*Wusstet ihrs schon? Ich bin jetzt eine erfolgreiche Bloggerin!!

Frau Piepenkötter. Erfolgreiche Bloggerin. Wieviele Blogposts nochmal? 18? 20? In zwei Jahren? Und jetzt nennt sie sich erfolgreiche Bloggerin? SPINNT DIE DEN?????

Ja, natürlich spinnt die. Schon immer. Aber eine erfolgreiche Bloggerin ist sie trotzdem. Also ich. Ich erklär euch gern, warum und wie es dazu kam.

Als ich im September beschloss, dass ich „das mit dem bloggen“ doch nochmal versuchen möchte, habe ich auch angefangen (mal wieder) spezielle Artikel zum Thema zu suchen und zu lesen. Ich gehe ja grundsätzlich so vor. Mich interessiert etwas und ich kaufe ein Buch zum Thema. Oder, wie in diesem Fall, suche ich online. Nach Informationen über Blogs und das Bloggen so richtig analog zu suchen, kommt mir  mittlerweile frevelhaft vor. War aber nicht immer so.

In den Artikeln stand so einiges. Wie machst du das mit dem Layout? Was ist/wie geht dieses und jenes? Was darf man (nicht)?  Es gibt ja soooo viel zu bedenken. Und ich hab ja auch so manche Frage gehabt, die sich vielleicht kaum je einer gestellt hat…. Muss ich die, die ich verlinke informieren? Will das vielleicht jemand garnicht? Ich will keinem auf den Schlips treten, in dem ich etwas mache oder nicht mache….schwierig, wenn man sich noch so garnicht auskennt.

Scheinbar ein großes Thema in der Blogosphäre ist, ist die Frage „Wie werde ich ein erfolgreicher Blogger?“ Und da ich ja, nach der Lektüre einiger dieser Artikel festgestellt habe, dass ich ein sau erfolgreicher Blogger bin, kann ich dieses Wissen ja jetzt mal mit euch teilen. Auch hier gilt „Sharing is caring“,you know?

Als erstes macht es Sinn, sich das Wort „ERFOLGREICH“ mal zu zerlegen. ERFOLG REICH, meint reich an Erfolgen.
Als nächstes, muss man dann mal in sich gehen und definieren, was denn ein Erfolg ist. So richtig und in echt und nur für einen selbst. Ich meine nicht für Nachbarin Inge und Bloggerkollegin Gaby, sondern nur für einen selbst.Für DICH. Oder in diesem Fall halt eben, für mich.

Definition gefunden/erfunden? Als nächstes machste mal ne innere Bestandsaufnahme. Welche Erfolge habe ich denn zu verbuchen?

Hier die meine:

1. Ich habe nach langer Zeit wieder die Freude am Schreiben zurück in mein Leben geholt. Etwas,was für jemanden der mal seine berufliche Zukunft im Journalismus sah (das schätzt man mit 16 ja alles noch ganz anders ein), erstaunlich lange brach lag.

2. Mir macht es Spaß, welche Kontakte sich daraus und (bislang natürlich viel mehr) aus meiner Aktivität auf den unterschiedlichen Social Media Kanälen ergeben.

3. Ich hab durch dieses bloggen, durch Instagram und durch die Menschen dahinter schon Dinge erlebt, die ich sonst nicht erlebt hätte, Orte gesehen, die ich sonst vielleicht nicht gesehen hätte und Dinge gegessen, die ich sonst SICHER nie gegessen hätte.

4. Ich bin aus meiner Workaholic-Routine ausgebrochen und habe ungesunde Lebensgewohnheiten abgelegt.

5. Meine Töchter halten mich (mehr denn je) für die coolste Mutter unter der Sonne….chrchrchr…

Ich würde mit SICHERHEIT noch mehr Erfolge finden, aber diese fünf genannten Dinge reichen aus und zu untermauern, was ich Eingangs schon gesagt habe: Ich bin eine erfolgreiche Bloggerin.

Ich werde es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals schaffen, zeitlich verlässlich und regelmäßig Posts rauszuhauen, mein technisches Know How ist ne Katastrophe. Ich bin keine Frau von Welt und mir fehlt in vielerlei Hinsicht ein großer Brocken Souveränität, ich werde „meine Nische“ nicht finden, weil ich sie nicht suchen werde und die einzige Chance auf den Titel „Alleinstellungsmerkmal“ hat eventuell mein kruder und manchmal bösartiger Humor und meine große Klappe.

Das ist es, was ihr finden werdet. Nicht mehr. Nicht weniger.Und immer nur dann, wenn ich Lust und Zeit habe und es etwas interessantes zu erzählen gibt. Und das ist für mich ein Erfolg auf ganzer Linie.

Ab und zu wird es hier meine Sicht der Dinge geben. Nicht weil ich sie für nachahmenswert halte, sondern weil ich ein Mensch bin, der neben Kuchenrezepten und Ikeaeinkäufen auch eine Meinung und eine Geschichte hat. Ihr könnt euch damit anfreunden oder ihr geht mal auf die „Über mich…“-Seite. Da ist ein Link zu Hundebabybildern.

Bis dahin macht es gut,

Vanessa

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3 Comments

  • Reply
    leni pepunkt.
    24. November 2016 at 20:25

    Sehr schön geschrieben, du erfolgreiche Bloggerin und coolste Mama überhaupt (neben mir ;-))
    Da stöbere ich durch deine Blogbeiträge… und wen sehe ich da?
    Mich selbst! 😂😂😂

    Geschlagene 2 Jahre nach unserem schönen Treffen in HH 😂

    Warst du mal wieder bei einer Blogst-Veranstaltung seit dem?

    Bussi, Yvonne

  • Reply
    Frau Piepenkötter
    24. November 2016 at 20:35

    Ja, in der Liga der coolen Mütter gibt es ja auch so etwas wie regionale Bereichsleitungen, nicht wahr? Da ist Platz für mhr als eine.

    Auf ner Blogst-Veranstaltung war ich seither nicht mehr. Irgendwie hat mich das damals erstmal geplättet. Statt loszulegen, hab ich aufgehört.

    Ich habe aber nie aufgehört öffentlich und auf allen Kanälen mit meiner Konferenzteilnahme zu drohen und sollte mir der Ticketgott hold sein und ich bis dahin Blog technisch durchhalten, werd ich 2017 all meine Drohungen wahrmachen.

    Viel wichtiger allerdings wäre, mal wieder nach Hamburg zu kommen. Die Stadt kann einem ja echt fehlen 😉

    Herzliche Grüße nach Kaltenkirchen,

    Vanessa

  • Reply
    Anonym
    25. November 2016 at 20:45

    Hallo Vanessa, wunderbar definiert und erklärt. So herrlich unaufgeregt. Gefühlt würde ich sofort einen Kaffee mit dir trinken wollen oder ein Bier… das ist vermutlich das Insta von früher��
    LG Tante Huberta

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