Last days of Summer: Ein Rückblick in Schmonzetten Teil 2

Frau Piepenkoetter I Buchempfehlungen Schmonzetten

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So, da euch die Empfehlungen vom Freitag nicht sooo schlecht gefallen zu haben scheinen, habe ich hier den zweiten Schwung Schmonzetten. aus meinem Sommer 2018. Ich glaube sogar, da waren noch ein paar mehr, aber ich vergess ja in der Fülle der Romantik gern auch mal was. Für den Italienurlaub hatte ich versucht, ein paar Bücher zu finden, die explizit in Italien spielen. Das ist mir auch gelungen, aber nur zwei davon fand ich dann auch wirklich gut und somit empfehlenswert und habe sie diesem Post hier hinzugefügt.

Noch mehr Schmonzetten Sommer

Wer regelmäßig in meine Schmonzetenempfehlungen reinschaut wird merken, dass ich einigen Autoren sehr treu bin. Das und meine unangenehme Angewohnheit Bücher online zu kaufen hat aber den Nachteil, dass ich manchmal nichts finde, das ich nicht schon gelesen habe. Umso glücklicher bin ich, dass in meinem Bloggerette-Freundeskreis eine ziemlich flächendeckende Schmonzettenliebe vorherrscht und mich so auch manchmal Titel und Empfehlungen erreichen, die ich sonst nie gekauft hätte. So zum Beispiel die „Alaska wider Willen“-Reihe, deren geringer Umfang und irgendwie komisches Cover mich bestimmt abgeschreckt hätten. Aber durch eben diese persönliche Empfehlung landete das Buch auf meinem Nachttisch und eins dieser Reihe nun heute für euch in diesem Post.

Hin und weg verliebt: Alaska wider Willen von Ellen McCoy

Darum geht es: Ryan soll seinen Langzeitschwarm zur Hochzeit ihrer Freundin nach Alaska begleiten und erkennt dies als willkommenen Wink des Schicksals, denn er sucht nicht nur schon lange eine Möglichkeit Beth davon zu überzeugen, dass er mehr als nur ein Freund ist, nein, er muss auch zu seinem eigenen Schutz dringend eine Weile die Stadt verlassen. Was wäre in beiderlei Hinsicht besser geeignet als eine romantische Hochzeit im abgelegenen und einsamen Örtchen North Pole in Alaska? Und ebenso wie Ryan seine Chance ergreift, begreift die junge Meg in North Pole Ryan als ihre Chance der kalten Einöde ihrer Heimat zu entfliehen. Sie schlägt dem glücklosen Galan vor, Beth eifersüchtig zu machen und ihm somit weiterzuhelfen, wenn er im Gegenzug ihren Eltern ein glückliches Paar vorspielt, damit diese sie endlich ausziehen und auf die Kochschule gehen lassen. Und was am Ende passiert, kann man sich denken, oder?

Mein Fazit: „Hin und weg verliebt“ ist, wie die ganze „Alaska wider Willen“-Reihe eine kurzweilige und unterhaltsame Schmonzette und hat, ihr wisst wie sehr ich das mag, ein gewisses Grundgerüst an lieb gewonnenen Personen die man immer wieder trifft. Es ist, u.a. weil Alaska, kein Buch das man nur im Sommer lesen mag. Vielleicht ist eher eins, was man im Herbst oder Winter lesen sollte. Wie man mag! Lesenswert ist es alle mal.

 

Liebe auf Gansett Island von Marie Force

Darum geht es: Maddie Chester will runter von der Insel auf die Mac McCarthy eigentlich gar nicht wieder rauf wollte. Da es sich beide aus unterschiedlichen Gründen gerad nicht aussuchen können, legt das Schicksal noch einen oben drauf und lässt die beiden unweit des Fähranlegers im wahrsten Sinne des Wortes kollidieren. Mac rennt Maddie ins Fahrrad die daraufhin verletzt auf der Fahrbahn landet. Übel, denn sie muss sich zum einen um ihren kleinen Sohn kümmern und zum anderen darf sie auf keinen Fall ihren Job verlieren.

Ganz der Ehrenmann zu dem ihm sein Vater erzogen hat springt Mac für Maddie ein. Als „Zimmermädchen“ im Hotel seiner Eltern und, ungefragt und gegen Maddies ausdrücklichen Wunsch, auch bei ihr Zuhause bei allem rund um Kinder- und Krankenpflege. Maddies Begeisterung hält sich in Grenzen, da sie nicht vor hatte sich je wieder mit einem Mann einzulassen. Und schon gar nicht mit einem McCarthy. Und trotzdem schafft es Mac sie ebenso wie  sich selbst mit einer völlig neuen und ungeahnten Seite seiner Persönlichkeit zu überraschen, die Maddie alles andere als kalt lässt.

Mein Fazit: „Liebe auf Gansett Island“ (*) ist das erste von insgesamt 18 erschienenen Bänden der „McCarthy-Reihe“ und ohne Band 2 zu kennen würde ich sagen, hier handelt es sich um leichte Kost. Eine absehbare Handlung, nette Menschen und keine aufregenden Wendungen. Ich werde sicher auch weitere Bände lesen, würde aber nicht auf Neuerscheinungen hinfiebern.

The Ivy years- Bevor wir fallen von Sarina Bowen

Darum geht es: Nach einem schweren Sportunfall ist Hockey-Ass Corey an den Rollstuhl gefesselt. Und das in ihrem ersten Collegejahr! Wi sich herausstellt meint das Schicksal es aber gut mit ihr und beschert ihr mit Adam Hartley einen besonderns angenehmen Anblick als Nachbarn. Nur das sich ein Supertyp wie er natürlich niemals mit einem Mädchen im Rollstuhl abgeben würde. Oder doch? Corey und Hartley werden Freunde und stellen bald beide fest, dass sie ihre Sichtweise auf sich und den scheinbar perfekten Partner wohl überdenken müssen. Aus Gründen.

Mein Fazit: Bei „The ivy years- Bevor wir fallen“ (*)handelt es sich um ein sogenanntes „Young Adult“-Buch, also für junge Erwachsene. Früher hab ich solche Titel und auch andere Jugendbücher gern gelesen, aber bei diesen Titeln stelle ich tatsächlich fest, das mir der Altersunterschied von mir zu den Protagonisten zu groß ist. Ehrlicherweise muss man ja sagen, dass sie altersmäßig weit näher am Alter meiner Tochter sind, als an meinem. Und das macht es nicht besser. Trotzdem war es kein schlechtes Buch. Es war angemessen schnulzig und man hat schon sehr mit Corey mitgefiebert. Mir gefiel das es die Thematik der Gehbehinderung aufgriff und es zwar eine Verbesserung zum Ende hin gab, aber keine wundersame Heilung.

The Ivy Years- Was wir verbergen von Sarina Bowen

Darum geht es: Scarletts Leben ist ein einziger Spießrutenlauf seit ihr Vater des mehrfachen Kindesmissbrauchs beschuldigt wird und von daher erfreut es sie mehr als alles andere, als sie am Harkness College unter falschem Namen in die Anonymität abtauchen kann und ein ganz normales Studienanfängerleben führen kann. So normal, dass auf eine erste Verliebtheit nicht lange auf sich warten lässt. Nur das sich Bridger noch seltsamer verhält als sie und ein mindestens ebenso großes Geheimnis um seine Familie und alles private macht. Aber kann eine Liebe die auf soviel Lügen und Heimlichtuerei gründet überhaupt Bestand haben? Scarlett und Bridger tuen alles in ihrer Macht stehenden um ihre Liebe und ihre Lieben vor Schaden zu bewahren und sehen sich dabei mit Dingen konfrontiert, die kein junger Mensch durchmachen sollen müsste.

Mein Fazit: Wie Band 1 fand ich mich ein bisschen zu alt für den Scheiß, aber die Hintergrundgeschichten um die Geheimnisse der zwei Protagonisten war schon spannend und hat das gut ausgeglichen. Wäre ich Anfang oder Mitte  20 würde ich nach „The ivy years- Was wir verbergen“ (*) sicher auch noch die anderen Bände lesen. Aber ich bin fast 40. Ich sollte vielleicht lieber „Darm mit Charme“ lesen, oder so.

Der Duft von Pinienkernen von Emily Bold

Darum geht es: Greta und Kathrin sind ein eingeschworenes Team. Sie wohnen zusammen und sie arbeiten zusammen in ihrer gemeinsamen Nudelbar in München. In einem schwachen Moment lässt Greta zu, das Kathrins Freund sich ihr mit klarer Absicht nähert und findet damit die Achilles Ferse ihrer Freundschaft. Kathrin kündigt ihr in jeder denkbare Weise die Freundschaft und Geschäftsbeziehung auf und Greta nimmt das überraschende Angebot eines Verlegers an, ein italienisches Kochbuch zu schreiben in dem sie sich auf eine kulinarische Reise von Venedig bis Apulien macht. Auf dieser Reise lernt Greta nicht nur ihre italienischen Wurzeln kennen, sondern gewinnt auch noch die ein oder andere Erkenntnis mehr. Am Ende der Reise hält sie nicht nur ein fertiges Kochbuch, sondern auch ein Herz in Händen und erhält die Chance, ihre Fehler wiedergutzumachen.

Mein Fazit: Ein wirklich nettes Buch für die Gartenliege im Olivenhain 😉 Ich hatte Freude daran, mit Greta die kulinarischen Ziele Italiens anzusteuern und zu verfolgen, was sich in ihrem Inneren durch die Zeit und die Menschen und vor allem die Zeit mit den Menschen verändert hat. Und das alles bei schönsten Italienflair. „Der Duft von Pinienkernen“ (*)sollte also auf eurem nächsten Italotrip ruhig mit ins Gepäck wandern.

Aprikosenküsse von Claudia Winter

Darum geht es: Foodjournalistin Hannah zerreißt in einem Artikel das Restaurant der Familie Camini, deren Oberhaupt Guiseppa beim Lesen der Kritik in einem Berliner Sprechzimmer ein Herzinfarkt ereilt und sie verstirbt fern der toskanischen Heimat.

Als wäre das nicht schlimm genug entwendet Hannah aus Versehen ( im Rahmen einer Art Stress-Kleptomanie) in einem Flughafenrestaurant eine Vase, die sich wenig später als Urne der verstorbenen Guiseppa Camini herausstellt. Hannah wird von ihrem Chef genötigt die Vase wieder ins Haus der Caminis zurück zu bringen und reist samt Urne nach Italien, wo sie Guiseppas Enkel Fabrizio für die neue Küchenhilfe hält und direkt zur Arbeit einspannt. Hannah hofft so ungesehen die Urne loswerden zu können und muss dann aber feststellen das sie sich nach und nach nicht nur in die Familie Camini samt Angestellten verliebt hat, sondern vor allem in den unsäglichen Fabrizio. Aber wie soll sie ihm erklären, dass sie quasi seine Großmutter umgebracht hat? Und wie kann sie ihm helfen seinen Betrieb vor dem Untergang zu bewahren? Und wann und wie ist sie eigentlich Spielball in Nonna Guiseppas Ränkespielen zur Verheiratung Fabrizios geworden?

Mein Fazit: Ich mag die Absurditäten, die skurrilen Charaktere und witzigen Irrungen und Wirrungen in Claudia Winters Büchern sehr. Immer wenn man denkt, schlimmer kann es ja nicht kommen, findet sie doch noch einen Weg einen zu überraschen und zum Lachen zu bringen. Von daher eine klare Empfehlung für „Aprikosenküsse“ (*)und den Nachfolger „Die Wolkenfischerin“ (*).

Und das waren dann auch schon alle Schmonzetten des gar nicht mal so kurzen Sommers an die ich mich erinnern kann. Wenn mir noch was einfällt sage ich gern in den Instastories Bescheid und/oder ergänze hier irgendwo, aber bislang weiß ich nix.

Liebste Grüße,

Vanessa

 

Offenlegung: Alle Bücher habe ich selbstgekauft und bezahlt. Die ausgehenden Links (*) sind Affiliatelinks zu Amazon. Wenn ihr über einen solchen Link etwas kauft, bekomme ich eine geringe Verkaufsprovision. Euch kostet es nichts. Vielen Dank für eure Unterstützung!

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