Lieber Winter….

Offenlegung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Hormonen geschrieben worden. Vielen Hormonen.

… ich sags gleich mal wie es ist: Ich liebe dich! Vielleicht ist mir das als Dezemberkind ja quasi in die Wiege gelegt worden, aber auch wenn ich jeder Jahreszeit etwas abgewinnen kann, aber weder Frühling, noch Sommer und nicht mal der Herbst lösen in mir die gleichen Gefühle aus wie der Winter.

Die Sache mit der Weihnachtszeit…

Als Kind und Jugendlichem wird einem ja gern nachgesagt, dass die Obsession für den Winter durch die Geschenke an Weihnachten begründet sind. Wenn du vier Tage vor Weinachten Geburtstag hast, dann bestärkt das die Menschen noch einmal mehr darin.

Als junge Erwachsene wird dir dir gern auch mal unterstellt, dass vornehmlich die vielen Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche und die dicke Silvesterparty in Begleiterscheinung mit reichlich neuen Partyoutfits deine Vorliebe für den Winter und vor allem die Weihnachtszeit verursachen.

Als junge Mutter bist du dir dann selbst nicht mehr sicher, ob dir der Winter mit dieser ewigen An- und Auszieherei so am Herzen liegt und ob das saisonale Aufkommen von Marzipanbrot und die ausgedehnbaren Pausenzeiträume bei der Beinenthaarung wirklich alle Nachteile aufwiegen können.

This love will last forever…

Aber seien wir ehrlich: Ich habe dich immer geliebt. Aller Unterstellungen und Widrigkeiten zum Trotz. Immer. Reine und ehrliche Liebe. Nicht mal der Tod meines Opas an meinem 18. Geburtstag konnte meinen Gefühlen für dich etwas anhaben. Vielleicht haben sie sich dadurch sogar noch verstärkt.

Ich liebe es, dir durch die großen Fenster draussen zuzuschauen. Wenn tags die Felder voller Frost sind, wenn Schnee durch unseren Garten und zwischen den Häusern umher getrieben wird, wenn am Abend die Lichter in den Häusern ein Zeichen gegen die Vergänglichkeit setzen. Die zarten Triebe der Hyazinthen die sich im Januar auf unserem Esstisch durch das Moos in den Zwiebelvasen strecken. Du bist ein Ende und gleichzeitig ein Neubeginn. Du bist Hoffnung.

Es ist so wunderbar, den Menschen die einem was bedeuten mit einem vorbereiteten Tee für unterwegs oder der über der Heizung schon angewärmten Jacke zeigen zu können, dass man sich um sie sorgt und sie liebt. Das nicht bei bestem Wetter alle irgendwo unterwegs sind, sondern man gemeinsam zuhause seien kann. Kekse backen, Hörbücher hören, den nächsten Ausflug zum Rodelberg planen.

Mehr von allem was ich liebe….

Es ist ein bisschen, als ob im Winter mehr Familie wäre. Mehr wie früher. Gemeinsam. Zusammen. Allerdings darf man sich schon fragen, warum es uns im Winter und zu Weihnachten so viel leichter zu fallen scheint, diese Werte zu leben. Ebenso wie das Teilen, dass so viele ja stets im Dezember für sich entdecken. Und das obwohl es das ganze Jahr wohnungslose Menschen, herrenlose Tiere und hungernde Kinder gibt.

Vielleicht ist das ein guter Vorsatz fürs neue Jahr. Diesen Werten und dieser Lebensweise, dieser Haltung dem Leben und den Menschen gegenüber das ganze Jahr über ihre Daseinsberechtigung zu geben. 365 Tage im Jahr. Bis es soweit ist, bereite ich mich aber wieder akribisch darauf vor, dich und die Zeit die wir miteinander haben ausgiebig zu genießen. Winter, ich liebe dich! Ich freu mich auf dich! Und bitte: Bring um Gottes Willen Schnee mit!!!

Deine Vanessa

P.S.: Die Postkarte auf dem Beitragsbild ist von der wunderbaren Helke Rah von Hellicopter Design. Ich habe jede Menge ihrer Bilder im Haus hängen und liebe ihre Weihnachtskarten etc. Diese Postkarte hängt seit Jahren im Winter gerahmt in unserem Flur. Hier findet ihr ihren Etsy-Shop oder ihr besucht sie in Bremen bei Mooi & Fien in der Lahnstraße 67. Dieser Post ist NICHT in Kooperation mit Helke entstanden. Es ist eine Empfehlung von Herzen.

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