Piepenkötters Slowvember Woche 3: Bald dann fröhliche Weihnachten!

Okay, ja, hier bin ich. Dieses Mal nicht nur besser spät als nie, sondern viel viel viel zu spät. Ganz ehrlich? Mein November war bislang weit weniger slow als ich es geplant hatte und irgendwie habe ich darüber auch noch die Wochentage aus den Augen verloren und ZACK habe ich Montag in der Frühe vergessen euch die dritte Woche des Slowvember zu lesen zu geben, weil ich sie schlicht nicht geschrieben habe. Also hat Woche drei eben einen Tag weniger. Und weil der Tag dann heute auch wieder ein Tag mit Pressekonferenz im Lockdown light ist, habe ich jetzt zum Abend alles umgeworfen und nochmal neu ausgedacht. Statt ein paar Impulsen zum Küche und Kinderzimmer ausmisten gibt es erstmal ne Rutsche vorsorgende Weihnachtsvorbereitungen und Überlegungen zu möglichen Szenarien für das Weihnachten im verrückten Jahr 2020.

Tag 1: Wer wann mit wem?

So richtig wissen wir es jetzt noch nicht, ob wir Weihnachten mit Familie und/oder Freunden feiern dürfen. Um im Dezember aber nicht komplett aus der Hüfte schießen zu müssen, sollten wir uns vielleicht jetzt schon mal überlegen, wie wir in welchem Szenario feiern wollen. Bleiben wir vorsichtshalber gleich unter uns? Wo feiert Oma? Wie lassen sich eventuelle Weihnachtsbesuche terminieren ohne das es zu viele Haushalte sind, die aufeinander treffen? Versucht einfach für ein oder zwei Szenarien die passende Lösung abzustimmen. Wir hoffen alle immer nich das Beste (und selbst das ist ja für jeden was anderes), aber es schadet nie, vorbereitet zu sein.

Tag 2: Lets get crafty!

Okay, wir sind ja grundsätzlich so, dass wir uns nicht nur an die Regeln und Gesetze halten, sondern auch die Empfehlungen der Bundesregierung sehr ernst nehmen. Darüber hinaus verzichten wir als Eltern zu Gunsten der Kinder weitestgehend auf Kontakte ausserhalb des engsten Kreises. Ein bis zweimal pro Woche einkaufen, ab und an ein Spaziergang an der frischen Luft mit Abstand mit Freunden. Das wars! Um an den freien Tagen und Abenden nicht einzugehen oder vor lauter Hüttenkoller auszurasten, finde ich es eine gute Möglichkeit, sich mal wieder etwas basteltechnisch/handwerklich auszutoben. Mein Yoga ist ja bekanntlich das Falten von Fröbelsternen und ich würde mich freuen, wenn wir unter dem entsprechenden Instagrampost noch die ein oder andere Anregung füreinander posten könnten und vielleicht kann ja derjenige der postet sich auch für eventuelle Rückfragen ( zu Material oder Anleitungen zum Beispiel) zur Verfügung stellen. Wohin mit dem ganzen Gebastelten, fragt ihr? Dazu kommen wir dann an Tag 3.

Tag 3: An die Päckchen fertig los!

Und wenn wir nicht nach Süddeutschland zu Onkel Klaus und Tante Anne fahren können/wollen, dann sollten wir vielleicht auch genau jetzt damit anfangen, Päckchen zu packen um unsere Lieben trotz Abwesenheit zu bedenken. Sammelt Kartons und ggf. Füllmaterial von euren Online-Einkäufen. Macht euch ne Liste, wer beschenkt werden soll und mit was. Fügt vielleicht noch ein zwei lokale/regionale Spezialitäten hinzu. Kauft eher in kleinen Shops als bei großen Ketten. Selbst wenn ihr online kauft. lieber bei der Soloselbstständigen, als beim “Großkonzern”. Fügt jedem Paket noch etwas Selbstgemachtes und ein paar persönliche Zeilen hinzu. Worte können zwar echte Umarmungen nicht ersetzen, aber richtig gewählt und von Herzen kommend sind sie oft die bestmögliche Alternative.

Wer schon Ende November/ Anfang Dezember seine Päckchen absendet, der kann sich relativ sicher sein, dass sie auch bis Weihnachten ihr Ziel (wenn in D) erreicht haben. Selbst ne Extrarunde im Postauto wäre da ggf. noch drin. Aber nichts Verderbliches reinpacken, nach?!

Tag 4: Essen muss man ja!

Ob nun allein, zu zwein oder mit mehreren: Weihnachten heisst fast immer eigentlich gutes Essen und davon reichlich! Wer nicht gern selbst kochen und stattdessen die Gastronomie unterstützen will ( Essengehen als Ehrenamt sozusagen) der sollte jetzt schon mal gucken, welches Restaurant der Umgebung an den Feiertagen geöffnet hat, wie die Modalitäten und das Angebot sind und ob es nicht Sinn macht, jetzt schon mal zu reservieren oder zum Abholen zu bestellen. Wer lieber selber kocht, kann jetzt schon mal eine Zutatenliste erstellen und zumindest die haltbaren Dinge peu a peu mit auf die aktuellen Einkaufslisten setzen. Und allen sollte klar sein, dass der übliche Run auf die Lebensmittelgeschäfte den es normalerweise vor Weihnachten gibt, in diesem Jahr mehr als unangemessen ist. Sorgen wir also vor, ohne in Übertreibung zu verfallen. Unwahrscheinlich, dass jemand am 25.12. spontan vier Brote und acht Topfkuchen backen will und entsprechend Mehl braucht. Aber vielleicht lässt sich das ein oder andere ja auch schon jetzt kaufen und einfrieren? Fleisch z.B..

Tag 5: Adventskalender!

Heute biete ich ganz faul einfach mal was aus der Retorte an. Denn mit Adventskalendern in unterschiedlichsten Formen habe ich nich schon im letzten Jahr auseinander gesetzt als ich mit Slow Christmas anfing. Ihr findet die Kalender für Erwachsene hier und die Kalender für Kinder hier.

Tag 6: Geniesst den Tag!

Denen, die sich von meiner “Challenge” mehr ausmisten und organisieren und putzen gewünscht haben ( was ich ja auch versprochen hatte) mag ich heute noch ans Herz legen, sich mal ein zwei Folgen Mari Kondo oder “The Home Edit” auf Netflix reinzugreifen. Die sind echt motivierend. Und dann einfach loslegen im Kinderzimmer oder der Küche! Einfach loslegen!

So, jetzt ist es 22.15 Uhr. Ich bin seit 4.20 Uhr ununterbrochen wach. Ich bin fix und foxi. danke fürs lesen. Over & Out!

Liebste Grüße

Vanessa

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