Frau Piepenkötter räumt auf: Meine Routinen!

Frau Piepenkötter räut auf I Putzroutine

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Was ich morgens um  so mache, habt ihr ja hier schon gelesen. Für diejenigen unter euch, die sich mit Haushalt und Ordnung gefühlt abplagen, dürfte aber auch nicht unerheblich sein, was ich danach so tue. Meine Morgen- und Abendroutine basieren wiedermal auf dem Flylady-Prinzip. Ich habe sie ganz individuell für mich festgelegt und lasse sie euch hier quasi als Basis da, falls ihr euch auch dahin bewegen wollt. Ihr könnt sie als Vorlage oder als Beispiel nehmen oder als Grundlage um eure Routine individuell auf euren Tag, eure Aufgaben und eure Ausgangslage abzustimmen. Feel free to do what you want!

Einfach Routine

Die Morgen- und Abendroutine aus dem Buch „Die magische Küchenspüle“ (*) ist zentraler Bestandteil der ganzen Flylady-Sache. Aber wie habe ich meine Routinen festgelegt? Sind die irgendwo abgeschrieben oder ausgedacht? Wie legt man fest, was Sinn macht und was nicht? Keine Sorge. Ich erklärs euch mal eins nach dem anderen.

Nehmen wir mich als Beispiel: Anfangs wollte ich einfach erst mal die Morgenroutine festlegen und dann täglich so abarbeiten, bevor ich die Abendroutine festlege. Aber ich habe schnell festgestellt, dass es nicht so funktioniert. Nicht ad hoc und nicht getrennt voneinander. Darum habe ich mir eine Liste gemacht mit den Dingen die ich morgens erledigen MUSS und dann, welche ich gern darüber hinaus noch erledigen würde. Morgen und Abendroutine müssen irgendwie aufeinander abgestimmt sein. Und ich habe eine Woche lang gestrichen oder dazu geschrieben, was mir auffiel und sich so abzeichnete. Wichtig und einzig und allein ausschlaggebend waren dafür meine eigenen Prioritäten.

Worauf kommts euch an?

Mir ist es wichtig, morgens in eine saubere und aufgeräumte Küche zukommen. Folglich muss ich sie abends nochmal aufräumen und stelle die Spülmaschine an. Ich nehme auch die Decken auf dem Sofa zusammen und schüttel die Kissen auf. Ich möchte aber, wenn ich aus der Kita komme auch kein Frühstückschaos mehr verräumen müssen. Darum muss ich die Maschine die ich abends angestellt habe, morgens auch wieder ausräumen (und decke damit gleich den Frühstückstisch ein) , damit dann das Frühstücksgeschirr später hinein wandern kann. Das stand also schon mal fest auf der Liste. Dann habe ich meinen Waschtag abgeschafft und zur Morgenroutine eine Maschine Wäsche hinzugefügt. Das Umräumen in den Trockner passiert am Tag so nebenher. Am Abend lege ich die Wäsche zusammen und lege sie jedem auf seinen Hocker am Tresen. Die Kinder bzw. der Mann bringen die dann morgens vorm Frühstück in ihre Zimmer. Handtücher, Geschirrhandtücher etc. räume ich direkt weg. Wenn wir in der Küche durch sind, wische ich den Tisch und die Arbeitsflächen einmal mit Sprühflasche ( stark verdünnter Allzweckreiniger) und einem Microfasertuch ab, spüle die Spüle aus, schlage die Ecken des Teppichs um (sonst fährt sich da unser Roboter fest), leere den Tresterbehälter der Kaffeemaschine und nehme den Biomüll mit raus, wenn ich gehe. In meiner Abwesenheit, und das hat sich für ich als absolut Gold wert herausgestellt, saugt der Roboter die Bude einmal durch.

Also, morgens:

  • Radio an und Kaffee machen. Wir wollen es ja auch schön haben. Das mach ich ja schon um kurz nach 5.
  • Kalender checken.
  • Ggf. Gefriergut für den Abend rauslegen.
  • Spülmaschine ausräumen und damit zum Teil den Tisch decken.
  • Tisch und Arbeitsflächen sowie Spüle saubermachen.
  • Waschbecken mit „Haushaltsfeuchttüchern“ auswischen.
    (Rezept im Putzmittelbuch)
  • Wäsche einsammeln und Waschmaschine anstellen.
  • Tresterbehälter leeren und Biomüll mit rausnehmen.

 

Am Abend:

  • Kissen aufschütteln und Decken zusammenlegen.
  • Geschirr einsammeln und Spülmaschine anstellen.
  • Wäsche sortieren und weglegen.
  • Tische und Arbeitsflächen abwischen.
  • Gedöns das die Kinder irgendwo rumliegen ließen packe ich oft in einen Jutebeutel und hänge den an die Zimmertür.

 

Die Routinen habe ich mir wie so ne echte Erzieherin ausgedruckt und laminiert und am Anfang fein Haken dran gemacht. Jetzt gehts schon ohne. Und es passiert so nebenher und automatisiert, das es mir fast nicht auffällt. Was mir das bringt? Ich glaube es ist Typsache, aber dieses „häppchenweise“ lässt für mich die zu leistende Hausarbeit geringer erscheinen. Und die Tatsache morgens und nach Dienstschluss in eine aufgeräumte Küche zu kommen, hilft mir dabei runterzukommen, denn es ist nicht gleich der nächste Aufgabenberg der sich vor mir auftürmt und mich ungebremst weiter arbeiten lässt.

Ein schöner Artikel der mit dem Thema „Zeitmanagement“ in die gleiche Richtung geht, in die ich gern denke, findet ihr bei Heike vom Blog Relleomein. Für mich ist der zentrale Sinn ganz einfach, alles zu schaffen was gemacht werden muss und dabei knallhart zu bewerten was WIRKLICH gemacht werden muss, die Dinge so aufzubereiten, das sie mir die kleinst mögliche Mühe machen und dann möglichst viel zeit für Schönes zu haben. Das klingt doch nach nem Plan, oder? Ich bin gespannt auf eure Reaktionen. Und wer Lust auf mehr hat, ist herzlich eingeladen uns in der Facebookgruppe „Flugbegleitung mit Frau Piepenkötter“ zu besuchen.

Liebste Grüße

Vanessa

P.S.: Wer einen weniger laienhaften Einblick in die FlyLadyTheorien haben will, der kann sich bei Dr. Gudrun Schwarzer, die das Buch in Deutsch herausgibt, für den Crashkurs anmelden und bekommt toll aufbereitete Emails!

 

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2 Comments

  • Reply
    die chrissy
    22. Oktober 2018 at 10:38

    Deine Routine beschreibt ganz gut, wie es auch bei mir abläuft. Ich möchte morgens nicht in ein chaotisches Ess/Wohnzimmer laufen und in der Küche erstmal Berge von Geschirr überwinden, ehe ich zum Kaffee komme. Bei zwei Personen lässt sich das Chaos ja noch ganz gut in den Griff bekommen. Die Idee mit den Beuteln an den Zimmertüren finde ich genial! Das ist in meinen Augen ein guter Kompromiss aus „ich räume auf“ und „jeder muss sich um seinen Kram kümmern“. Vielleicht führe ich das bei uns auch ein 🙂

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      22. Oktober 2018 at 12:16

      Ja, genau! Genau diesen Kompromiss finde ich für mich okay. Ich bin gespannt, ob das bei euch auch klappt!

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