspekt überprüfe und ändere, der tut sich einen Gefallen, wenn er woanders weiterliest. Das kann ich nicht bieten. Wer nach einfah umsetzbaren Ideen und ein paar Gedanken zum Thema sucht, die sozusagen low-level sind, der ist herzlich eingeladen, diese Party mit mir zu feiern und Weltretter zu werden. Gern auch unter dem Hashtag #piepenköttersweltrettercrew 😉

Frau Piepenkötter I Weltretter

Warum denn Weltretter?

Gegen Ende 2017 begann ich mich im Job mit einigen Überlegungen zu effizientem Zeitmanagement und Nachhaltigkeit zu beschäftigen und wer sich das Thema „Nachhaltigkeit“ mal so theoretisch vorgeknöpft hat, der weiß wie schnell man immer schneller und schneller in der Materie versinkt.  Ich bin in solcher Hinsicht ohnehin leicht entflammbar und so begann ich im Alltag fortlaufend Optimierungspotential der Kita in Sachen Nachhaltigkeit auszuloten. Das war ein bisschen wie Detektivarbeit und beinhaltete eine wirkich spannende Internetrecherche. Letztlich stellte ich fest, dass „mein Laden“ schon durch ein paar kleine Änderungen ein ganzes Stück weiter Nachhaltig werden könnte. Da ich neue Themen fast immer auf die gleiche Art und Weise bearbeite, und zwar in dem ich mir ein Buch zum Thema kaufe, war ich ziemlich schnell dabei mich bei den Veröffentlichungen zum Thema „Nachhaltigere Lebensweise“ durchzuwühlen und blieb sehr schnell an dem Titel „Und jetzt retten wir die Welt!“ (*) von Ilona Koglin und Marek Rohde hängen. Weltretter wollte ich ja schon immer mal sein. Fast genauso sehr, wie Weltherrscher!

„Und jetzt retten wir die Welt! Wie du die Veränderung wirst, die du dir wünscht.

Das Handbuch für Idealisten und Querdenker!“

Also, kurz mal beim Kosmos-Verlag angefragt und ZACK konnte ich zwischen Weihnachten und Neujahr schon damit beginnen, die Welt zu retten. Ha!

Natürlich (oder leider oder Gott sei Dank ) habe ich es bis heute nicht geschafft, dass ganze Buch durch zu ackern. Aber so ist es auch nicht gewollt. Das Autoren-Duo hat, so viel kann ich schon sagen, ein optisch absolut ansprechendes und richtig gut strukturiertes Buch geschaffen. Und man liest es nicht, sondern man arbeitet damit. Passend dazu gibt es dann übrigens auch noch ein Buch zur Planungshilfe (*).

 

Und wenn ich von guter Struktur spreche, dann meine ich, dass Koglin und Rohde ihr Buch sinnig unterteilt haben. Man beginnt mit der Veränderung zu einem nachhaltigeren Lebensstil erst bei sich selbst, geht dann zu seiner unmittelbaren Umgebung über , also seinem  Haus, weitet den Aktionsradius dann auf die Straße aus bis es schließlich mit der eigenen Stadt, dem Land und der Welt weitergeht.  Das Buch begleitet den Leser auf diesem Weg. Es beinhaltet zu jedem Schritt Denkanstöße, Artikel von echten Fachleuten, Statistiken, Lesetips und Aufgaben, die die angestrebte Veränderung begünstigen/ in Gang bringen sollen.

Frau Piepenkoetter I Weltretter

Ihr seid der Anfang

Im ersten Teil, dem Teil in dem es um die Veränderung der eigenen Haltung geht, geht es um so etwas wie  random acts of kindness, Ernährung, Konsumverhalten und Bodypositivity. Man beackert quasi diesen Teilbereich und darauf baut dann wieder der nächste Schritt auf.

Frau Piepenkoetter I Wir retten die Welt

Diese Herangehensweise erscheint mir sinnvoll, denn mit blindem Aktionismus und mit den „5 besten Tipps für ein nachhaltigeres Leben“ wäre hier keinem geholfen. So etwas zieht man mal ein paar Wochen durch, aber wenn man den Sinn des Ganzen nicht verinnerlicht hat, dann wird es auch nicht wichtig und man nutzt die erste sich bietende Gelegenheit um wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Oder nicht? Und Nachhaltigkeit sollte eben genau dieses sein: nachhaltig!

Ich habe meinen ersten Schritt zu einem nachhaltigeren Leben nun schon gemacht. Garnicht mal mit dem Kauf des Buches(das ist ja quasi Konsum, aber dazu später einmal mehr), sondern mit der Entscheidung für dieses Thema. Mit meinem Interesse. Ich glaube, dass ich wenn auch vielleicht nicht DIE Welt, aber zumindest meine Welt in dieser Hinsicht wirklich verändern kann. Und da hab ich Bock drauf. Also los! Macht ihr mit?

Liebste Grüße,

Vanessa

 

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3 Comments

  • Reply
    Désirée
    3. Januar 2018 at 00:38

    Dein Ansatz gefällt mir und ich bin gespannt, wie du deine Welt retten wirst! Schaue mir gerne Tipps ab!

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      3. Januar 2018 at 06:42

      Das freut mich ❤️ Ich nehme auch gern Tipps an 😉

  • Reply
    Evelyn
    3. Januar 2018 at 19:02

    hey Vanessa,
    Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt mich schon läner, mal mehr mal weniger intensiv. Ich bin gepsnnat wie es bei dir weiter geht und bin danbar für jede Inspration in die Richtung, denn alte Gewohnheiten sind gemein und kommen gerne durch die Hinetrtür wieder zurück.
    Und ich glaube auch das es besser ist kleine Schritte zu tun, als aus Resignation nichts. Jeder so wie s eben passt.

    Liebe Grüße Evelyn

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