Slow Christmas: Ach ja, Adventskalender für die Kinder!

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Ich weiß, dass viele von euch schon vorgesorgt haben. Instagram ist derzeit voll von tollen Ideen für Adventskalender, egal ob gebastelt oder gekauft. Trotzdem darf das Thema nicht vergessen werden, denn eventuell hat der ein oder andere ja doch verpeilt sich um die Kalender oder den Kalender zu kümmern oder ihr greift noch ne zusätzliche Anregung für dieses oder das nächste Jahr ab!

Für wen eigentlich kalendern?

Der klassische Fall ist sicher der Kalender für die Kinder, aber auch Partner/Partnerinnen, Hund, Katzen, die Freundin oder der Kollege freuen sich über die Aufmerksamkeit zu Weihnachten. Das schöne dabei ist, dass es vierundzwanzig Tage lang eine tägliche kleine Freude ist und sie nicht mal viel kosten muss. Ob der Kalender nur für eine einzige Person ist oder die Familie oder die Bürokollegen reihum ein Türchen öffnen dürfen, bleibt euch überlassen. Ich hab mich zumindest nach ein paar netten Ideen umgesehen und hoffe ihr findet was passendes, wenn ihr denn noch was sucht. Aufgrund von Masse habe ich den Post jetzt in zwei Teile geteilt. Heute gibt es die Ideen für die Kinder und morgen ein paar Anregungen für die Erwachsenen.

Kalender für Kinder

Grundsätzlich können wir hier ja zwischen den gebastelten und selbstbefüllten Kalendern, den wiederverwendbaren und selbstbefüllten und den gekauften Kalendern unterscheiden. Hab ich was vergessen?

Gebastelt zum Selbstbefüllen

In den letzten Jahren habe ich häufig einfach Butterbrottüten oder das Pendant aus Kraftpapier genutzt, und es mit Zahlenaufklebern oder Anhängern und einer Lichterkette in den Kinderzimmer drapiert. Kraftpapierbeutel findet ihr hier (*). Es gibt durchaus auch schöne Sets mit Tüten und passenden Aufklebern zu kaufen, wie hier (*) z.B.. Ich habe aber meist schon sehr früh beim Lieblingsholländer zugeschlagen und Zahlenaufkleber wie diese hier mitgenommen. Diese Variante ist für mich gefühlt die einfachste unter den selbstgebastelten. Es gibt aber z.B. aufwendigere superschöne Ideen bei meinen Kolleginnen. Zum Beispiel:

Ihr seht, in der Materialfrage sind keine Grenzen gesetzt. Wer sich bei Pinterest umsieht findet Kalender aus Kaffeebechern, aus Kaffeefiltern, Tüten, Taschen, Toilettenpapierrollen, Babybreigläschen und allem möglichen mehr. Besonders schön ( und kostensparend) ist es ja ohnehin, wenn irgendwas geupcycelt werden kann. Oder? Und auch der selbstgebastelte Kalender kann ja von Dauer und wiederverwendbar sin, oder? Ich habe vor Jahren mal, als unser Flur noch wesentlich größer war, mal pro Kind eine Tanne (ich sage mal eher im Scandi-Style- also großes Dreieck mit Stumpf) aus einer OSB-Platte zugesägt, weiß lackiert und mit Haken versehen. Daran hingen, bis sie einen Feuchtigkeitsschaden hatten, die Adventskalenderpäckchen der Mädchen. Und in diesem Jahr habe ich, auf der Suche nach einer Less-Waste-Variante für unsere Adventskalender, die Anregung meiner Freundin Chrissy aufgegriffen und Leinenbeutel für 3 Adventskalender im Internet bestellt ( und zwar hier). Eine andere nachhaltigere Idee, gerade für Haushalte wie unseren in dem eh immer Sockenmangel herrscht, findet ihr hier bei Leelah loves. Damit hätte man auch schon die Frage umgangen, ob man den Kindern echt zu Weihnachten Socken schenkt.

Gekaufte Kalender zum Selbstbefüllen

Wem es an Zeit, Muße oder Talent zum Basteln fehlt, aber trotzdem den Kalender nicht befüllt kaufen, sondern selbst mit Kleinigkeiten füllen will, der schaut sich vielleicht um:

Schon befüllte Kalender die man kaufen kann

Das ist tatsächlich ein Thema mit dem ich mich schwer tue. Nicht weil ich es nicht für richtig oder gar lieblos halte, wenn man einen Adventskalender kauft, sondern weil wir in den letzten Jahren durchaus immer mal aus der Not heraus oder auf speziellen Wunsch der Kinder einen Kalender gekauft haben und nie damit so richtig zufrieden waren. Egal ob Dedektivkalender, Schminkischminkikalender oder ähnliches. Tatsächlich funktioniert haben bei uns immer nur die Playmobilkalender (*). Aber nicht jedes Kind spielt gern mit Playmo, und wenn eure Kinder bislang glücklich mit Lego oder Schleich sind, tut ihr meiner Meinung nach auch gut daran, die Tür zu anderen Spielzeugwelten nie ohne Aufforderung eurer Kinder zu öffnen. Wenn ihr versteht, was ich meine…Wenn eure Kinder allerdings Playmofans sind, so wie meine es sind bzw. waren, dann könnt ihr z.B. hier den Kalender für die Kleinsten (*) oder hier (*) für die Kindergarten- und Grundschulkinderfraktion schnell und einfach glücklich werden und machen.

Der etwas andere Kalender für die ganze Familie

Ich vermute viele von euch, die ihr das hier lest oder gar die ganzen Tage schon meinen Slow Christmas Gedanken folgt, haben eigentlich auch ohne Weihnachten genug zu tun. Die Kinder, die Partnerschaft, der Haushalt, die Haustiere, der Job, die Familie….. Der Alltag bleibt ja wegen Weihnachten nicht aus und so schön man es sich im Herbst auch noch vorgestellt hat, so schnell zieht jetzt die Weihnachtszeit an einem vorbei und man schiebt die schönen Dinge, die man auf jeden Fall machen wollte, wegen der Dinge die eben auch noch gemacht werden müssen immer wieder auf. Nach Weihnachten sitzt ihr dann auf dem Sofa und schaut wehmütig auf die im Flug vergangene Adventszeit und bereut, nicht doch dieses oder jenes einfach gemacht zu haben. Zumindest klingt das sehr nach mir. Und das will ich definitiv ändern. Wie wäre es also mal, mit einem weiteren Kalender, neben denen für die Kinder? Für die ganze Familie? Und drin stecken weder Spielzeug, noch Schokolade, sondern Aktivitäten, gemeinsame Zeit? Bei uns wird das Plätzchenbacken für den umgekehrten Adventskalender sein (dazu morgen mehr), die obligatorische Fahrt am Abend vor Nikolaus, bei der wir das am schrecklichsten dekorierte Haus suchen, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und im Winterzoo, ein Kinobesuch mit Weihnachtsfilm, ein Punsch- und Spieleabend und so weiter. Schön ist es, wenn alle etwas vorschlagen dürfen. So machen wir das. Und dann werden die Zettelchen von mir ein bisschen sortiert ( nach Zeitaufwand) und sie kommen in diesen Kalender vom Niederländer, der seit zwei Jahren auf dem Dachboden auf seinen Einsatz wartet.

Was kommt rein?

Dazu kann ich euch aus dem Stand gar nicht soviel sagen. Mir ist immer wichtig, dass der Adventskalender eben für Kleinigkeiten ist und dementsprechend kostengünstig und nicht in ein tägliches kleines Weihnachten ausufert. Bei uns gibt es auch, schon seit dem Kindergartenalter, Schokolade in den Kalendern. Dafür gibt es diese an Nikolaus oder auf den bunten Tellern ( gab das bei euch früher auch?) weniger bzw. letztere eben gar nicht mehr. Ansonsten macht es für mich Sinn, dass ganz Jahr schon mal auf Flohmärkten nach Schleichtieren und Pixibüchern zu schauen um diese dann in den Kalender zu integrieren. Kinder sind in ihren Neigungen und Interessen so unterschiedlich und ihr kennt eure am besten. Euch fällt schon was ein!

Morgen hab ich dann ein paar Ideen für Erwachsene, die auch ganz unterschiedlichen Umfang haben. Also die Ideen. Die Erwachsenen meist aber auch. Ich werde versuchen bei Instagram mal ein paar Ideen für “in den Kalender” zu sammeln. Ich freu mich über eure Tipps! Habt einen schönen Tag!

Liebste Grüße

Vanessa

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