Frau Piepenkötters Küche: Ein Q&A zu meiner Ikea-Küche!

Frau Piepenkoetter I Ikeaküche
*Dieser Post ist (leider HAHA) nicht in Kooperation mit z.B. Ikea entstanden und enthält somit Werbung ohne Auftrag*

Sowohl bei Pinterest, als auf Instagram ist meine Küche in der Gesamtsicht auf unser Zuhause wohl der beliebteste Raum. Aber auch der, zu dem ich in den letzten 2 Jahren am meisten Fragen beantworten durfte. Als mich die liebe Rebecca dann vor ein paar Wochen ansprach, ob ich nicht  mal alles zusammengefasst auf dem Blog veröffentlichen könnte, dachte ich: Warum hab ich das eigentlich noch nie? Also, hier die meistgestellten Fragen zu unserer Küche:

Eure Fragen und meine Antworten

Woher ist die Küche?

Wie der aufmerksame Leser ja schon im Post-Titel feststellen konnte, ist meine Küche von Ikea. Um ehrlich zu sein war jede Küche die ich bislang in meinem Leben gekauft habe von Ikea. Im ersten Haus hatten wir 10 Jahre lang eine Faktum-Küche und mit dem Einzug in den Bungalow ist es jetzt eine Method-Küche von Ikea. Während die erste eine Kostenentscheidung war (wir hätten eine derart große Küche aus dem Küchenstudio nie bezahlen können) ist es beim zweiten Mal eine Entscheidung aus Überzeugung gewesen.

Ich freue mich immer wieder über die erstaunten Blicke, wenn mich Menschen fragen, woher die Küche ist, denn kaum jemand vermutet den schwedischen Möbelriesen hinter unseren Küchenschränken. Warum auch immer.

Würdest du wieder eine Ikea-Küche kaufen?

Definitiv. Ich schätze sowohl das Preis/Leistungsverhältnis, als auch die große Flexibilität die mir Ikea in der Hinsicht bietet. Beispiel: Im letzten Haus haben wir uns irgendwann entschieden, eine Küchenwand einzureißen, die Oberschränke an die rückwärtige Wand zu verlegen und aus den verbliebenen Unterschränken und ein Paar Expeditregalen einen Tresen zu bauen. Darüber hinaus tauschten wir bei zwei Schränken von normalen Türen zu großen Auszügen und schlossen eine Lücke zwischen zwei Hochschränken mit Türen und einem improvisierten Besenschrank. Das war dank des Faktumsystems alles völlig problemlos. Eine Fahrt ins Möbelhaus und wir hatten alle notwendigen Türen, Schübe etc. eingekauft und konnten so mit minimalem finanziellen Aufwand die komplette Küche ummodeln.

Ungefähr zur selben Zeit zogen Freunde mit ihrer sauteuren Einbauküche aus dem Küchenstudio von ihrer Wohnung in ihren Neubau. Der Raum dort war ein Stück größer und es sollte ein Hochschrank dazu gekauft werden. Auf Nachfrage im Küchenstudio wurde ihnen gesagt, das es sinnvoller sei eine komplett neue Küche zu kaufen, da jetzt nach drei Jahren die Fronten des neuen Schranks zu den alten altersbedingt farbunterschiedlich wäre ( cremeweiß). Und dann wurde ihnen für den einzelnen Schrank ein Preis genannt, der tatsächlich ungefähr ein Drittel des Gesamtpreises der vorher gekauften Küche entsprach.

Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Flexibilität ist für mich die Möglichkeit einfach neue Fronten/Deckseiten zu kaufen, ohne die gesamten Schränke bzw. die gesamte Küche tauschen zu müssen. Ich mag ja Veränderungen und habe mich auch bei der Planung dieser Küche ganz klar von dem Gedanken leiten lassen, alles aus genau diesem Grund zu einfach wie möglich zu halten. Sprich: Keine Oberschränke, keine über die Ecke zugeschnittene Arbeitsplatte, kein Schnickschnack. Sollten mir Platte oder Fronten einmal nicht mehr gefallen, wären sie relativ günstig zu verändern.

 

Wie lief die Planung von/ mit Ikea?

Die Planung verlief ziemlich problemlos. Ich hab mir im Vorfeld eine Liste gemacht, welche Dinge in der Küche tatsächlich untergebracht werden müssen und wie ich die am praktischten unterbringe. Damit war schon mal klar, dass ich keine Oberschränke will (auch rein optisch), das Schubladen am praktischten für mich sind und z.B. das Geschirr links und rechts von der Spülmaschine und die Spülmaschine rechts neben der Spüle seien sollte (3 von 4 sind bei uns Rechtshänder und scheinbar auch Rechtswender).  Ich war dank der alten Küche aber auch schon ein wenig geübt in Sachen Küchenplanung und bei Ikea gibt es dazu auch einen echt hilfreichen Newsletter. So haben wir z.B. gleich von vornherein den Aufmaßservice genutzt. Für 99€ schickt Ikea dir einen Fachmann ins Haus, welcher den Raum ganz genau fachmännisch vermisst. Mit allen Anschlüssen, Fenstern, Heizkörpern etc. Die Kosten bekommst du bei einem Küchenkauf über 1000€ dann wieder erstattet und somit ist das Aufmaß quasi kostenfrei.

Ikea wandelt das Aufmaß dann in eine Raumskizze um, welche du über deinen Kundenaccount bei Ikea einsehen und dann zur Planung nutzen kannst. Einfach den 3D Küchenplaner downloaden und fertig.

Der Küchenplaner bedarf nur ein klein bisschen Übung, finde ich. Weil sich z.B. die Schränke nur drehen lassen, wenn nichts „im Weg“ ist. Aber nach ner halben Stunde Rumprobiererei ist man dann eigentlich gerüstet die eigene Küche zu planen. In dem Kundenaccount können dann alle (also auch mehrere) Planungen abgespeichert werden. Wir haben anfangs mal jeder eine Küche erstellt um zu schauen, wo wir unterschiedlicher Meinung und wo einer Meinung waren.

Mit der Planung von der wir dann dachten wir hätten alles bedacht, sind wir dann zu Ikea gefahren und der Mitarbeiter aus dem Küchenplanungsteam konnte sich dann auf seinem PC meine Planung anschauen und hilfreiche Tipps geben. In meinem Fall musste auch aufgrund der Einfachheit der Küche nicht viel geändert werden. Er hat uns lediglich gezeigt, dass wir im Planer bereit für jeden Küchenschrank Inneneinrichtung, in unserem Fall innen liegende Schubladen, einplanen können und diese dann auch gleich „reingeplant“.

Die vom Mitarbeiter geplanten Änderungen waren dann quasi wieder in meinem Entwurf gespeichert und wir konnten die Küche so bestellen.

Passte es dann auch so, wie ihr es selber geplant bzw. mit dem Mitarbeiter geplant habt?

Schlicht und einfach: Ja! Damit auch die Schübe der außen liegenden Schränke problemlos geöffnet werden können, baut man quasi noch kleine Blendleisten ein, aber der Küchenplaner weist auch darauf hin, wenn etwas zu eng oder ungünstig positioniert sein könnte (sowohl der Mensch als auch das Programm).

Frau Piepenkoetter I Ikeaküche

Habt ihr die Küche selbst aufgebaut? War das schwer?

Unsere erste Küche haben wir von befreundeten Tischlern aufbauen lassen. Das war unser Geschenk zur Hochzeit. Trotzdem haben die beiden, die sonst richtig schweineteure Küchen aufbauten, geschimpft wie die Rohrspatzen. Allerdings glaube ich, dass das mehr der Tatsache geschuldet war, das dieses System ein ganz anderes war, als das was der Fachmann sonst verbaut. Ikea-Küchen werden eben in den meisten Fällen von Laien aufgebaut und sind dafür auch konzipiert.

Die zweite Küche hat Niklas aufgebaut, der mit den Umbaumaßnahmen an der ersten Küche und nach 12 Jahren Beziehung mit mir ja sowas wie ein Ikeaprofi ist. Was er richtig gut fand, ist die Änderung von Faktum zu Method bezüglich der Ausrichtung der Schränke. Während bei Faktum noch jeder Schrank einzeln aufgebaut und dann der Reihe angepasst werden musste, gibt es bei Method eine Leiste die man an der Wand ausrichtet und montiert und auf die dann alle Schränke gehängt werden. Somit fällt die mühselige Arbeit des Ausrichtens fast vollständig weg. Trotzdem hat er als gelernter Zimmermann natürlich einen handwerklichen Background und ist in manchem vielleicht schneller, als der Krankenkassenmitarbeiter oder die Bürokauffrau. Und geflucht hat er während der vier Tage Küchenmontage wie ein Gestörter. Aber das gehört für mich jetzt schon irgendwie dazu…

 

Wieviel hat die Küche inkl. Geräte gekostet?

Wir haben die Küche dieses Mal ohne die E-Geräte bestellt (aber mit Spüle und Mischbatterie). Lediglich der Geschirrspüler ist von Ikea, da es diesen in einer Aktion umsonst dazu gab, wenn man einen gewissen Einkaufswert erreichte. Der Preis der Küche liegt bei ungefähr 4500€ ohne E-Geräte. Ich kann leider die Rechnung nicht finden, aber ich meine irgendwas zwischen 4300 und 4600 €. Bei den E-Geräten war es so, dass ich anders als beim ersten Mal eine sehr genaue Vorstellung davon hatte, was ich haben wollte. So z.B. ein Kochfeld mit vier nebeneinander liegenden Platten (Panoramakochfeld) (*Affiliatelink zu vergleichbarem aktuelleren Modell)und einen Backofen der sich mit Pyrolyse selbstreinigt und darüber hinaus die sogenannte „Slide&Hide“-Funktion (*Affiliatelink zu vergleichbarem aktuelleren Modell) hat, heisst man kann die Klappe komplett unterm Ofen versenken. Die E Geräte haben nochmal ca. 3000€ gekostet. In der alten Küche haben wir Ikea-Geräte genommen die auch nach 10 Jahren noch voll in Ordnung waren und wesentlich günstiger waren. Aber im Alter wird man ja eigen mit so manchen Sachen. Insgesamt komme ich also auf 7500€ für die Küche mit Ofen, Abzugshaube, Panoramakochfeld und großem Kühlschrank mit Gefrierfächern.

Wo befindet sich der Kühlschrank?

Apropos Kühlschrank… Das ist vielleicht der Punkt, der an unserer Küche wirklich etwas ungewöhnlich ist. Denn wir haben in der Küche keinen Kühlschrank. Eigentlich war ein freistehender Kühlschrank eingeplant, dort wo sich jetzt mein Kochbuchregal befindet, aber so einig wir uns beim Standort auch waren, um so uneiniger waren wir uns dann bei der Auswahl des Kühlschranks.

In meiner Vorstellung stand im Übergang von Küche zu Essbereich ein hübscher schwarzer Retrokühlschrank von Smeg. In der Vorstellung meines Mannes stand da so ein Side-by-side Monstrum in Edelstahl. To make a long story short: Er glaubte, der Smeg Kühlschrank sei in Nähe des Wohnzimmers (und somit TVs) zu laut und ich wäre nicht eingezogen, hätte ich vom Sofa aus auf so einen grauen Doppelsarg mit Wasserspender gucken müssen. Das Ende vom Lied: Der hässliche Kühlschrank steht im Hauswirtschaftsraum. Das ist übrigens einer der unten zwei Gefrierschubladen und oben einen echt breites Kühlfach hat.

Dort wo aus unseren zwei Küchenzeilen hätte eine L-Küche werden können ist nämlich eine Tür und die führt in den HWR, welcher auf der anderen Seite wiederum eine Tür hat die zum Flurbereich im Hauseingang führt. Im HWR habe ich fast alle Lebensmittel gelagert, die es bei uns so gibt und man ( also er) kann vom Einkaufen bequem da rein huschen und auspacken, ohne das die ständig in der Küche Kaffee trinkende Gattin ( also ich) gestört wird. Im HWR steht übrigens auch der Thermomix, der Toaster, der Wasserkocher und die Microwelle. Alles wenig dekorative Haushaltsgeräte die ich nicht in der Küche stehen haben wollte, die so aber quasi doch direkt zur Hand sind. Ich finde das saupraktisch und würde das immer wieder so machen.

 

Welche Funktionen hat der Backofen?

Gute Frage, nächste Frage…. Um ehrlich zu sein hat der Backofen sicherlich ganz viele ganz hervorragende Funktionen, die ich aber nicht nutze. Irgendwie habe ich bislang in den zwei Jahren nicht Zeit und Muße gehabt, mich damit auseinanderzusetzen. Was für mich ausschlaggebend war, also die Slide&Hide-Funktion, und die Pyrolyse habe ich ja weiter oben bereits erwähnt.

Wir hatten im alten Haus einen normalen Ofen, in Bezug auf die Backbleche und ich habe in der Kita einen mit Backschublade (heisst das so? ). Beides fand ich nicht wirklich gut. Beim einen kommst du quasi gar nicht gut an deine Lebensmittel im Ofen ran und bei der Backschublade kommst du nicht an die unteren Lagen heran, wenn du mehr als ein Blech im Ofen hast. Darum ist es bei dem aktuellen Backofen ein Teleskopauszug (*), bei dem ich ohne störende Bakofenklappe direkt vorm Ofen stehen und jedes Blech einzeln herausziehen kann, ohne das es gestützt/gehalten werden muss. Das empfinde ich in der Tat als super praktisch. Diese Teleskopauszüge kann man übrigens für viele Öfen kaufen und für kleines Geld nachträglich einbauen.

Was ist das für eine Front?

Die Front heißt Voxtorp und ist eine normal weiße und grifflose Front. Erst hatte ich tatsächlich eine andere Front im Visier, aber wie so oft in meinem Leben, wurde sie quasi mit Fertigstellung unseres Hauses aus dem Programm genommen. Die erste Front meiner Wahl war aber nicht groß unterschiedlich. Sie hatte lediglich statt der einfachen Griffleiste/-mulde eine durchgängige Aluschiene als Griffleiste. Ich wollte unbedingt eine grifflose Front, da ich es schlicht wollte und mich das Putzen der matten Edelstahlgriffe in der letzten Küche auch echt genervt hat. Jetzt sammelt sich dafür alles was mal so aus Versehen die Arbeitsplatte hinab läuft in der Vertiefung der Griffleiste, aber diese Art von Front ist trotzdem tausend mal leichter sauber zu halten.

Wir haben uns bei der Front auch ganz bewusst gegen das damals und auch jetzt ncoh allgegenwärtige Hochglanz-Weiß entschieden. Irgendwie mag ich das Normalo-Weiß lieber und da wir ja einen offenen Übergang zu Ess- und Wohnbereich haben, lässt sich ein einfaches Weiß auch möbeltechnisch leichter durchhalten, wenn ihr versteht was ich meine.

Wie sind die Schränke eingerichtet?

Wie Küchenmonks so sind, wollte ich natürlich, dass die Vertiefungen der Griffleisten auf einer Höhe sind. So zieht sich optisch quasi auf zwei Höhen diese Vertiefung über die Fronten der einzelnen Schränke und ergibt ein sehr harmonisches und ruhiges Bild. Ja, ich spreche immer noch von Küchenschränken! Daraus ergibt sich dann auch, dass in fast jedem Schrank, ausser bei den zwei großen Schüben unter dem Kochfeld, in der oberen Schublade eine weitere innen liegende Schublade verbaut ist. Wer fremd in meiner Küche ist, hat dadurch erst einmal ein Problem z.B. Besteck zu finden, aber wenn man es weiß ist es durchaus nicht weniger praktisch, als normale Schübe.

Unter der Spüle wirkt der Schrank so, als seien es zwei Schubladen. Es ist aber nur ein großer Auszug der die Mülleimer enthält plus einer hoch montierten Innenschublade in der wir z.B. neue Müllsäcke aufbewahren und auch die Front der Geschirrspülmaschine wirkt lediglich von außen so, als sei sie zweigeteilt.

Es gibt bei Ikea eine unglaubliche Vielzahl an Möglichkeiten die Schränke von innen super schön und praktisch auszustatten. Wir sind da bisher eher basic unterwegs und haben aber langfristig schon vor, die einzelnen Schubladen entsprechend zu pimpen. Wenn ich die Kohle über habe, sage ich Bescheid und nehme euch entweder mit einem weiteren Post oder in der Instastory gern mit.

Was ist das für eine Arbeitsplatte?

Zu unserer Arbeitsplatte habe ich schon Romane geschrieben, denn das ist das am häufigsten nachgefragte Detail. Wir haben eine Echtholzarbeitsplatte aus Eiche, welche wir auch bei Ikea gekauft haben. Die Arbeitsplatte im Fenster hat eine Überbreite und den Ausschnitt dafür hat mein Mann gemacht. Da schneideste ja qausi nur an beiden hinten liegenden Ecken ein Stück raus. Der Name der Arbeitsplatte war zum Zeitpunkt des Kaufs Personlig, aber die gibt es meines Wissens nach nicht mehr. Vergleichbar ist wohl jetzt die Platte Hammarp.

Seid ihr mit der Wahl der Arbeitsplatte zufrieden?

Ja, sind wir. Ich war mir aber auch von vornherein darüber im Klaren, dass diese Arbeitsplatte Spuren unseres Lebens haben wird. Zur Zeit sind das ein, zwei kleine strichförmige Abdrücke von zu heißen Töpfen, Tomatensuppenspritzer und ganz aktuell ein paar Holundersaftflecken. Ich finde das gut so. Ich wollte der schlichten, weißen und eher modernen Küche mit der Arbeitsplatte ein bisschen Rustikalität geben und das hat funktioniert. Würden mich diese Flecken arg stören hätte ich gleich eine andere Platte genommen. Jetzt hätte ich noch die Möglichkeit des Anschleifens, aber bislang reicht es mir völlig, die Platte alle paar Monate mit Leinöl zu ölen und sie damit wieder etwas aufzufrischen. Dadurch ist sie auch vor Wasserflecken geschützt und viele kleine Flecken sind danach kaum mehr oder gar nicht sichtbar.

Frau Piepenkoetter I Küche Ikea Voxtorp

Was habt ihr als Spritzschutz hinter dem Kochfeld bzw. woher ist der?

Anfangs dachte ich, dadurch  das das Panoramakochfeld ja ein ganzes Stück weit von der Wand entfernt ist, könnten wir ganz darauf verzichten, aber das war ein Irrtum. es gab immer mal eine Tomatensoße die den sportlichen Ehrgeiz besaß, bis an die Wand zu spritzen und mein Mann ist hierzulande ein gefürchteter Bräter. Wenn der einst mal ein Schnitzel brät/briet/brätete (mit freundlichen Grüßen an Janine und Martina Hill) keimt in mir danach der Wunsch auf Umzug oder Abriss.

Ich hoffte dann, durch einen halbhohe dunklen Anstrich der Küchenwand hinter dem Kochfeld könnte ich bisherige und zukünftige Vorfälle dieser Art zwar nicht ungeschehen, immerhin aber ungesehen machen. Irrtum! Auch auf dunkelstem Dunkelgrau sieht man Fettspritzer noch ganz hervorragend.

Da wir uns aber nicht wirklich für etwas entscheiden bzw. auf etwas einigen konnten, kauften wir erstmal die Ikea-Wandpaneele Lysekil. Heute gibt es die sogar in fancy Betonoptik, aber als wir die im letzten Jahr kauften, gefiel uns zwar das System an sich ganz gut, aber weder weiß, noch Alu, noch Messing, noch gesprenkelt als Hintergrund für die Küche. Das Messing eigentlich schon, aber nicht mit alufarbenden Befestigungsleisten rundherum. Aus diesem Grund habe ich das Paneel ganz einfach mit D-C-Fix-Folie in Mamoroptik (*)gepimpt. (Pro-Tip fürs Aufbringen von Folie: Fläche großzügig mit Glasreiniger besprühen und dann mit einer Teigkarte oder wie ich mit einer Krankenkassenkarte glattschieben). Ich habe in der praktischen Erprobung mit der Folie jetzt keinen Nachteil feststellen können und das erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten der Paneele über Ikeas Angebot hinweg im großen Stil.

Da mir das aber jetzt nach einem halben Jahr NATÜRLICH schon wieder nicht 100prozentig gefällt, werden wir vielleicht doch noch fliesen. Milchglas ist keine Option, da die Abzugshaube schon aus Milchglas ist und mir das zusammen zuviel wäre. Mal schauen….

Noch Fragen?

So, dass war jetzt ganz schön viel, oder? Und die wirklich am häufigsten gestellte Frage zur Küche habe ich euch bislang in Wahrheit auch verschwiegen, denn das war die Frage warum zur Hölle wir eine blaue Küche gekauft haben? Ikea-Küchenerfahrene der neuen Zeit wissen was ich meine und ich weiß das Nic damals bei ihrer Küche auch damit konfrontiert wurde, bevor sie die blaue Schutzfolie abgezogen hatte 😉

Falls es noch weitere offene Fragen gibt, immer her damit. Ich ergänze den Post gern um weitere relevante Infos für euch. Bis dahin!

Liebste Grüße,

Vanessa

 

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2 Comments

  • Reply
    Andreas
    10. September 2018 at 07:10

    „Trotzdem hat er als gelernter Zimmermann natürlich einen handwerklichen Background und ist in manchem vielleicht schneller, als der Krankenkassenmitarbeiter…“

    Das habe ich jetzt einfach mal überlesen… Liebe Grüße!

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      10. September 2018 at 20:05

      Du findest aber auch alles raus. Wie die Stasi.

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