Piepenfacts: Meine Antworten auf die 5 Fragen am fünften Juli!

Frau Piepenkoetter I 5 Fragen am fünften

Hurra, ich lebe noch! Zumindest irgendwie und irgendwo, denn gefühlt war mein Leben nie turbulenter als in den letzten vier Wochen. Und so kommt es auch, dass mir heute am 23.07. einfällt, das ich ganz vergessen habe, Nics fünf Fragen im Juli zu veröffentlichen, welche ich dieses Mal sogar oberstreberhaft schon im Juni fertig hatte. Da fehlten nur Bilder. Da ich wusste, dass ich den 5. Juli auf der Autobahn auf dem Rückweg aus Italien verbringen würde, war alles bis auf die Bilder schon fertig. Diese kleine Feinheit wollte ich dann in Italien erledigen. Dazwischen grätschte dann aber das Leben, das mir dank meiner großen Klappe und meiner Unfähigkeit Ungerechtigkeit lange anzusehen einen Organisatorenposten einbrachte, der sich explosionsartig vergrößerte. Ihr wisst schon. #glückaufsigmunshall

Und zwischen Facebookposts, Pressterminen und der Erstellung von Briefvorlagen habe ich nicht nur die 5 Fragen, sondern den ganzen Blog kurzzeitig vergessen. Ich habe keine Ahnung wie es in den nächsten Wochen weitergeht, aber die Hoffnung das der Kampf um gerechte Behandlung bald ein Ende hat, stirbt bekanntlich zuletzt. Also, jetzt erstmal zu den Fragen.

5 Fragen im Juli

1. Was magst du am Sommer am liebsten?

Eigentlich hielt ich mich ja immer für das Wintermädchen. Ich bin im Dezember geboren und am Fenster sitzen, wenn es draussen großes Flockentreiben gibt und dabei nen schönen spiced Latte trinken und eine Schmonzette lesen, das klingt für mich schon ziemlich perfekt. Allerdings ist Winter jetzt im Erwachsenenalter auch nicht mehr das was er mal war. Zum einen gibt es diese perfekten Wintertage ja kaum noch und zum anderen ist man dann meistens mehr damit beschäftigt zu arbeiten und Schnee ist mehr eine Alttagserschwerniss beim Gehwegräumen und Autofahren, als ein hübsches Schauspiel vorm Fenster. Trotzdem liebe ich es, wie auch schon die winzigsten paar Schneeflocken die Kinder zum ausflippen bringen. In diesem Jahr bin ich gefühlt zum allerersten mal richtig begeistert von dieser ganzen Sommersache. So sehr das ich aus dem Team „Winter“ wohl ins Team „Sommer“ überlaufen werde. Das hat sehr viel mit meiner veränderten Einstellung zu mir selbst und dem Ende der „Sommer in langen Hosen“ zu tun, aber auch viel damit wie sehr ich es liebe in unserem noch zuvervollständigendem Garten abzuhängen, Gemüse im Hochbeet heranzuzüchten und am Abend mit Vino der Sonne beim Untergehen zuzusschauen. Die Tage im Sommer sind länger und diese Zeit brauche ich gerade sehr. Wenn das so weiter geht werde ich sicher noch so eine Alicante-Rentnerin die zum Überwintern mit dem Wohnmobil an die Costa Blanca schüsselt.

Frau Piepenkötter I Piepenfacts Juli

2. Was an Dir ist typisch deutsch?

Ich weiß nicht. Vielleicht das eine Mahlzeit ohne Fleisch keine Mahlzeit ist? Das ein Sommer ohne Grillen kein Sommer ist? Das ich ein Haus, zwei Kinder und einen Hund habe und zu allem Überfluss auch noch VW fahre? Das ich die Risikobereitschaft eines Finanzbeamten habe? Das ich den Mann zwischen 13 und 15 Uhr keinen Rasen mähen lasse und mir meine eigene Unpünktlichkeit ein absoluter Graus ist? Ich tu mich eigentlich eher schwer mit diesen Generalverurteilungen. Diesem „Typisch Mann/ Typisch Frau“ oder „Typisch deutsch“. Aber wenn es sein muss, sind das wohl die Klischees denen ich entspreche.

3. An welchem Kurs oder Workshop würdest du gern teilnehmen bzw. was würdest du gern mal lernen?

Ich besuche relativ häufig Workshops rund um die Fotografie. Das Thema interessiert mich riesig, aber ich bin mit den Ergebnissen nie zufrieden. Allerdings habe ich jetzt glaube ich so langsam verstanden, warum…anderes Thema. Wenn ich mir einen Traumworkshop ausdenken könnte, dann wäre es sicher ein Schreibcamp. Irgendwo abgeschieden, mit netten Leuten und gutem Essen und einfach jede Menge Zeit um zu schreiben. Ich käme auch ohne andere Menschen aus, denke ich. Leider fehlt mir für so etwas die Zeit. Mit 30 Tagen Urlaub im Angestelltenverhältnis und Kindern die in Ferienzeiten betreut werden müssen, bleibt kein Raum für solche „Spinnereien“. Und wer jetzt die Wochenenden anbringen will, dem kann ich für meinen Teil nur sagen, das mir derartiges NÜSCHT, aber auch gar nüscht, bringt, denn ein Wochenende ausser Haus bedeutet meist nur mangelnde Erholung von der letzten Woche, die aber nötig für die nächste ist und ausserdem viel liegengebliebene Haus- und Gartenarbeit. Das erledigt sich nicht wie von Zauberhand allein. isso. im letzten Jahr war ich an vielen Wochenenden auf Konferenzen, Barcamps, Workshops, Kurztrips und ich habe gemerkt, dass das für mich einfach nicht funktioniert. Ich brauche diese Wochenenden einfach zuhause.

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4. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen oder er natürlich auch dir?

Oh Gott. Ich möchte diese Frage vielleicht nicht beantworten. Meine gesamte Streetcredibility geht doch damit in Rauch auf, wenn ich schreibe das ich den Mann so wirklich richtig 1994 in der Tanzschule kennengelernt habe. Da hilft es sicher auch nichts, wenn ich ehrlicher Weise schreibe, das weder er noch ich da getanzt haben (auch wenn meine Eltern den Kurs bezahlt haben, während ich Cola saufend im Vorraum saß). Aber so ist es nun mal. Wir haben uns in der Tanzschule Götz Braun in Wunstorf kennengelernt bzw. ich habe ihn da zum ersten Mal bewusst wahrgenommen. Hätte mir da schon jemand gesagt das ich diesen großmäuligen 18jährigen Querulanten einmal heiraten würde, hätte ich nicht gewusst ob ich lachen oder weinen soll. Für ihn stand das damals allerdings schon fest. Auch wenn es von da an noch gut 10 Jahre gedauert hat, bis er das auch mir verständlich machen konnte.

5. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?

Ich hab jetzt echt lange darüber nachgedacht und ich glaube, ein fancy Cocktail der herkömmlichen Art ist da nicht das Richtige. Drum wähl ich Fanta/ Korn. Ha!  Fanta/Korn ist wie ich. Sieht harmlos aus, hat ein bisschen zu viel Zucker intus, ist reichlich rustikal auf die neue Art und Weise, typisch Dorf und mit kurzweiligem Unterhaltungswert.  Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken! Prost!

So, dann habe ich wenigstens schon einmal in diesem komischen Monat auch gebloggt. Ich verspreche, ich geb mir Mühe jetzt wieder mehr von mir hören zu lassen, aber manchmal ist anderes einfach wichtiger. Sorry!

Liebste Grüße

Vanessa

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