Slow Christmas: Bühne frei!

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Okay, ich bin echt geflasht von eurem positiven Feedback gestern und danke euch auch für die ergänzenden Tipps die noch per PN oder Kommentar auf dem Blog oder via Instagram eintrudelten. Heute geht es dann auch direkt weiter und wir machen uns drinnen mal nen Überblick.

Wer hier schon länger liest, weiß, dass ich tief im Herzen ein großer Wegräumer und Ausmister bin. Sieht man manchmal nur nicht, bei all dem Krempel der hier rumfliegt. Ha. Aber gerade jetzt, in der Vorbereitung auf Weihnachten gepaart mit einem verfrühten Nestbautrieb, juckt mich so richtig in den Fingern. Und erfahrungsgemäß werde ich mir im Dezember und selbst im Januar noch dankbar dafür sein, wenn ich mich jetzt auch im Haus schon um ein paar Dinge kümmere.

Also, Bühne frei für Weihnachten!

Heute geht es schwerpunktmäßig darum, Platz zu schaffen. Für die Weihnachtsdeko, für Weihnachtsgefühle, Weihnachtsparties und schlussendlich auch für Weihnachtsgeschenke. Gerade wer mit Kindern lebt, weiß wovon ich rede.

Runde 2: Drinnen Platz schaffen!

  • Good bye, Herbst. Gestern schrieb mir jemand bei Instagram, dass sie sich auf meine Tipps freut, da sie allen Ernstes noch Osterdeko bei sich in der Bude entdeckt hat. Damit ist jetzt Schluss! Es sind noch genau 12 Tage bis Totensonntag. Diese zwölf Tage gebe ich euch Zeit, alles an Osterdeko und bis spätestens dann auch alles an Herbstdeko fürs nächste Jahr eingetütet zu haben. Besorgt euch ein, zwei, drei Kartons oder Kisten. Beschriftet sie ordentlich, packt alles ordentlich und sicher ein und ab damit in die Abstellkammer/ auf den Dachboden/ den Keller. Ich verwende meist Kartons von schon gekauften Weihnachtsgeschenken. Da ist oft auch genug polsterndes Verpackungsmaterial drin um zerbrechliches zu sichern. Und was ihr jetzt ordentlich und nachvollziehbar verstaut, findet ihr zu Ostern oder im Herbst 2019 schnell wieder und könnt euch dran erfreuen. Ich hab es immer ganz gern, wenn ich so zwei, drei Tage die Bude dekotechnisch leer habe, weil mir dann irgendwie mehr Ideen kommen, wie es werden soll und ich nicht nur ein Herbststehrumchen gegen sein Winterpendant austausche.
  • Klare Sicht auf das was kommt! Ein Tipp der gestern auch auf Instagram eintrudelte, denn ich aber natürlich auch auf dem Schirm hatte: Fenster putzen! Ich bin nicht der allergrößte Fan dieses Jobs, dass gebe ich gern zu. Ich hab mittlerweile aber eine gute Lösung für mich gefunden und putze einfach jeden Tag mindestens ein Fenster ( bei bester Laune auch mal zwei) bis ich einmal rum bin um den Bungalow. Zu diesen kleinen Einheiten kann ich mich viel besser motivieren, als zu nem halben Tag mit Lappen und Trockentuch. Wer sich mit der Idee gar nicht anfreunden kann, der hat jetzt noch drei Möglichkeiten: 1. Fensterputzer finden der kurzfristig noch Termine frei hat oder 2. Aufgabe an Familienmitglieder delegieren oder 3. jemanden im Freundes- oder Bekanntenkreis finden, der gern Fensterputzer und ihm dafür ne andere (verhasste) Haushaltsaufgabe abnehmen ( z.B. den Kuchen für die Weihnachtsfeier in der Kita backen oder so). Bei allen anderen wird es halt diesen Winter schon etwas früher dunkel als bei den Nachbarn. Aber letztendlich ist auch das völlig okay.
  • Was weg kann, kann weg! Macht euch mal ne Liste mit allen Räumen im Haus und geht jeden Wochentag einen Raum durch. Was steht hier und wird eh nicht benutzt? Was ist kaputt und wird von euch nicht mehr repariert? Was müsste in die Reparatur? Womit spielen die Kinder eigentlich gar nicht mehr und in welches Kochbuch habt ihr schon ewig nicht mehr reingeschaut? Es macht Sinn, Platz zu schaffen, wo bald höchstwahrscheinlich neues einzieht. Und wenn ihr es richtig anstellt und die Dinge die “weg” können als Tausch, Geschenk oder z.B. via Kleinanzeigen gegen Bares weitergebt, dann ist das nicht nur nachhaltig, sondern bringt euch etwas ein. Vom guten Gefühl bis zum Zuschuss für die Weihnachtsgeschenke. Ich bin ein Büchermensch und besitze trotzdem extrem wenige. Vornehmlich Kochbücher und Kinderbücher. Ausgelesene Bücher und Kochbücher aus denen ich dann doch nichts kochen wollte gebe ich dieser Tage wieder in den Ankauf bei Momox (Werbung ohne Auftrag) und habe damit schon mehr als 100 Euro verdient. Kochbücher die nur wenige Rezepte beinhalten die ich “benötige” gehe auch weg, nachdem ich die Rezepte in mein Rezeptbuch (ähnlich wie dieses hier (*)) übertragen habe.
  • Der warme Plünn. Spätestens am Tag des ersten Schnees stehen Mutter und Vater wieder auf dem Dachboden/ im Keller und suchen (dann schon panisch) nach den Schneeschuhen, den Schneehosen, den noch wärmeren Jacken, ordentlichen Handschuhen und Co.. Wer dann feststellen muss, dass das ein oder andere Teil nicht passt, hat Pech. Der rodelt entweder nicht mit oder holt sich nen kalten Ar….. Also guckt jetzt mal durch, was noch passt und was nicht. Was war letztes Jahr eh ausgemustert worden? Was kann an Geschwister oder Kinder im Bekanntenkreis weitergegeben oder ebenfalls (über Kleinanzeigen oder nen Aushang am schwarzen Brett der Kita) verkauft werden? Was braucht ihr ggf. tatsächlich neu? Und was ist überhaupt mit den Schlittschuhen? Passen die noch oder können die auch jemand anderen glücklich machen? Müssten die mal geschliffen werden? Und wo ist überhaupt dieses Werkzeug mit dem man die von den Kindern größer stellen konnte? Wenn der erste Schnee dann da ist, muss es ganz schnell gehen, dass wisst ihr selbst. Nachtrag: Kitzelten sollten jetzt sich spätestens die Wechselsachen im Kindergarten und in der Krippe auf passende Größe und Wettertauglichkeit überprüfen.
  • Winterfit im Badezimmer. Ich bin ja bekenndermaßen ein Beautyhonk und habe nicht nur von Schminke-Schminki keine Ahnung, sondern auch von genereller adäquater Hautpflege. Das ist nicht schlimm, denn ich kenne ausreichend Leute, die dieses Defizit aufwiegen. Jetzt im Winter schaue ich trotzdem nach den Basics im Bad. Das ist, so viel Restwissen habe ich noch aus den Zeiten als ich noch Bravo Girl las, eine ordentliche Gesichts- und Handcreme (ich hab gerad die hier (*) bestellt, da ich auch sonst eine Gesichtspflege dieses Herstellers nutze, habe sie aber noch nicht getestet), die pflegt, aber nicht viel Wasser enthält und eine anständige Lippenpflege. Da nutze ich diese hier (*). Da endet dann mein Fachwissen dann aber auch. Wer noch mehr dazu lesen will, kann ja z.B. mal bei Jette gucken. Die hat hier was zum Thema geschrieben und auch viele Produkte empfohlen. Oder ihr fragt eure Kosmetikerin oder euren Kosmetiker. Allerdings kann ich noch, als nicht unbedingt überlebenswichtig, aber aus meiner Sicht lebensqualitätsteigernd ergänzen, dass ich noch ein paar Sorten Badezusatz einkaufe, der mir oder dem Rest der Familie im Notfall die Zehen wieder auftaut. Eine Anleitung zu selbstgerechten ( und direkt auch noch weihnachtsgeschenktauglichem) Badezusatz findet ihr hier bei Filizity. Bei gekauften versuche ich darauf zu achten, dass sie möglichst in Glasflaschen verpackt sind und nicht in Plastikflaschen oder gar kleinen Tütchen.
  • Bleibt gesund! Und wo wir gerade bei eingefrorenen Zehen sind: Checkt mal das Arzneischränkchen. Ist alles was man so für eine ausgewachsene Erkältung und den weihnachtlichen Magen-Darm-Infekt braucht noch vorhanden? Sind die Sachen auch noch haltbar? Funktioniert das Fieberthermometer oder braucht es ne neue Batterie? Macht es Sinn ein paar Salbeibonbons, nen guten Lindenblütentee und ne Flasche Erkältungsbad auf Halde zu legen? Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und genau wie der Plätzchenheisshunger kommen hier ja sämtliche Infekte gern nachts oder am Wochenende um die Ecke. Was man so brauchen könnte, findet ihr z.B. in dem Artikel hier (ohne Gewähr) oder ihr fragt mal in der Apotheke vor Ort nach.
  • Aufrüsten im Vorratsschrank! Ich wohne ja auch dem Land. Das ist im Winter ganz wunderbar, denn der nächste Rodelberg ist nie weit entfernt. In manchen Hinsicht ist es aber auch eine Erschwernis, denn ich kann im Laden vor Ort nicht immer alle abgefahrenen Zutaten kaufen, die ich in den nächsten Wochen so brauche. Und ehrlich gesagt, kommt uns hier auch immer die schönste Plätzchenlaune auf, wenn sonntags die Geschäfte geschlossen haben. Also kaufe ich jetzt schon mal ein paar Kilo Zucker und Mehl mehr, besorge Spekulatiusgewürz, Zitronat, Mandeln, Nüsse, Streusel… Darüber hinaus bestell ich schon mal sechs Flaschen vom Lieblingsglühwein (*) (okay, dieses Jahr die alkoholfreie Variante (*)), stocke den Apfelsaft- und Kinderpunschvorrat auf und lege uns zwei große Pakete TK-Laugenstangen oder Brezeln in die Gefrierschublade. Die sind super um kleine und große Hände wieder aufzuwärmen, wenn sie durchgefroren von Spaziergängen oder Schlittenfahrten nachhause kommen (ja, ich tue so als wäre sicher das wir Schnee kriegen. Immer!). Aus dem Glühwein lässt sich übrigens auch super ein Crumble machen. Ein Rezept findet ihr hier bei Jeanny. Und für den Apfelpunsch findet ihr ein nen tolles Rezept für eine Gewürzmischung bei Claretti.
  • Das Beste zum Schluss: Putzen! Haha, ich kann direkt sehen, wie ihr die Augen verdreht. Und auch wenn ich das Thema Putzen ja hier immer wieder auf den Tisch bringe und mittlerweile auch irgendwie mag, wird es nie mein Hobby werden. Es bleibt immer ein bisschen die kontinuierliche Arbeit an meinen Defiziten. Umso besser ist, dass ich so scharf aufs dekorieren bin, denn so funktioniert es für mich wieder: Einen Raum entrümpeln, alles Überflüssige verräumen und dann im Anschluss (oder wie hier ein paar Tage später) alles saubermachen und neu dekorieren. Wenn ich mir die Deko wie das Würstchen vor die Nase halte, dann klappt auch mit der Putzerei. Was man beim Wegräumen ebenso wenig vergessen darf wie beim Dekorieren ist, dass in den kommenden Wochen meist noch viel mehr bei uns landet, als nur die Weihnachtsgeschenke. Mitgebsel von Kunden, Freunden und der Gewinn vom weihnachtlichen Preisskat, das Gedöns das wir oder Omma auf dem Adventsmarkt umme Ecke nicht stehen lassen konnten, die Basteleien die die Kinder aus der Schule, dem Kindergarten, dem Töpferkurs mit nachhause bringen und vieles mehr. Gut ist, wenn man dafür noch Platz hat, ohne das es gleich zu gerumpelt aussieht. Da fällt mir ein: habt ihr schon mal drüber nachgedacht, ob es bei euch einen Platz gibt, wo sich eine Schnur/Leine gut machen würde um die eingehende Weihnachtspost aufzuhängen gut machen würde? Ich glaube ich befestige eine an den Bilderleisten. Und vielleicht setz ich dann später mal Barbaras Idee um.

Ich hoffe heute gab es auch wieder den ein oder anderen wertvollen Tipp oder besser Reminder für den ein oder anderen. Ich freue mich wie immer über eure Ergänzungen! Morgen widmen wir uns dann einem Thema, bei dem ich seit knapp 10 Jahren alljährlich versage. Bis dann!

Liebste Grüße

Vanessa

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