Hauptgerichte/ Schnelle Küche

*Pizza mit Chicoree und Birne!

Großer Piepenkötter-Moment. Großer. Großer. Goßer Piepenkötter-Moment.
Ich habe es tatsächlich geschafft. Ehrlich und tatsächlich. Was mir  bei #ichbacksmir trotz zahlreicher Versuche nie nicht gelang (und es lag niemals an mangelnder Motivation) habe ich bei der neuen Mitmach-Aktion von Claretti direkt als Punktlandung vollbracht. Heute habe ich für euch meinen  ersten Beitrag zur #gemüseexpedition!!

Wer sich anschaut, was bei tastesheriff so alles leckeres verlinkt wurde (und noch wird, denn es gibt noch bis zum Ende des Monats die Möglichkeit seinen Beitrag zu verlinken) wird viele erste Beiträge zur #gemüseexpedition finden, denn sie startet quasi heute. Und ich bin dabei. Ich habe rechtzeitig überlegt, was ich machen will, habe alles eingekauft, habe es zubereitet und fotografiert, BEVOR ich es angefuttert habe ( lacht ruhig, aber das ist fast das größte Problem). Ich würde sagen: Auch wenn ich mit den Fotos ja immer noch maximal unzufrieden bin: Blogger-Lernziel 1 erreicht! Ich klopfe mir diesbezüglich auf die Schulter.

Das Januar-Thema: Chicoree!!

Chico was? Ja, nee, also….klar, weiß ich was Chicoree ist. Aber wie der aussieht…naja….ich war zumindest nicht sicher. Aus diesem Grund habe ich Chicoree also erstmal gegoogelt (mitlesende Foodblogger und normal kulinarsich bewanderte Menschen mögen an dieser Stelle schweigen. Jetzt und für immer, bitte!) und habe sicherheitshalber einen Screenshot gemacht. Fürs Einkaufen. Chicoree gehört nicht und gehörte noch nie (zumindest nicht bewusst) auf meinen Speiseplan. Selbst jetzt schreibt mein Unterbewusstsein immer wieder Chocoree statt Chicoree. Und diese Strichlein auf den Buchstaben…naja…geschenkt.

Aber gerade deshalb finde ich die Aktion auch so gut. Weil auch Piepenkötters Gewohnheitstiere sind und einfach viel zu oft nur zu den selben Lebensmitteln greifen. Und weil uns da ja evtl. was entgeht. Vitaminmäßig, erfahrungstechnisch und geschmacklich, probieren wir diesen Chicoree halt aus. Aber wie?

Zu meinem Glück hab ich ja ne ganze Batterie an Zeitschriften, die ich für ein Rezept mit Chicoree durchsuchen konnte. Fündig geworden bin ich in der “Living at home”, Ausgabe 2/2015. Ein Rezept mit  Netz und doppeltem Boden sozusagen. Denn, wenn du was ganz Neues ausprobierst, dann tut man manchmal ganz gut daran, wenn du es mit etwas “das immer geht” kombinierst. Und immer gehen bei mir definitiv Ziegenfrischkäse (man widmete mir sogar schon ein eigenes Signature-Sandwich mit selbigem) und Pizza. Darum heute also: Pizza mit Chicoree und Birne!

Rezept für den Pizzateig:

450g Mehl (ich habe stinknormales Typ 405 genommen)
250 g lauwarmes Wasser
5g Hefe
10g Salz

Hefe und Salz in dem lauwarmen Wasser auflösen. Mehl untermengen und zu einem Teig kneten. Falls du das Vorwerk-Endgerät hast, kannst du einfach alles zusammen reinwerfen und knetest es 5 Minuten auf/in der Teigstufe. Den Teig anschließend mindestens 3 Stunden gehen lassen.

Belag:

2 kleine Chicoree
1 Birne
2 Zweige Rosmarin
150 g Ziegenfrischkäse
1 El Honig
2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer

Heize deinen Ofen auf 230 Grad vor. Meiner Erfahrung nach, ist Ober- und Unterhitze am besten geeignet.
Die zwei Chicoree musst du jetzt vierteln, den Strunk rausschneiden und die Birne in dünne Scheiben schneiden. Ich habe an den Chicoree noch etwas Zitrone gegeben (ca. 1EL).
Den fertig “gegangenen” Pizzateig nochmal durchkneten und möglichst dünn ausrollen.
Der Teig wird dann mit dem Ziegenfrisckäse bestrichen und anschließend die Birnen und der Chicoreee drauf verteilt. Beim Rosmarin werden die Nadeln vom Zweig gelöst und gehackt.
Die ganze Pizza beträufelst du nun mit dem Olivenöl und dem Honig. Als Letztes nun nur noch Salz und Pfeffer und den zuvor gehackten Rosmarin drüber streuen. Einmal noch auf die Zutatenliste schauen. Alles benutzt? Alles drin? Dann ab in den Ofen! In 15-20 Minuten ist deine Pizza fertig!

Mein Fazit zum Chicoree: Ich finde ihn nicht sonderlich geschmacksintensiv, aber die Pizza, also mit der süßen Birne und dem Ziegenfrischkäse, war sehr lecker! Kann man mal wieder machen!

Im nächsten Monat steht Wirsing auf dem Jahresplan der #gemüseexpedition. Den kann ich auch ohne Google einwandfrei identifizieren und mag ihn auch echt gern. Wollt ihr im Februar lieber mein Wirsing-Evergreen-Rezept oder ein Experiment lesen? Die Entscheidung liegt bei euch.

Bis dann,

Vanessa

P.S.: Das erste Rezept, welches mir in Sachen Chicoree in den Sinn kam, war übrigens ein Longdrink mit Chicoree-Wurzelbrand.Ich hätte selbstlos bis zur Perfektion an dem Rezept gefeilt. Aber irgendwie kam mir das wie unlauterer Wettbewerb vor. Auch wenn ich den Drink natürlich mit Chicoree garniert hätte.

 

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2 Comments

  • Reply
    Rosie Grey
    15. Januar 2017 at 14:17

    Das klingt sehr vielversprechend und lecker! Vielleicht sollte ich auch mal was Neues ausprobieren… 😃

  • Reply
    clara vom tastesheriff
    5. Februar 2017 at 09:32

    meine Liebe! Ein Drink wäre durchaus KEIN unlauterer Wettbewerb! Im Februar erwarte ich ein Wirsingschirmchen von Dir! <3

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