Piepenfacts: Meine Antworten auf die 5 Fragen am fünften August!

Frau Piepenkötter I 5 Fragen am fünften

Okay, August. Als ich vor zwei Stunden mit dem Rad aus der Kita nachhause fuhr, war da draussen sengende Hitze angesagt. Jetzt gerade sitze ich mit dem Milchkaffee auf dem Sofa und habe das Gefühl den ersten Herbststurm des Jahres zu beobachten. Warm ist es immer noch, aber so bedeckt und mit all den abgemähten Stoppelfeldern sieht es schon sehr nach Herbst aus. Als könne man den Zyklus der Jahreszeiten an einem Tag haben. Seltsam.

Sehr viel weniger verwunderlich ist aber, dass meine innere Uhr jetzt im August in großen Schritten Richtung Herbst schreitet. Ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, wie sehr ich den Herbst liebe, obwohl ich tatsächlich allen Jahreszeiten etwas abgewinnen kann. Und a jetzt also August ist, ist es eben auch Zeit für Nics 5 Fragen am fünften August. Lets go!

5 Fragen im August

1. Wen fragst du, wenn du einen guten Rat brauchst?

Wenn ich es in einem Wort ausdrücken sollte, müsste ich „Jeanny“ sagen. Die ist nämlich in vielen Hinsichten fast schon weise und mir ein wirklich wichtiger Ratgeber geworden, auch oder gerade weil  sie mir auf meine Fragen seltenst antwortet, was ich hören will. Ich weiß aber diese ehrlichen Antworten die zum weiterdenken und reflektieren anregen total zu schätzen. Danke :-*

Aber natürlich frage ich nicht nur Jeanny um Rat. Ich sage immer gern „Man muss nicht alles können, sondern nur für alles wen kennen!“ und so lebe ich auch. Mein Mann ist ebenso wichtig um mit ihm ALLE Themen zu diskutieren, aber darüber hinaus habe ich für jeden Bereich jemanden am Haken, den ich um Rat und Hilfe bitten kann. Kita-Fragen? Gehen an mein Fachwirte-Netzwerk. Es geht ums Einkochen? Ich frage Britta. Meine Fachfrau für Sportfragen ist Diana, der Ansprechpartner für generelle pädagogische Gedankengänge und Fragen ist Ben. Wenn es um die Zwischenmenschlichkeit unverheirateter junger Menschen geht, frag ich Tina und Chrissy und so weiter und sofort.

2. Welchen Modetrend, den du früher mal mitgemacht hast, findest du heute nachhaltig lächerlich?

Schwierige Frage, denn so richtig fällt mir darauf keine Antwort ein. Allerhöchstens die Frisur von Volksmusikstar Nicki die ich mir mit ca. 8 mal gewünscht habe und so ziemlich ale Klamotten bis ich 12 war, die meine Mutter mir aussuchte. Ich sage nur ANORAK. Ansonsten war ich ein Jeans und Hoodie-Kind/Teenie/Erwachsener und die Vans und Collegejacke die ich mit 16 trug, würde ich heute noch genauso tragen (würde ich reinpassen). Ein mehr menschlicher als modischer Fehlgriff waren aber sicherlich die 2 Monate die ich mir mal ne bestickte schwarze Bomberjacke einer Möchtegern-Gang aufschwatzen lassen habe. Laaaaaaange Geschichte….

 

Frau Piepenkoetter I August I 5 Fragen am fünften

3. Willst du immer alles erklären?

Leider nein. Erklären ist mein Job und ich kann es vermutlich ganz gut und mache es auch ganz gern, aber noch lieber rege ich dazu an und ermögliche auszuprobieren und Antworten so selbst zu finden und zu erfahren.

Aber mein Erklärungswille ist ganz klar begrenzt. Schon bei meinen Kindern und allen anderen Kindern die mir je anvertraut waren, traf ich die individuelle Entscheidung, wieviel Erklärung sinnvoll ist und wo ein „So ist es halt“ für alle Seiten besser funktioniert. Auch als großer Befürworter von Partizipation, finde ich z.B. das man finanzielle Probleme nicht vor Kindergartenkindern ausbreiten muss. Schon gar nicht im Detail und mit einer Vorschau auf mögliche Konsequenzen. Das habe ich aber in meiner pädagogischen Praxis durchaus schon erlebt. Ich erkläre also alles von Herzen gern und auch 5000 mal, wenn ich einen Sinn darin sehe und wenn ich es für angemessen halte. Im Job. Zuhause muss ich dann zusätzlich auch noch Lust zum erklären haben. Ansonsten verweise ich freundlich an Google, Siri und Alexa.

4. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?

Das würde ich zu gern mal selber wissen. Ich glaube ich habe innerlich so ein paar Rollen parat, die ich zum passenden Einsatz annehme und die sehr unterschiedlich sind, wobei sich strenggenommen nur der Schwerpunkt verlagert. Aber dadurch könnten Menschen mich in verschiedenen Situationen ganz unterschiedlich wahrnehmen.

Vom Grundsatz her bin ich, auch wenn es mir vorkommt als würde das immer mehr verblassen, sehr zurückhaltend. Ich gehe nicht gern weg und es kostete mich anfangs mordsmäßig viel Überwindung, auf eine Veranstaltung zu gehen, wo ich keinen kenne. Manchmal saß ich schon irgendwo im Auto davor und bin doch wieder gefahren. Bin ich jobmäßig unterwegs, kann ich diese Zurückhaltung aber fast komplett ablegen. Dann stärkt mich meine Expertise, auf die ich vertraue. Das ist sicheres Fahrwasser und was ganz anderes.

Wenn ich irgendwo launig den großen Auftritt hinlege, dann kann man sicher sein, das ich gerade meine Aufregung überspiele. Je mehr dumme Sprüche, desto aufgeregter bin ich, aber ich kann es nicht abstellen. Ich kenne jemanden der, wenn er in einen Raum kommt, diesen mit seiner negativen Energie so ausfüllt, als wäre ein riesiger Airbag im entsprechenden Zimmer geplatzt und ich habe immer Angst, dass ich so wirke. Das wäre schlimm.

Frau Piepenkötter I Luzia Pimpinellas5 Fragen am fünften

 

5. Was für eine Art Humor hast du?

Vielseitig/ Derbe/ Unkontrollierbar. Das trifft es wohl ganz gut. Ich kann über vieles lachen und bin nicht zimperlich. Manchmal mache ich auch dann noch einen Witz, wo man sich besser jeden Kommentar hätte sparen sollen. Leider. Ich wurde schon mit Gisela Schlüter, Anke Engelke, Barbara Schöneberger und zuletzt mit Cindy aus Marzahn verglichen, ob nun berechtigt oder nicht sei mal dahin gestellt. Ich bin selbstironisch, kann hervorragend über mich selber lachen. Ich nehme mich in der Regel nicht zu ernst, aber kann es durchaus sein. Ernst.

Eine gute Freundin sagte mal, ich könne gute Ratschläge zu ernsten Themen in einem blöden Spruch oder lustigen Beispiel so leicht verpacken, dass man selbst wenn es einem dreckig geht lachen muss. Im Zweifel über sich selbst. Noch eine Wahrheit in Sachen Humor: Ich kann wesentlich besser austeilen, als ich einstecken kann. Nochmal leider.

 

So, dann habe ich das ja doch relativ zeitnah geschafft, oder? immerhin ist heute erst der 9.08…. beim letzten mal stand schon die zwei vorne, als ich die Fragen endlich beantwortet habe.

Liebste Grüße,

Vanessa

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2 Comments

  • Reply
    Jeanny
    5. September 2018 at 14:07

    awwww ich freu mich, wenn ich deine alte weise consulteuse sein kann 🙂

    • Reply
      FrauPiepenkoetter0105
      7. September 2018 at 14:54

      Nicht „alte“! Liebste!

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