Weiter gehts! Piepenkötters Slowvember Woche 2

So, da sind wir nun also schon in Woche zwei. Verrückt! Ich bin immer noch geplättet, wieviele von euch bei der ersten Woche mitgemacht haben. Total schön! Danke!

In der zweiten Woche will ich versuchen, weiterhin ein bisschen die Balance zwischen “was schaffen” und “sich ne gute Zeit machen” zu halten. Mal schauen, wie uns das gelingt!

Tag 1: Alles fit?

Die Wintermonate sind ja auch für eines bekannt: das Krank-sein. Und wenn wir ehrlich sind, wollen wir das in diesem Jahr noch viel weniger als in allen vorangegangenen Jahren, also schauen wir mal kurz, was wir ausser der AHA-Regeln noch machen könne um uns gesund zu erhalten.

  • Viel trinken! Im Winter sind die Winterluft draussen und die Heizungsluft innen nicht so optimal für unsere Schleimhäute. Und wenn die austrocknen, können die ihrem Job nicht mehr nachkommen und die Viren aus der Luft rausfiltern und vorm Eindringen in unseren Körper abhalten.
  • Geht raus! So stärkt ihr eure Abwehrkräfte. Es gibt so schöne Felder, Wälder und Parks in denen ihr mit ausreichend Abstand die frische Luft zu genießen.
  • Gute Nacht! So schön es sich abends auch mit dem Glas Rotwein vorm Fernseher sitzt, sorgt dafür, dass ihr ausreichend Schlaf bekommt. Auch das stärkt euer Immunsystem. Eine gute Schlafhygiene ist generell unglaublich wichtig. Schaut nach der Temperatur in euren Schlafzimmern! Macht es euch schön! Lüftet! Und dann schlaft!

Ich denke zum Händewaschen brauche ich euch in 2020 nichts mehr sagen, oder? In die Armbeuge husten? Alter Hut. Und auch das ihr euch dem Wetter entsprechend kleiden sollt, wisst ihr ja. Wer noch einen draufsetzen will, der schaut nach Nahrungsergänzung und/oder extra Vitamin D. Keine Ahnung ob das was taugt. Das findet ihr schon selbst heraus! Und tragt eure verdammte Maske! Tragt die Maske!

Der zweite Teil der “Aufgabe” heute, ist euer Medizinschränkchen oder wo auch immer ihr eure Medikamente aufbewahrt. Schaut mal durch, was sein Haltbarkeitsdatum überschritten hat, entsorgt es und ersetzt es! Im letzten Jahr habe ich gelernt, dass man Medikamente im normalen Hausmüll entsorgen darf. Da sollte zu schaffen sein. Guckt auch mal, ob die Batterie im Fieberthermometer noch funktioniert und wo denn eigentlich die Wärmflasche/ das Körnerkissen geblieben ist. Bei den Medikamenten sollte man auch immer mal überlegen, ob das was man so hat (noch) gut funktioniert. Ist das Kind aus der Gewichtsangabe beim Fieberzäpfchen herausgewachsen? Mag eure Tochter keine Tabletten schlucken und braucht eher einen Saft? Und wenn ihr euch, so wie wir, im letzten Jahr ein Baby zugelegt habt ist spätestens jetzt die Zeit mal eine kleine Hausapotheke für die jüngsten anzulegen. Achse, und Taschentücher wären auch keine schlechte Idee.

Tag 2: Wenn der Postmann zweimal klingelt!

Zum einen möchte ich heute einen kleinen Reimender für Weihnachtspost geben. Wäre es nicht schön, wenn wir uns besonders in dem Jahr in dem wir uns oftmals nicht wirklich nah sein können mit schöner Weihnachtspost zeigen können, dass wir aneinander denken? Ich finde schon. Schaut mal in diesen Blogpost aus dem letzten Jahr zu Slowchristmas. Wer sich jetzt drum kümmert, kann im Dezember noch rechtzeitig seine Karten in die Welt raus schicken.

Ein zweiter Tipp geht an die, die gern und viel Bei Amazon bestellen. Habt ihr schon gesehen, dass man im Kaufprozess bei Auswahl der Versandart einen Amazontag wählen kann? Dann werden eure Bestellungen zusammengefasst und immer nur an einem Tag der Woche zugestellt. Das spart Ressourcen und auch Nerven, denn ihr könnt die Paketzustellung dann auf den Tag legen an dem im besten Fall jemand zuhause ist. Und in meinem Fall wird nicht jeden Tag zur Mittagszeit das Baby wach geklingelt, nur weil die drei bestellten Produkte an drei verschiedenen Tagen geliefert werden. Ich weiß allerdings nicht genau, ob das nur für Primekunden gilt. Aber ihr könnt ja mal schauen.

Tag 3: An die Wäsche gehen!

Als ich am Montagmorgen den Plan für die Woche bei Instagram gepostet habe, gab es schon die ersten begeisterten Kommentare zu meiner Überschriftenauswahl. Auch nein, stop, zuerst sagte jemand das er Angst hätte. Angst vor der Wäsche. Leider habe ich für euch auch kein Patentrezept für euch, aber ich kann euch zumindest sagen, wie wir es machen. Und das funktioniert gut für uns. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr einen Trockner habt. Sorry.

Ich mache jeden Abend eine Maschine Wäsche an, wenn denn genug Dreckwäsche angelandet ist. Und auch wenn die guten Hausfrauen sich jetzt wahrscheinlich in einem Anfall von Schwäche ans Herz fassen, ich sortiere die Wäsche nicht: Nur nach 40 und 60 Grad. Niemals nach Farben. Isst. Die Maschine wäscht über Nacht und am Morgen lade ich sie in den Trockner um. Am Abend sortiere ich sie und räume sie weg. Der Vorteil den ich sehe: Es wird kein riesiger Wäscheberg im HWR, den wir dann Samstags abarbeiten müssten. Der Arbeitsaufwand so einer Maschine ist schon überschaubar. Nur ganz ganz selten wasche ich mal mehr als eine Maschine am Tag. Oft keine, denn so viel Dreckwäsche haben wir 5 nicht. Samstags wasche ich Handtücher und Bettwäsche. Sonntags nicht. Vielleicht könnte das für den ein oder anderen auch passen oder ihr kommentiert bei Instagram am Post von. Mittwoch euren Tipp zum Thema Wäsche.

Meine schwierigste Aufgabe war es, die Teenager dahin zu bringen nicht immer unendlich Wäsche in ihren Wäschekörben zu horten, sondern regelmäßig den ganzen Plünn in den HWR zu bringen.

Die Aufgabe heute also: Ran an die Wäsche! Es hilft nichts!

Tag 4: Hamstern für Anfänger!

Nein, nein! Kein Klopapier. Definitiv kein Klopapier. Den Trend habe ich auch ehrlich gesagt nie verstanden. Als wäre Klopapier so kompliziert und langwierig im Herstellungsprozess, dass auch bei kurzfristig erhöhtem Verkaufsaufkommen nicht ausreichend nachproduziert werden könnte. Ich meine, was denken die Leute? Das “Happy End” in einer britischen Manufaktur von handgeschöpft und anschließend von speziell ausgebildeten Kunstmalern mit Motiven versehen wird, bevor geschickte junge Perforiererinnen nach einem besonderen Verfahren Blatt für Blatt mit seiner Abreissnaht versehen? Ich bitte euch!

Wenn ich von “hamstern” rede, dann meine ich, Dinge jetzt bevorraten, die ihr definitiv demnächst brauchen werdet. In normalen Mengen versteht sich. Für mich sind das im Herbst und Winter definitiv immer TK Laugenstangen, denn die machen schön warme Hände nach langen Spaziergängen an (hoffentlich) kalter Winterluft. Darüber hinaus sind es ein bisschen Butter, Zucker und Mehl mehr, damit ihr auch spontan Kekse backen könnt am Wochenende. Streusel noch genug im Haus? Wo sind die Ausstechförmchen? Ich habe erst kürzlich vom Einkaufen Zimtstangen, eine Vanilleschote, Lebkuchen- und Spekulatiusgewürz mitgebracht. Das brauche ich nämlich alles in der Weihnachtszeit mindestens einmal und oft ist es hier auf dem Land dann ausverkauft oder im Lebensmittelmarkt ist mal wieder so motiviert umgestellt worden, dass ich nichts finde. Überlegt also mal, was ihr zur Weihnachtszeit definitiv auch braucht und schreibt es JETZT schon mal auf die Liste. Das kann, um nochmal meine Empfehlungen aus dem letzten Jahr aufzugreifen, auch die Silvesterdeko oder Batterien für die Lichterkette im Tannenbaum ( wir haben so eine kabellose) sein. Ich zum Beispiel habe schon den Rotkohl fürs Weihnachtsessen gekocht und eingefroren. Was man hat, hat man!

Darüber hinaus sammeln ich gerade ganz motiviert Müll. Also, mein Mann nennt es Müll, aber ich kann es gebrauchen. Mandarinenkisten und das Recyclingpapier, das oftmals zum ausstopfen von Paketen genutzt wird. Damit verpacke ich dann dieses Jahr unsere Geschenke. Das Papier wird einfach mit Stempeln (oder Kartoffeldruck), Farbspritzern oder Zeichnungen individualisiert und ge-upcycle-t und die Mandarinenkisten dienen mir seit jeher als kleine Präsentkörbchen für kleine Aufmerksamkeiten wie z.B. das Team der Frauenärztin oder so. Ich würde mich freuen, wenn ihr vielleicht auch unter die Packpapier-Aufbügler geht und uns eure kreativen Ergüsse dann bei Instagram präsentiert.

Tag 5: In echt und nicht im Spiel!

Etwas an dem ich ja immer wieder scheitere, ganz egal wie sehr und wie oft ich es mir vornehme, ist das Einkaufen im stationären Handel. Gerade das hat aber jetzt nochmal an Wichtigkeit gewonnen, denn wenn wir weiterhin munter online kaufen, ist nicht nur Jeff Bezos, der Chef von Amazon, der große Gewinner der Coronakrise, sondern sind auch all die kleinen Lädchen die unsere Innenstädte, gerade die der Kleinstädte, ausmachen, die Verlierer. Wer also auch im nächsten Jahr in den Sommerferien mit den Kindern im Buchladen vor Ort Lektüre für den Ostseestrand kaufen möchte, der ist jetzt mehr gefragt denn je. Kauft eure Weihnachtsgeschenke nicht bei Ketten, sondern bei kleinen Unternehmen. Kauft Gutscheine für die Gastronomie, die Kosmetikerin, das Fitnessstudio. Heute ist die Aufgabe also, sich mal eine Liste zu machen, wer wohl was von euch zu Weihnachten bekommt und dann markiert mal alles, was ihr auch in eurer Stadt oder eurem Dorf kaufen könnt! Wer noch schöne Tipps oder Ideen hat, kann die gern bei Instagram als Kommentar hinterlassen.

Tag 6: Movie time!

In der letzten Woche ging es an einem Tag um Bücher, in dieser sind Filme dran. Kennt ihr einen schönen neuen oder alten Weihnachtsfilm und könnt den empfehlen? Dann kommentiert gern bei Instagram in der Story oder im Feed. Ich Schreibe uns daraus wieder eine schöne Liste zusammen.

Für mich steht definitiv “Holidate” auf Netflix auf meiner Liste. Den haben Meine Freundinnen schon gesehen und fanden ihn super.

Tag 7: Geniesst den Tag!

Wieder eine Woche geschafft. Wie ihr den Tag geniesst, das wisst ihr selbst am besten. Vielleicht ja mit nem Film von der Samstagsliste!

Habt eine gute Zeit! Liebste Grüße,

Vanessa

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