Slow Christmas: Adventskalender für Erwachsene

Links die mit (*) gekennzeichnet sind, sind Affiliatelinks. Mehr dazu am Ende des Textes. Dieser Artikel enthält keine bezahlten Kooperationen, sondern nur Empfehlungen von Herzen. Die erwähnten und abgebildeten Adventskalender von Magic Gardenseeds wurde mir kostenfrei und ohne angeknüpfte Bedingungen zur Verfügung gestellt.

So, wieder liegen ein paar Tage der leeren Versprechungen hinter uns. Sorry! Aber statt diesen Beitrag am Freitag zu schreiben, habe ich versucht den verpassten Nachtschlaf nachzuholen, im Anschluss bei einer Gesichtsbehandlung und am Wochenende habe ich, statt euch meinen eigenen Kalender zu zeige, mit der ganzen Familie ein neues Exit-Game (*) gespielt und dann noch Abermillionen Fröbelsterne mit meinen Töchtern gefaltet und meine Oma besucht. Ich bereue nichts 😉

Gestern am Abend habe ich dann noch in der Küche gefuhrwerkt und im Umgestaltungsmodus ( es gab ne Kleinanzeigenperle als neuen Küchentisch) auch noch meinen eigenen Adventskalender aufgehängt. MEGA!

Ich steh auf Adventskalender. Warum nur?

Viele Dinge die wir lieben sind ebenso wie die Dinge die wir tun ( oder eben unsere Verhaltensmuster) in dem begründet, wo wir her kommen. Damit meine ich nicht den Ort, sondern die Geschichte. Unsere Kindheit. Der Winter, die Adventszeit und Weihnachten haben da bei mir einen sehr hohen Stellenwert im Ranking der sentimentalen Kindheitserinnerungen. Einen eigenen Adventskalender zu haben, bringt mir wieder ein Stück dieses Gefühls meiner Kindheit zurück. Darüber hinaus finde ich, sind Adventskalender wunderbare Geschenkideen für Menschen die man wertschätzt oder sogar liebt und denen man, und wenn es nur im ganz kleinen ist, seine Wertschätzung zeigen will. Adventskalender sind für mich 24 tage an denen jemand schon morgens einen sichtbaren Beweis in Händen hält, wie wichtig er/sie mir ist. Jetzt aber genug schnulziges Drumherum. Kommen wir zum Kernpunkt:

Adventskalender für Erwachsene

Ich habe in diesem Jahr ( und ich habe ihn mir im letzten Jahr sehr, sehr und sehr vergeblich gewünscht) den Adventskalender von Magic Garden Seeds. Und zwar sowohl den für Gemüse-, Kräuter- und Blumenraritäten, als auch den für bunte Wildblumen, Stauden und Sommerblumen. Und das nicht weil mein Mann ( aka the Grinch) sich eines besseren besonnen hat, sondern weil Magic Gardenseeds so nett war mir die beiden zu schenken. Glückliche Piepenkötti! Viele der anderen erhältlichen “fertigen” Kalender finde ich nämlich entweder hässlich, unnütz oder völlig überteuert. Da ich aber mittlerweile weiß, was a) Saatgut so kostet und b) wie ertragreich die Menge Samen bei guter Pflege im nächsten Jahr seien kann, finde ich das ne richtig gute Sache, die mich den auch noch optisch total anspricht. In den Instastories zeig ich den nochmal. Auf jeden Fall: Super gemacht, Magic Garden Sets! Und DANKESCHÖN!

Was gibt es sonst noch?

Der Mann hatte z.B. schon mal den Adwurstkalender von Kalieber. Den mochten wir auch sehr gern und ich überlege gerad, den noch schnell für meinen grillbegeisterten Papa zu kaufen. Für Niklas wäre, wenn er nicht der Grinch wäre, auch ein Kalender von Kneipp (*) was. Ich kenne keinen Menschen der einen größeren Hang zu Muskel- oder Erkältungsbädern hat, wie er. Ganz ohne Kalender kommt der mir übrigens auch dieses Jahr nicht davon. Ich habe ihm, quasi als Kompromiss, vier Gläser a sechs Bockwürstchen beim Discounter gekauft. Wusstet ihr, dass es Bockwurst gibt, die auf der Wurstpelle Weihnachtsmänner gebildet haben? Tja, ich jetzt schon und der Gatte demnächst dann auch. Guten Hunger!

SchminkiSchminki

Das große Mädchen, die ist ja quasi schon fast erwachsen, hatte in den letzten Jahren immer mal wieder Lust auf Kalender mit Schmink- oder Körperpflegeprodukten. Den einer großen deutschen Parfümeriekette kann ich in dem Rahmen gar nicht empfehlen. Da gab es wenig für viel Geld und die Produkte waren zum Teil auch noch “for men”. Schon eher was war der Kalender von Essie (*). Als Empfehlung aus dem Freundeskreis gab es noch den Kalender von Six mit Modeschmuck (*) und den von Nivea (*).

Der warme Worte Kalender

Vor ein paar Jahren bekam ich als Adventskalender von einer lieben Freundin eine Pappschachtel. In der Schachtel befanden sich 24 mit Nummern versehene gefaltete Zettelchen. Und auf jedem dieser Zettel stand ein Grund drauf, weshalb sie sich freut oder dankbar dafür ist, meine Freundin zu sein. Das war vielleicht der schönste Advenstkalender den ich je bekommen habe. Statt Nagellack oder Schokolade war da jeden Morgen ein Kompliment an mich in der Kiste und es waren teilweise Dinge oder Eigenschaften an mir beschrieben und wertgeschätzt, die ich niemals (so) wahrgenommen hätte. Was für ein toller Start in den Tag und was für eine wundervoll stille Art des zu sich Kommens in der Weihnachtszeit.

Der umgekehrte Adventskalender

Eine fast ebenso schöne Form des Adventskalenders ist aus meiner Sicht der umgekehrte Kalender. Ich habe das irgendwann mal bei Facebook (O-Ton Jule: Instagram für alte Leute!) entdeckt und im letzten Jahr in der Krippe initiiert. Und so funktioniert es: Statt jeden Tag etwas aus dem Kalender zu entnehmen, hat man die Möglichkeit jeden Tag in der Adventszeit etwas in den sinnbildlichen Kalender hinein zu tun. Wir veranstalten diese Kalenderform zugunsten der Obdachlosen in unserer Nachbarstadt und jeder der mag kann von Zuhause, aus der Firma, vom Einkaufen oder sonst wo ein paar Kleinigkeiten mit bringen und an den Sammelstellen zum Kalender hinzugeben. In unserem Fall sind das, nach Absprache mit den Sozialarbeitern des Tagestreff Wunstorf, Artikel für die Körperhygiene (auch Tampons und Binden), haltbare Lebensmittel ( Kaffee, Instantkaffee, Tee, Dosenwurst, haltbare Milch, Zucker, Nüsse/ Studentenfutter, Konserven…), Pflaster, Taschentücher, Vitamine, (Husten-)Bonbons, Feuerzeuge, Kekse, Waschmittel und Hundeleckerli. Es ist wirklich ordentlich was zusammen gekommen und ich habe mich gefreut, stellvertretend für die Spender, das zweite Jahr in Folge am Morgen meines Geburtstages mit vollen Händen in den Tagestreff kommen zu können, wo die Sachen dann weiter verteilt werden. Dort wird nämlich das ganze Jahr ( und nicht nur an Weihnachten) Hilfe in unterschiedlichen Formen gebraucht. Es lohnt mal anzufragen. Und wer das Thema mal mit seinen Kindern thematisieren will, der kann gern hier lesen. Das Buch “Ein mittelschönes Leben” von Kirsten Boie (*) ist eine meiner immerwährenden Empfehlungen.

Leer ausgegangen beim kalendern?

Niemand kennt das besser als ich. Nein, tatsächlich geht es wohl vielen Menschen so, denn in den meisten Familien gibt es einen, der sich drum kümmert, das jeder bestens versorgt ist und am Ende dann selber mit leeren Händen da steht. Für euch habe ich noch eine besondere schöne und smarte Idee meiner lieben Freundin Clara für euch. Mit dem Freebie auf ihrem Blog und den tollen Ideen rund um den Wohlfühlkalender könnt ihr euch selbst beschenken und euch in der oft viel zu hektischen Weihnachtszeit mal selbst etwas Liebe, Respekt und Wertschätzung entgegen bringen. Das klingt doch nach nem Plan, oder? Und wem das nicht reicht, der schaut mal bei Instagram im Feed vorbei, denn es könnte sein, dass ich da zwei der Magic Gardenseeds Kalender verlosen darf 😉

Bei Instagram kam auch noch die Frage einer niederländischen Leserin, was es denn bitte überhaupt mit diesem Brauch auf sich hat. Dazu habe ich einen ganz informativen Link gefunden, der sich u.a. damit beschäftigt. Ich wäre aber definitiv mehr im Team “Nicht fragen! Genießen!” 😉 Habt einen schönen Tag!

Liebste Grüße

Vanessa

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Die Kalender von Magic Gardenseeds wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Alle weiteren verlinkte Firmen sind keine Kooperationspartner, sondern einfach Menschen bzw. Anbieter die ich selbst schon beauftragt habe und weiterempfehlen kann. Alle Links zu Bloggern sind reine Herzensempfehlungen.

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1 Comment

  • Reply
    11 wirklich gute Adventskalender Inspirationen ⋆ Moms Blog, der praktische Familienblog!
    27. November 2019 at 19:07

    […] (= Adwurstkalender) von Kalieber (Beide Ideen habe ich im Slow-Christmas Blogpost von Frau Piepenkötter […]

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