Kleine Auszeit: Die Mittagspause!

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Ich weiß ja nicht, wie es mit euch ist, aber ich bin ja kein großer Fan der Mittagspause. Ich will ja immer unbedingt so schnell es geht fertig werden, haha! Trotzdem merke ich, dass ich diese Pause an langen Arbeitstagen auch irgendwo brauche. Um danach konzentrierter weiterarbeiten zu können. Warum also nicht ein bisschen liebevoller mit dieser Zwangspause umgehen und sie mit etwas sinnvollem füllen, statt nur maximal gelangweilt auf dem Sofa im Personalraum Instagram-Stories zu gucken, oder?

Me-Time am Mittag

Als ich neulich auf der Suche nach einer schönen Brotdose war, in der ich mir zukünftig was leckeres für die Mittagspause mitnehmen können würde, stieß ich unverhofft auf das Buch „Lunch Break- 52 Dinge, die du in deiner Mittagspause tun kannst“ (*) von Laura Archer. Was mich sofort neugierig werden ließ, war der Button auf dem Cover auf dem stand „Garantiert 30 Urlaubstage mehr!“  Archers kühne Behauptung gründet darauf, dass die für die Rechnung angenommenen Mittagspausen mit je 45 Minuten pro Arbeitstag ungefähr das gleiche Zeitvolumen haben, wie 30 Arbeitstage. Wenn wir sie also für schöne Dinge nutzen würde, statt sie einfach nur abzusitzen und verstreichen zu lassen, würde es einen echten Mehrwert darstellen.

Was schlägt die denn so vor?

Ich war gespannt, was da für Errungenschaften des menschlichen Geistes drin stehen würden, die mir meine Mittagspause derart verschönen sollten und war dann überrascht, ob der Einfachheit der Ideen. Archer unterteilt die Ideen ganz einfach nach vier Kategorien. Drinnen und Draussen beschreiben ganz unterschiedliche kleine Ideen, die ich aber als durchaus charmant bezeichnen würde. Aktive Aktionen oder Dinge die du im Sitzen tun kannst, drinnen oder draussen? Warum nicht mal ein gemeinsames Mittagessen für sich und die Kollegen vorbereiten? Oder sich in den Park oder auf eine Bank am Waldrand setzen oder ein Stück spazieren ?  Warum nicht in der Mittagspause mal durchs Museum oder eine Galerie schlendern? Oder einen Brief an jemanden schreiben den man gern hat? Einen Schal stricken? Saatbomben werfen? Ein gutes Buch lesen? Das alles klingt nicht nach besonders innovativen Ideen. So sehe ich das auch. Aber ich sehe auch, dass ich immer wieder mal diesen Gedankenanstoß brauche, um umzudenken. Und wenn ich diese Zeit sinnvoller und erholsamer nutzen kann als bisher, dann ist es ein Gewinn an Lebensqualität. Archer regt in ihrem Buch dazu an und bietet Platz um seine Aktivitäten für einen gewissen Zeitraum schriftlich festzuhalten und mal zu reflektieren, ob das für einen selbst wertvoll ist oder ob man lieber wieder im Pausenraum Candycrush und HayDay spielen will.

Wir haben doch keine Zeit

Haben wir nicht, oder? Warum also Zeit im Umfang von 30 tagen pro Jahr vergeuden und dumpf absitzen? Klar, ich kann mittags nicht in eine Galerie gehen oder den Buchladen. Ich bin ja auf dem Dorf, aber ich kann (und werde) in der nächsten Mittagspause mal runter gehen zum offenen Bücherschrank, mir neben an beim Bäcker eine Kürbisbuchtel kaufen und mit einem kleinen Umweg an der Kirche vorbei zurückgehen. Oder ich mache ein Picknick auf der Bank am Waldrand! Die Zeit ist ja da!

Liebste Grüße

Vanessa

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