Draussen/ Unterwegs/ Wohnen

Sonntags in Hannover: Shibori bei Petra von Ranipink!

Frau Piepenkötter I Mit Indigo färben

Am letzten Wochenende war Miri von fernlane.de für ein paar Tage hier. Wir waren ein bisschen shoppen, haben bei Obstbauern gefrühstückt, unbeabsichtig eine ganze Menge Kürbis gegessen, die Kürbisscheune besucht, das Feuerwerk angesehen und am Sonntag gipfelte unser Treffen in den eigentlichen Grund, aus dem Miriam den weiten Weg aus Karlsruhe hier her gefahren ist.

Ein Färbe-Workshop bei Ranipink

Das es in Hannover, der meiner Parzelle nächstgelegenen Großstadt, das Atelier Ranipink gibt, habe ich dank Nic erfahren. Sie war im letzten Jahr auf einem Workshop dort und hat hier darüber gebloggt. Gleich als ich den Artikel las, wollte ich dort hin, aber ich fand zunächst niemanden, der mit wollte. Shibowas?

Als ich mich bei Miri darüber ausjammerte, bot sie sofort an, mich dahin zu begleiten. Trotz der hunderte Kilometer die uns trennen. Letztlich hat es dann aber doch fast ein Jahr gebraucht, bis wir einen passenden Termin gefunden haben. Am Sonntag war es soweit.

Ranipink: Zuhause bei Petra und Assalek

Hinter dem Label Ranipink steht die liebe Petra, die uns am Samstag zuerst einmal in ihrer Wohnung/Atelierwohnung begrüßte. Hier wohnt sie zusammen mit ihrem Mann und zwei putzigen Katzen. Mehr Lebewesen habe ich nicht ausgemacht und ich hoffe, ich habe Assaleks Namen richtig geschrieben.

Es gab Kaffee und das Wlan-Passwort und ein einfaches “Sehrt euch ruhig um! Ihr könnt auch Fotos machen!” Petra scheint also zu wissen, was ihre Wohnung mit den Menschen macht. Ich zumindest wollte möglichst viele meiner Eindrücke im Foto konservieren. Eigentlich dachte ich, dass das aufgrund des Färbens eher ein offline Tag werden würde, aber ich könnte nicht anders als diese wunderschöne und so besondere Wohnung mit dem Handy abzuknipsen.

Frau Piepenkötter I Färben mit Indogo und Pflanzenfarbe in Hannover

Frau Piepenkötter I Färbeworkshop

 

Frau Piepenkötter I Im Atellier von Ranipink

Frau Piepenkötter I Zu Besuch bei Ranipink

 

Frau Piepenkötter I Färben mit Petra Hassan

Nach einem ersten Kaffee, Kennenlernen und vielen Ahhs und Ohhs unsererseits bezüglich der Wohnung von Petra und ihrem Mann, gingen wir in den Garten des Hauses, der zum Färben genutzt und somit unser Arbeitsplatz seen sollte. Zwei Workshop-Teilnehmerinnen waren schon da, mit uns und einem weiteren Neuzugang waren wir also zu fünft.

Frau Piepenkötter I Färben mit Indigo

 

Frau Piepenkötter I MIttagessen bei Ranipink

 

Frau Piepenkötter I Petra von ranipink

 

Uns standen drei Indigo-Küppen, jede Menge Zangen, Eisen, Blüten, Stoffe, eine Nähmaschine und Reispaste plus Schablonen zur Verfügung und Petra und ihr Mann kümmerten sich ganz fabelhaft um uns. Ich lernte etwas über Shibori, Thymianernte in der Provence und die Touareg (oder schreibt man Tuareg?).Über Reispaste, Indigo, Pflanzenfarbe und darüber, wie gut blaue Hände zu Süßkartoffel-Tarte passen. Wir wurden nämlich auch noch echt lecker verköstigt und das alles zu einem Preis von 49€.

Frau Piepenkötter I japanische Färbetechnik mit Ranipink

Frau Piepenkötter I Blaufärben

Wer auch gern mal einen Workshop bei Petra machen möchte, findet die Termine im nächsten Jahr wieder auf ihrer Homepage. Da das Ganze im Garten stattfindet, ist es kein ganzjähriges Angebot. Und wenn ihr nicht so lange auf ein schickes Stück Shibori für den Hausgebrauch warten wollt, dann guckt doch mal in ihrem Etsy-Shop vorbei.

Für mich war es garantiert nicht das letzte Mal bei Petras Workshop und ich bin schon ganz gespannt, was da jetzt kommt, denn sie deutete einige Neuerungen an. Sicher ist: Ich bleibe dran!

Liebste Grüße,

Vanessa

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1 Comment

  • Reply
    life on fernlane - Und wofür brennst du? - Vom Druck sein Ding zu finden, wenn man sich einfach für alles ein bisschen interessiert.
    3. September 2017 at 09:50

    […] (Bei weitem aber nicht das einzige Beispiel, ich könnte viele, viele weitere aufzählen!): Beim Shibori-Kurs bei ranipink fiel mir auf, wie sehr Petra ihre Sache gefunden hat. Sie erzählte, dass sie sich und […]

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